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Gemeinde Riederich Mittelstädter Straße 17 72585
Riederich Tel.: 07123-93 59-0 Fax: 07123-9359-11 E-Mail: info@riederich.de
Öffnungszeiten Rathaus: Mo. - Fr. 9 Uhr - 12
Uhr Di. 15 Uhr - 19 Uhr
Bankverbindungen Kreissparkasse Reutlingen Kto. 900
557 BLZ 640 500 00
Volksbank Metzingen- Bad Urach Kto. 250 270 005 BLZ 640 912
00
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Kanal – und Wasserleitungsarbeiten Industriestraße - Baumaßnahme schreitet voran (KW 20/2013)
Auf der Baustelle in der Industriestraße wird fleißig gearbeitet. Zahlreiche
Baumaschinen - Bagger, LKW´s und Radlader - der Fa. Brodbeck prägen das Bild im
Gewerbegebiet Brühl in der Industriestraße und sorgen dafür, dass die
Baumaßnahme zügig voranschreitet.
In den letzten Wochen wurden im 1. Bauabschnitt – vom Alten Bauhof bis auf
Höhe des Wasserschutzgebiets – die Kanalisationsrohre neu verlegt. Parallel
hierzu wurde bereits im 2. Bauabschnitt die Wasserleitung auf rund 40 m Länge
durch die örtliche Firma Class in Zusammenarbeit mit dem gemeindlichen Bauhof
verlegt.
In den nächsten Tagen sollen im 1. Bauabschnitt die Randsteine gesetzt und
diverse Kabel verlegt werden. Auch mit den Tiefbauarbeiten im Stichweg der
Industriestraße (in Richtung Wasserfassung Burris) wird bereits begonnen.
Im Zuge der Ausbauarbeiten wird durch die Gemeinde ein Medienleerrohr auf
jedes Grundstück verlegt. Durch dieses Medienleerrohr kann (ggf. auch zu einem
späteren Zeitpunkt) ein Telekommunikationsnetzbetreiber ein Glasfaserkabel
einblasen. Damit wird sichergestellt, dass die Anlieger-grundstücke in der
Industriestraße mit nahezu unbegrenzten Internet-Bandbreiten versorgt werden
können.
Nachdem aufgrund der rasanten technischen Weiterentwicklung davon auszugehen
ist, dass insbesondere im gewerblichen Bereich zukünftig immer höhere
Internet- Bandbreiten gefordert werden und damit die Anbindung an das Internet
einen wichtigen Standortfaktor darstellt, wird der Vollausbau der
Industriestraße dazu beitragen, Riederich als attraktiven Gewerbestandort zu
erhalten.
An dieser Stelle auch ein ganz herzliches Dankeschön an alle Firmen in der
Industriestraße und an deren Mitarbeiter für Ihr großes Verständnis. Wir werden
weiterhin bemüht sein, die durch die Baumaßnahme entstehenden Behinderungen für
Sie möglichst gering zu halten.
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Zweckverband Abwasserreinigung Bempflingen-Riederich - Feststellung der Jahresrechnung 2012 (KW 19/2013)
Die Verbandsversammlung hat in der Sitzung am 29. April 2013 die
Jahresrechnung des Zweckverbands Abwasserreinigung Bempflingen-Riederich für das
Haushalts¬jahr 2012 feststellt. Die Jahresrechnung 2012 schließt ab mit
Einnahmen und Ausgaben von je 383.867,10 €. Davon entfallen auf den
Verwaltungshaushalt 356.629,10 € und auf den Vermögenshaushalt 27.238,00 €. Im
Sachbuchteil 4, dem SHV (Sachbuch für haushaltsfremde Vorgänge) wurden
177.661,39 € abgewickelt.
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Zweckverband Abwasserreinigung Bempflingen-Riederich (KW 19/2013)
Bericht von der Sitzung der Verbandsversammlung am 29. April
2013
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1. Verabschiedung des stellvertretenden Verbandsvorsitzenden Klaus
Bender Klaus Bender war 24 Jahre Bürgermeister der Gemeinde Riederich
und genauso lange stellvertretender Verbandsvorsitzender des
Zweckverbandes. In dieser Zeit sind insbesondere zwei große Bauvorhaben
realisiert worden. Verbandsvorsitzender Bernd Welser bedankte sich für die
gute Zusammenarbeit, auch im Namen seiner beiden Vorgänger. Klaus
Bender bedankte sich für die gute Zusammenarbeit der Gemeinden Riederich
und Bempflingen, dies sogar landkreisübergreifend. Wichtige und richtige
umweltpolitische Entscheidungen seien getroffen worden.
2. Neuwahl des stellvertretenden Verbandsvorsitzenden Mit dem
Ausscheiden von Klaus Bender als stellvertretenden Verbandsvorsitzenden,
war zum 1. März 2013 ein neuer stellvertretenden Verbandsvorsitzender zu
wählen. In der Vergangenheit hatte es sich bewährt, dass als
Verbandsvorsitzender der Bürgermeister der Gemeinde Bempflingen und als
stellvertretender Verbandsvorsitzender der Bürgermeister der Gemeinde
Riederich bestellt wurde. Bei der durchgeführten Wahl, wurde Bürgermeister
Tobias Pokrop einstimmig zum stellvertretenden Verbandsvorsitzenden
gewählt.
3. Vortrag von Herr Schöne, LRA ES zum Thema „Zukünftige
Herausforderun-gen an eine kommunale Kläranlage“ Herr Schöne vom Amt
für Wasserwirtschaft und Bodenschutz vom Landratsamt Ess-lingen begleitet
den Zweckverband seit vielen Jahren. In seinem Vortrag ging er zuerst auf
die Kläranlage des Zweckverbandes und anschließend auf das Thema
Elimination von organischen Spurenstoffen ein. Dabei handelt es sich
insbesondere um Arzneimittel, Industriechemikalien, endokrine Stoffe und
Röntgenkontrastmitteln. Die Kläranlagen müssen die Abwässer von diesen
Stoffen befreien. Gesetzliche Anforderungen führen dazu, dass an die
Reinigungsqualität immer höhere Ansprüche gestellt werden. Zum Abschluss
ging er noch auf das neue Wassergesetz von Baden-Württemberg und
insbesondere auf die Auswirkungen für die Eigenkontrollverordnung ein.
4. Vergabe der Arbeiten für den Sand- und Fettfangräumer Bereits in
der Verbandsversammlung im vergangen Jahr wurden die Planungs-arbeiten für
die Erneuerung des Sand- und Fettfangsräumers beauftragt.
Zwischen-zeitlich wurden die Planungen mit dem Landratsamt Esslingen
abgestimmt und ausgeschrieben. Günstigste Bieterin ist die Firma Umwelt-
und Systemtechnik GmbH aus Breitscheid. Die Verbandsversammlung vergab
daher einstimmig die Arbeiten an die Firma USG. Zusätzlich beauftragte die
Verbandsversammlung eine Sicherheitsabschaltung mittels
Schutzkontaktleiste. Die Auftragssumme beläuft sich auf 79.354,57 Euro.
Ausgehend vom Ausschreibungsergebnis wird die gesamte Maßnahme
voraussichtlich rund 100.000 Euro kosten.
5. Verteilung der Betriebskosten für das Jahr 2012 Zur Ermittlung
der auf die beiden Verbandsgemeinden entfallenen Kostenanteile für das
Jahr 2012 wurden insgesamt 36 Vergleichsmessungen durchgeführt und
ausgewertet. Im Vergleich zum Vorjahr gab es eine Verschiebung zu Gunsten
der Gemeinde Riederich um 3,08%. Der Verteilschlüssel für die
Betriebskosten 2012 beträgt daher für Riederich 44,73% und für Bempflingen
55,27%. Die Investitionskosten verteilen sich im Jahr 2012 auf Riederich
mit 53,24% auf Bempflingen mit 46,76%. Die Verbandsversammlung stimmte
dieser Kostenverteilung zu.
6. Feststellung der Jahresrechnung 2012 Unter Zugrundelegung der
oben beschlossenen Verteilschlüssel wurde der Jahres-abschluss 2012
erstellt. Das Rechnungsergebnis im Verwaltungshaushalt wurde gegenüber dem
Haushaltsansatz um knapp 14.900 Euro (-4%) und im Vermögens-haushalt um
rund 2.200 Euro (-7,6%) unterschritten. Bereits in der
Verbandsver-sammlung im Jahr 2012 wurde für die Ersatzbeschaffung der
Schneckenwaschpresse einer überplanmäßigen Ausgabe zugestimmt. Weitere
überplanmäßige Ausgaben entstanden aufgrund verschiedener technischer
Defekte. Diesen stimmte die Verbandsversammlung nachträglich zu. Die
Jahresrechnung 2012 wurde anschließend von der Verbandsversammlung mit
Einnahmen und Ausgaben von je 383.867,10 Euro festgestellt. Auf den
Verwaltungshaushalt entfielen 356.629,10 Euro und auf den
Vermögenshaushalt 27.238 Euro.
7. Erhöhung der Verwaltungskostenpauschale Die Verwaltungsgeschäfte
des Zweckverbandes werden von der Gemeinde Bempflingen geführt. Hierfür
bezahlt der Zweckverband eine Verwaltungskostenpauschale je Einwohner im
Verbandsgebiet. Seit 2008 beträgt diese 1,55 Euro pro Einwohner. Nach fünf
Jahren beantragte die Gemeinde Bempflingen eine Anpassung der Pauschale
auf 1,70 Euro. Begründet wird dies mit den deutlich gestiegenen
Personalkosten in den vergangen fünf Jahren. Der Erhöhung stimmte die
Verbandsversammlung einstimmig zu.
8. Haushaltssatzung und Haushaltsplan für das Jahr 2013 Das
Haushaltsvolumen des Zweckverbandes für das Jahr 2013 beläuft sich auf
603.841 Euro. Davon entfallen auf den Verwaltungshaushalt 461.841 Euro und
auf den Vermögenshaushalt 142.000 Euro. Der Verwaltungshaushalt steigt im
Vergleich zum Vorjahr um ca. 90.000 Euro. Dies liegt u.a. an der für das
Jahr 2011 zu zahlenden Abwasserabgabe und gestiegenen Stromkosten,
sonstigen Verbrauchskosten, Personalkosten etc.. Die Erneuerung des Sand-
und Fettfangräumers führt zur deutlichen Steigerung des Volumens im
Vermögenshaushalt. Hieraus ergeben sich höhere Investitions- und
Betriebskostenumlagen im Jahr 2013 für die beiden Gemeinden. Die
Verbandsversammlung stimmte der Haushaltssatzung und dem Haushaltsplan
2013 einstimmig zu.
9. Reaktivierung des Melchiorwehrs Beim Landratsamt Esslingen wurde
die wasserrechtliche Bewilligung und Genehmigung für die Reaktivierung und
Modernisierung des alten Wasserkraftstandorts am Melchiorwehr mit Anhebung
des Stauziels und Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit an der Erms
auf Gemarkung Neckartenzlingen gestellt. Vorgesehen ist es am
Melchiorwehr die Erms auf ein Stauziel von 302,96 m üNN aufzustauen und
ein neues Wasserkraftwerk mit Betriebsgebäude und einem Nenndurchfluss von
3,5m³/s, eine automatische Rechenreinigung und einen Fischaufstieg
herzustellen. Nach Berechungen eines externen Sachverständigen ist ein
Rückstau der Erms, auch bei einem 100-jährigen Hochwasserereignis, nicht
bis zum Auslauf der Kläranlage zu erwarten. Der erzeugte Strom soll an
die Trafostation auf dem Betriebsgelände der Kläranlage ins Stromnetz
eingespeist werden. Hierfür ist die Verlegung eines Stromkabels
(un-terirdisch) u.a. auf Grundstücken des Zweckverbandes notwendig. Aus
diesem Grund soll auch die geplante Baustraße entsprechend der
Kabelführung verlaufen. Seitens der Verbandsmitglieder wurde in diesem
Zusammenhang auf den hohen Stromverbrauch der Kläranlage hingewiesen und
dass Überlegungen über die Reduzierung des Stromverbrauches oder
Eigenerzeugung von Strom Daueraufgabe des Zweckverbandes seien.
Anschließend erteilte die Verbandsversammlung dem Verbandsvorsitzende und
seinen Stellvertreter den Auftrag über die Nutzung der Verbandseigenen
Grundstücke und der Trafostation mit dem künftigen Betreiber zu
verhandeln. |
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Anmeldung für die Ferienbetreuung in den Pfingstferien 2013 (KW 17/2013)
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Ferienbetreuung in den Pfingstferien 2013
Wie in den vergangenen Schuljahren bereits erfolgt, wird auch im
Schuljahr 2012/2013 eine Ferienbetreuung in den Pfingstferien für Schüler
angeboten. Die Gemeinde kooperiert hier ebenfalls wieder mit der Stadt
Metzingen, wo in den Räumen der Sieben-Keltern-Schule eine Ferienbetreuung
wie folgt angeboten wird:
In den Pfingstferien findet an folgenden Tagen zwischen 07.00 Uhr
und 13.00 Uhr eine Betreuung statt:
Di. 21.05.2013 Mi. 22.05.2013 Do. 23.05.2013 Fr. 24.05.2013 Mo.
27.05.2013 Di. 28.05.2013 Mi. 29.05.2013 Fr. 31.05.2013
Anmeldungen hierfür müssen bis spätestens 03. Mai 2013 der
Stadtverwaltung Metzingen vorliegen.
Wir bitten um Beachtung, dass Anmeldungen, die zu spät abgegeben
werden, aus organisatorischen Gründen nicht mehr berücksichtigt werden
können. Bitte haben Sie auch dafür Verständnis, dass die Anmeldung zur
Ferienbetreuung verbindlich ist. Eine Kostenrückerstattung kann im
Einzelfall nur erfolgen, wenn die Ferienbetreuung aus Krankheitsgründen
nicht wahrgenommen werden konnte und für den oder die betroffenen Tage ein
entsprechendes ärztliches Attest vorgelegt wird. Die Kosten pro Tag
staffeln sich je nach Einkommen und Anzahl der Kinder. Sie liegen zwischen
1 und 18 € pro Tag.
Anmeldeformulare sowie nähere Informationen erhalten Sie im Bürgerbüro
der Gemeinde Riederich sowie bei der Stadtverwaltung Metzingen, Abteilung
Schulen, beim Amt für Bildung, Kultur und
Soziales. |
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Zweckverband Abwasserreinigung Bempflingen-Riederich (KW 16/2013)
Einladung zur Verbandsversammlung
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Zu der am Montag, 29. April 2013, 19.00 Uhr
im Sitzungssaal des Rathauses in Bempflingen stattfindenden
öffentlichen Sitzung der Verbandsversammlung wird eingeladen..
Tagesordnung
Öffentliche Beratung:
1. Verabschiedung des stellvertretenden Verbandsvorsitzenden Klaus
Bender
2. Neuwahl des stellvertretenden
Verbandsvorsitzenden
3. Vortrag von Herr Schöne, LRA ES zum Thema:
„Zukünftige Herausforderungen an eine kommunale Kläranlage“
4.
Vergabe der Arbeiten für den Sand- und Fettfangräumer
5. Verteilung
der Betriebskosten für das Jahr 2012
6. Feststellung der
Jahresrechnung 2012
7. Erhöhung der
Verwaltungskostenpauschale
8. Haushaltssatzung und Haushaltsplan
für das Haushaltsjahr 2013
9. Reaktivierung des
Melchiorwehrs
10 Verschiedenes,
Bekanntgaben
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Maibaumfeier am 30. April 2013 um 18 Uhr
Am Dienstag, 30. April 2013 um 18 Uhr ist es wieder soweit. Der mit
Bändern und Kränzen geschmückte Maibaum wird zum 24. Mal an der Mittelstädter
Straße aufgerichtet und anschließend mit Wappen und Zunftzeichen
verziert. Das Rahmenprogramm gestalten die Blaskapelle des
Musikvereins und die Kinder des Kindergartens Bismarckstraße.
Die Feier klingt mit einem gemütlichen Hock beim Feuerwehrhaus aus. Die
Mitglieder der Wehr sorgen für die Bewirtung.
Die Einwohnerschaft ist herzlich eingeladen.
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BITTE BEACHTEN! (KW 15/2013)
Grüngutannahmestelle am Alten Bauhof verlegt
Durch die Bauarbeiten in der Industriestraße wird die Zufahrbarkeit zum Alten
Bauhof in den nächsten Monaten teilweise erschwert, teilweise auch überhaupt
nicht möglich sein. Aus diesem Grunde wird die Grüngutannahmestelle ab
sofort auf den Parkplatz bei der Gutenberghalle verlegt.
Die Grüngutannahme ist weiter in der Zeit von 10-12 Uhr möglich.
Um Beachtung der Verlegung des Standorts wird gebeten.
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Altgalscontainer-Standort "Alter Bauhof" entfällt während der Baumaßnahme Industriestraße (KW 15/2013)
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Aufgrund der eingeschränkten Zufahrbarkeit in die Industriestraße durch
die nun begonnen Tiefbauarbeiten muss der Altglascontainerstandort am
Alten Bauhof bis zum Abschluss der Baumaßnahme Ende 2013 leider entfallen.
Die Altglascontainer an diesem Standort stehen deshalb ab sofort nicht
mehr zur Verfügung.
Die Bürgerschaft wird gebeten die weiteren
Altglascontainerstandorte: - Parkplatz Gutenberghalle -
Robert-Bosch-Straße (Gewerbegebiet Riederich West) - Getränkemarkt
Benz - Stegäckerstraße oder - Weiherstraße (Parkplatz Friedhof)
zu benutzen. |
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Aus der Gemeinderatssitzung am 13. März 2013 (KW 12/2013)
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101 Tage seit der Wahl – Bürgermeister Tobias Pokrop leitet
erste Gemeinderatsitzung
Am 2. Dezember 2012 gewählt, am 22. Februar 2013 verpflichtet und
vereidigt, seit 1. März 2013 offiziell im Amt – Tobias Pokrop eröffnete
seine erste Gemeinderatsitzung als neuer Bürgermeister der Gemeinde
Riederich.
Er bedankte sich zu Beginn der Sitzung zunächst bei den Bürgerinnen und
Bürgern der Gemeinde für das entgegengebrachte Vertrauen. Sichtlich
erfreut zeigte er sich darüber, dass er sich nun in neuer Funktion in die
Gremienarbeit des Gemeinderats einbringen kann. An den Gemeinderat
richtete er den Wunsch nach einer vertrauenswürdigen Zusammenarbeit und
sicherte den Ratsmitgliedern einen offenen, aber stets respektvollen
Umgang zu. Für die anstehenden Projekte wünschte er dem Gremium auch in
neuer Besetzung des Vorsitzenden ein glückliches Händchen bei seinen
Entscheidungen und eine lange, gute Zusammenarbeit.
Gemeinderat vergibt Bauleistungen zur Industriestraße
– Baumaschinen der Firma Brodbeck können loslegen
Rund 1,5 Millionen Euro investiert die Gemeinde Riederich in die
Sanierung der Industriestraße. Bürgermeister Pokrop verwies in seinen
Ausführungen auf den Grundsatzbeschluss des Gemeinderats zur
Komplettsanierung der Industriestraße Ende des vergangenen Jahres.
Nach Ausschreibung und Submission konnten die Vertreter des
Ingenieurbüros IBV Ambacher aus Walddorfhäslach, Herr Rainer Ambacher und
sein Mitarbeiter Felix Schiffner, nun die Ausschreibungsergebnisse den
Mitgliedern des Gemeinderats präsentieren.
Günstigste Bieterin für die Durchführung der Straßen- und
Tiefbauarbeiten war demnach die Fa. Brodbeck aus Metzingen, welche für
1,26 Mio. Euro den Zuschlag durch den Gemeinderat erhalten hat.
Die Neuverlegung der Wasserleitung wird durch die Riederich Fachfirma
Class GmbH erfolgen. Tatkräftig unterstützt wird dies bei den
Verlegungsarbeiten durch die Mitarbeiter des Bauhofs. Geliefert werden die
hierzu notwendigen Rohre und Anschlüsse zu einem Angebotspreis von rund
30.000 Euro von der Firma Tröger und Entenmann aus Weilimdorf.
Unübersehbar werden die Bagger und Baumaschinen der Firma Brodbeck aus
Metzingen sein, die für rund 8 Monate Teile ihres Fuhrparks in Riederich
stationieren werden.
Bürgermeister Pokrop zeigte sich zufrieden über das Ergebnis der
Submission. Er sei erfreut, dass mit der Firma Brodbeck ein
leistungsfähige, der Gemeinde Riederich aus mehreren Projekten bereits
bekannte Fachfirma den Zuschlag erhalten hat. Die Ingenieure Ambacher und
Schiffner kündigten ihrerseits an, dass es in den nächsten Wochen zu
einigen Abstimmungs- und Vorortgesprächen mit den Anwohnern der
Industriestraße kommen wird. Hierbei sollen Fragen geklärt und Themen
erörtert werden. Tobias Pokrop betonte abschließend, wie wichtig die
Zusammenarbeit aller Beteiligten für ein gutes Gelingen der Sanierung der
Industriestraße sei.
Bauanträge – Gemeinderat debattiert über Standort von
Carport in der Grafenberger Straße
Zwei neue Bauanträge, welche die Erstellung von Carports zum Inhalt
hatten, waren Beratungsgegenstand der letzten Sitzung. Hauptamtsleiter
Ralf Barth erläuterte den Gemeinderäten, dass für die betreffenden
Grundstücke Grafenberger Straße 4 und 6 kein qualifizierter Bebauungsplan
existiere. Lediglich eine Baulinie aus den 30er Jahren sei vorhanden, die
zwar betagt, aber dennoch gültig sei. Daher sei eine Befreiung
notwendig.
Die Mehrheit der Ratsmitglieder zeigte sich mit der beabsichtigten
Befreiung nicht einverstanden und forderte aufgrund einer möglichen
Präjudizwirkung die Einhaltung eines Gemeinderatsbeschlusses, welcher ein
Abrücken von der Straßenbegrenzungslinie um 1 Meter vorsieht.
Die Vertreter der Verwaltung sicherten daher dem Gremium zu, den
Sachverhalt und die nochmals mit dem Bauamt des Landratsamts Reutlingen zu
erörtern.
Bauanträge – Einbau einer Wohnung in Metzinger Straße wird
bewilligt
Nachdem der Bauantrag in der letzten Sitzung nicht abschließend beraten
werden konnte, stimmte das Gremium nun dem Einbau einer Wohnung im Gebäude
Metzinger Straße 49, sowie dem Neubau eines Carports und der Anlegung von
zwei neuen Stellplätzen zu. |
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Holzverkauf (KW 12/2013)
Am 12.03.2013 fand im gutbesuchten Feuerwehrhaus die Brennholzversteigerung
statt. Angeboten wurden 22 Flächenlose (2012 =23) mit 150 Rm (Raummeter)
(2012 = 110 Rm) und 107 Brennholz-Lang-Lose (2012 = 87) mit 491 Rm (2012 = 362,1
Rm).
Der durchschnittliche Verkaufserlös bei den angebotenen Flächenlose betrug
9,59 Euro (2012 = 9,30 Euro) pro Raummeter und bei den Brennholzpolter 43,59
Euro (2012 = 44,00 Euro). Revierförster Ulrich Notz und Kassenverwalter
Werner Frey konnten letztendlich mit guten Verkaufserlösen in Gesamthöhe von
19.862,00 Euro (2012 = 12.241,00 Euro) zufrieden die Verkaufslisten
schließen.
Die Gemeinde Riederich bietet nachfolgendes Brennholz noch an:
Brennholz lang:
Nr. 74 5,7 Rm Ei 194 € Reichenecker Sträßchen Nr. 125 9,0 Rm Ei/Ah/Hbu 358
€ Reichenecker Sträßchen Nr.127 3,2 Rm Ei/Bu 110 € Oferdinger Weg Nr.150
10 Rm Ei 351 € Oferdinger Weg Nr.151 4,5 Rm Ei 154 € Oferdinger Weg Nr.152
6,5 Rm Ei 245 € Oferdinger Weg Nr.157 4,8 Rm Ei 178 € Oferdinger
Weg Nr.158 14,1 Rm Ei 495 € Oferdinger Weg
Kaufinteressenten können sich bei der Gemeindekasse (Telefon 935922, Herrn
Frey) melden.
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Markungsputzete 2013 - ein voller Erfolg (KW 11/2013)
Wir sagen Danke an alle Helferinnen und Helfer!
Am vergangenen Samstag um 9 Uhr fanden sich bei schönstem Sonnenschein rund
60 Helferinnen und Helfern aus Bürgerschaft, den örtlichen Vereinen und
Jugendfeuerwehr am Bauhof ein, um tatkräftig beim Großputz auf der Gemarkung
mitzuwirken. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Tobias Pokrop zogen die
Helfer ausgerüstet mit Müllzangen und Eimern in 6 Gruppen los, um entlang von
Hauptverkehrsstraßen, des Bahndamms und Gewässerböschungen von Erms, Ettwiesen-
und Brühlwiesenbach die Landschaft von achtlos weggeworfenem Unrat zu
befreien. Nach gut 2 Stunden Fußmarsch waren die Gebiete durchstöbert und
rund 3 Kubikmeter Müll eingesammelt. Zum Abschluss der Markungsputzete fanden
sich die Helfer noch einmal im Bauhof ein, um bei gemütlichem Beisammensein noch
ein Vesper als kleines Dankeschön einzunehmen.
Bereits am Freitag machten es 157 Schülerinnen und Schüler der
Gutenbergschule den Erwachsenen vor, indem Sie im Gebiet entlang der
Robert-Bosch-Str. und der Zufahrt zum Alfred-Barner Stadion fleißig Müll
sammelten. Damit zeigten sie, dass auch ihnen sehr viel an einem sauberen
Orts- und Landschaftsbild liegt.
Zusammenfassend darf festgestellt werden, dass die Markungsputzete wieder ein
voller Erfolg war. Allen Helferinnen und Helfern ein ganz herzlichen Dankeschön
für die Bereitschaft bei der Markungsputzete mitzuhelfen.


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Verpflichtung und Vereidigung des neuen Bürgermeisters (KW 10/2013)
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am vergangenen Freitag war es soweit: Mit der Verpflichtung und Vereidigung
durch den stellvertretenden Bürgermeister Günter Gusenbauer am 22. Februar 2013
und meinem offiziellen Amtsantritt am 1. März 2013 ist der Wechsel im Amt des
Bürgermeisters der Gemeinde Riederich vollzogen.
Ich möchte mich recht herzlich für die rege Teilnahme an der Verabschiedungs-
und Amtseinsetzungsfeier in der Gutenberghalle bedanken. Mögen mir all Ihre
guten Wünsche treuer Begleiter bei meinen neuen Aufgaben sein.
Allen Beteiligten, angefangen von der Abteilung Turnen und Leichtathletik des
TSV Riederichs, dem Musikverein Riederich, den Mitgliedern des Sängerbunds wie
auch allen im Hintergrund Aktiven gilt mein herzlicher Dank. Der Abend war durch
Ihre Unterstützung eine rundum gelungene Veranstaltung und wird sicherlich allen
Beteiligten noch lange Zeit positiv in Erinnerung bleiben.
Ich freue mich als Ihr neuer Bürgermeister Ansprechpartner, Ideengeber und
Moderator zu sein. Auch in den nächsten Jahren stehen in Riederich große
Projekte an, die es gemeinsam mit Ihnen als Bürgerschaft, dem Gemeinderat und
den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde zielorientiert umzusetzen
gilt. Die Segel richtig in den Wind zu stellen – dies wird meine Aufgabe als Ihr
neuer „Kapitän“ in Riederich sein.
Ihr
Tobias Pokrop
Bürgermeister
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Zum Abschied (KW 09/2013)
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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in diesen Tagen endet meine Dienstzeit als Bürgermeister. Nach 24
Jahren übergebe ich Amt und Verantwortung an meinen gewählten Nachfolger
Tobias Pokrop. Mir ist es ein wichtiges Anliegen, Ihnen für Ihr
Vertrauen sowie für das gute Miteinander zu danken. Sie haben viele Ideen
und Entscheidungen aus dem Rathaus mitgetragen und unterstützt .
Besonderen Dank sage ich allen ehrenamtlich Tätigen in unseren Vereinen
und Verbänden, den Kirchen, der Feuerwehr, dem Roten Kreuz und anderen
Hilfsorganisationen. Ihr Wirken im kulturellen, sportlichen und sozialen
Bereich war stets eine außerordentlich wertvolle Bereicherung des
bürgerschaftlichen Lebens und ist auch künftig unentbehrlich für ein
funktionierendes Gemeinwesen. Ein ebenso herzlicher Dank gilt den
Mitgliedern der jeweiligen Gemeinderatsgremien für die überaus
verantwortungsvolle ehrenamtliche Tätigkeit. Ihre kommunalpolitischen
Entscheidungen waren die Grundlage für viele wichtige Weichenstellungen.
Auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danke ich sehr für ihre
erfolgreiche Arbeit und verlässliche Unterstützung. Gemeinsam konnten wir
vieles bewegen. Eine interessante und spannende Zeit geht nun für mich
zu Ende. Es war eine schöne Aufgabe, für die Gemeinde Verantwortung
übernommen und an der Weiterentwicklung mitgewirkt zu haben.
Dank guter wirtschaftlicher Voraussetzungen war Riederich immer in der
Lage, in nachhaltiger und zukunftsorientierter Weise in die örtliche
Infrastruktur zu investieren. Ich bin deshalb davon überzeugt, dass unsere
Gemeinde auch künftig ein attraktiver, familienfreundlicher Wohn- und
Arbeitsort im Ermstal bleiben wird. Dem neuen Chef im Rathaus, Tobias
Pokrop, der fast sieben Jahre als Kämmerer für die Finanzen unserer
Gemeinde verantwortlich war, wünsche ich für die bevorstehenden Aufgaben
viel Erfolg. Er bringt aufgrund seiner bisherigen Tätigkeit viel Erfahrung
und Verwaltungswissen mit und wird sich ganz sicher tatkräftig und
entscheidungsfreudig für unsere Gemeinde und die gesamte Bürgerschaft
einsetzen.
Mit allen guten Wünschen grüße ich Sie
herzlich Ihr
Klaus Bender
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Aus der Gemeinderatssitzung am 18. Februar 2013 (KW 9/2013)
Bauvisite: Gemeinderat informiert sich über Baufortschritt der
Kinderkrippe
Der Elektriker ist dabei die ersten Leitungen zu verlegen, der
Sanitärfachmann hat die Verteilerkästen gesetzt und beginnt mit dem Einbau der
Versorgungsleitungen für die Heizung, die Trockenbauwände stehen bereits und
auch der Gipser ist vor Ort: Auf der Baustelle der Kinderkrippe in der
Gutenbergstraße geht es voran!
Architektin Claudia Lustig vom Architekturbüro Witt aus Riederich erläuterte
dem Gemeinderat die bereits erfolgten Bauarbeiten und konnte bestätigten, dass
die Arbeiten derzeit voll im Zeitplan liegen. Sobald die Temperaturen etwas
milder werden, könnten auch die Abdichtungsarbeiten auf dem Dach abgeschlossen
werden.
Bebauungsplan Riedweg: Gemeinderat anerkennt den Vorentwurf zur Änderung
der Festsetzungen
Bürgermeister Bender und Konrad Berger vom Planungsamt der Stadtverwaltung
Metzingen präsentierten den Mitgliedern den Vorentwurf der Änderungsfassung des
Bebauungsplans „Riedweg“. Wie schon berichtet, ist die Änderung notwendig, um
den aufgrund einer Betriebserweiterung entstehenden Parkierungsbedarf der Firma
Botek abdecken zu können. Auf dem bestehenden Parkplatz soll ein
zweigeschossiges Parkdeck errichtet werden. In den folgenden Wochen werden nun
die Träger öffentlicher Belange zum Bebauungsplanänderungsverfahren Stellung
nehmen.
Die Anerkennung des Planvorentwurfs erfolgte im Gremium einstimmig.
Hochwasserschutz auch am Brühlwiesenbach
Nach der vor zwei Jahren erfolgten Fertigstellung des technischen Bauwerks
zur Wasserrückhaltung am Ettwiesenbach werden auch am Brühlwiesenbach
Schutzmaßnahmen gegen Überschwemmungen untersucht. In den vergangenen 15 Jahren
sind auf Markung Riederich mehrere Hochwässer aufgetreten.
Die Stadt Metzingen und die Gemeinde Riederich haben bereits 2011 ein
Ingenieurbüro mit entsprechenden Planungen beauftragt. Ein erster Bericht wurde
nun im Gemeinderat vorgestellt. Am wirkungsvollsten ist nach Ansicht des
planenden Ingenieurs eine Wasserrückhaltung, aufgeteilt in mehrere kleinere
Projekte. Aufgrund der dichten Bebauung entlang des Bachlaufs kommen dafür
vorrangig nur Flächen auf Markung Metzingen in Frage
Bevor jedoch über konkrete Maßnahmen gesprochen werden kann, müssen noch
hydraulische Berechnungen angestellt werden. Diese sollen bis Herbst
vorliegen.
Neubau Kinderkrippe: Auch Maler, Schreiner, Bodenleger und Küchenbauer
können bald beginnen
Nach der Baustellenbesichtigung wurden im Verlauf der Sitzung weitere Gewerke
zum Innenausbau der Krippe vergeben. Alle Arbeiten wurden landesweit öffentlich
ausgeschrieben.
- Gewerk Maler- und
Lackierarbeiten
Rund 15.500 Euro investiert die Gemeinde für Maler- und Lackierarbeiten in
der Kinderkrippe. Der Auftrag ging an die Firma Schien aus Albstadt, nachdem
Architektin Claudia Lustig den Mitgliedern des Gemeinderats die Ergebnisse der
Submission verkündete. Diese zeigten sich erfreut, dass somit rund 14.400 Euro
weniger investiert werden müssen, als zunächst angenommen.
- Gewerk
Schreinerarbeiten
Auch die Firma Luick aus Esslingen wird ihre Handwerker bald auf der
Baustelle der Kinderkrippe entsenden. Zum Angebotspreis von rund 31.500 Euro hat
der Gemeinderat den Betrieb aus Esslingen mit der Ausführung der
Schreinerarbeiten beauftragt. Diese beinhalten im Wesentlichen den Einbau der
Türen sowie der Festverglasungselemente im Flur- und Sanitärbereich.
- Gewerk
Fliesenarbeiten
Das dritte Gewerk an diesem Abend wurde an die Firma Au/Gehrung-Fliesen aus
Nürtingen vergeben. Sie wird für rund 20.000 Euro alle Sanitärbereiche, WC‘s
sowie den Boden des Windfangs fliesen.
- Gewerk
Bodenbelagsarbeiten
Einbau des Linoleumbodens in den Gruppen- und Funktionsräumen sowie Verlegung
eines Industrieparketts im Bewegungsraum – Firma Holschbach aus Morsbach wird
die Bodenbelagsarbeiten zum Angebotspreis von rund 22.300 Euro ausführen.
- Gewerk
Kücheneinrichtungen
Küchenplaner Jochen Schneider vom Planungsbüro Geisel aus Reutlingen konnte
den Mitgliedern des Gemeinderats sehr erfreuliche Nachrichten bezüglich der
Ausschreibungsergebnisse für die Kücheneinrichtungen der Kinderkrippe
präsentieren. Nachdem in der Vergangenheit häufig über die Notwendigkeit der
technischen Küche sowie der kleinen Küchenzeilen in den Mehrzweckräumen sowie im
Mitarbeiterraum diskutiert wurde, ergab sich nun ein erfreuliches
Ausschreibungsergebnis.
Insgesamt haben 14 Firmen ein Angebot abgegeben, was deutlich über dem
Durchschnitt für vergleichbare Ausschreibungen liegt, wie Jochen Schneider
betonte. Zum Angebotspreis von knapp 38.000 Euro (Kostenschätzung 50.000
Euro) wurde die Firma Kurz aus Freudenstadt mit der Einrichtung der Küchen in
der Kinderkrippe beauftragt.
- Gewerk
Außenanlagen
Ähnlich positive Ergebnisse konnte Jörg Sigmund, Freiraumplaner aus
Grafenberg, den Mitgliedern des Gremiums nicht vorlegen. 180.100 Euro wird die
Gemeinde für die Außenanlagen abschließend bezahlen müssen.
Das Preisniveau bei Ausschreibungen im Garten- und Landschaftsbau steige
derzeit fast wöchentlich an, so Sigmund. Auch betonte er, dass viele
Landschaftsgärtner trotz der frühen Ausschreibung bereits die Auftragsbücher bis
weit in das Jahr 2013 hinein gefüllt haben und nicht mehr auf jeden Auftrag
angewiesen sind.
Die Ausschreibung des Gewerks erfolgte einschließlich eines Müll- und
Gartenhauses aus Holz. Aufgrund der unmittelbaren Nähe der Kinderkrippe zum
Schulgelände bzw. der Gutenberghalle war allerdings bereits vor der Vergabe
klar, dass kein neues Mülldepot in der Gutenbergstraße eröffnet werden sollte,
sondern die Entsorgung des Restmülls und sonstiger Abfälle über die bestehenden
Standorte bei der Gutenberghalle bzw. -schule anzustreben ist..
Das zunächst angedachte Gartenhaus wird zwar zur Unterstellung der
Außenspielgeräte und kleinerer Gegenstände erforderlich, allerdings in
veränderter Ausführung. Geplant ist nun, in Eigenleistung des Bauhofs die
Fundamente für das Gartenhaus herzustellen und auf anderem Wege eine deutlich
günstigere Gartenhütte zu beschaffen.
Nachdem die beiden Objekte aus dem Auftrag gelöst werden, verbleibt eine
Vergabesumme von rund 179.200 Euro für die Außenanlagen. Mit den beiden kleinen
Holzgebäuden wären die Kosten bei 209.000 Euro gelegen. Beauftragt wird die
preisgünstigste Bieterin, Firma Garten Krug GmbH aus Kirchheim unter Teck.
Stationäre Geschwindigkeitsmessanlagen bald in der Stuttgarter und
Mittelstädter Straße: Gemeinderat stimmt Antragstellung beim Landratsamt
zu
Mit rund 15.000 Euro wird sich die Gemeinde an den Kosten für die Errichtung
der „Blitzer“ beteiligen. Viel wichtiger sei aber die Sicherheit, die mit den
Geschwindigkeitsmessanlagen künftig gewährleistet werden kann, so Bürgermeister
Bender. Außerdem verbessere die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit auch
die Wohnqualität auf den stark frequentierten Hauptstraßen.
Nachdem vom Landratsamt Reutlingen im vergangenen Jahr mehrwöchige
Verkehrsmessungen an allen drei Ortsdurchfahrten vorgenommen wurden, zeigten die
Ergebnisse Handlungsbedarf in der Stuttgarter und Mittelstädter Straße.
In der Metzinger Straße sind die Geschwindigkeitsüberschreitungen jedoch
nicht so auffällig gewesen. Allerdings vertreten Anwohner der Metzinger Straße
die Auffassung, dass die Messungen eventuell zu weit innerorts durchgeführt
wurden. Auf Bitte der Verwaltung sagte das Landratsamt zu, den Standort im
Frühjahr nochmals zu überprüfen und gegebenenfalls Wiederholungsmessungen
durchzuführen.
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Bebauungsplanänderung „Riedweg“ (KW 09/2013)
Aufstellung des Bebauungsplanes sowie der Satzung über die örtlichen
Bauvorschriften „Riedweg – 1. Änderung“
Der Gemeinderat hat am 21.11.2012 die Aufstellung des Bebauungsplans „Riedweg
– 1. Änderung“ beschlossen. In der Gemeinderatssitzung am 18.02.2013 wurde der
Vorentwurf anerkannt und zur Grundlage des weiteren Bebauungsplanverfahrens
festgelegt. Gemäß § 3, Abs. 1, Baugesetzbuch (BauBG) ist die Öffentlichkeit
frühzeitig über die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung zu
unterrichten. Betroffene Bürger können bis einschließlich 10. April 2013 zur
Bebauungsplanänderung Stellung nehmen. Es besteht Gelegenheit, beim
Bürgermeisteramt Riederich, Hauptamt (Zimmer 8), Mittelstädter Straße 17, in
Riederich, den Be-bauungsplanvorentwurf mit Lageplan, textlichen Festsetzungen,
Begründung und Umweltbericht während der Öffnungszeiten des Rathauses einzusehen
und sich innerhalb dieser Frist schriftlich oder mündlich zur Niederschrift zu
äußern.
Planbereich Der Planbereich ist dem nachfolgenden Lageplan des
Planungs- und Hochbauamtes der Stadt Metzingen vom 04.10.2012 zu entnehmen.
bitte hier
klicken
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Markungsputz 2013 (KW 09/2013)
Nach 2005, 2007 und 2010 findet in diesem Jahr wieder eine, leider dringend
notwendige, Markungsputzete statt. Zur Mitwirkung aufgerufen sind alle
Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände, Parteien und Kirchengemeinden, um
einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.
Ziel der Aktion ist es, die Gemarkung von achtlos weggeworfenen bzw. liegen
gebliebenen Unrat zu säubern. Ca. 8 m³ Müll und Abfälle haben rund 50 fleißige
Helferinnen und Helfer bei den letzten Markungsputzeten jeweils aufgelesen.
Treffpunkt für alle Helfer/innen wird um 9.00 Uhr am Bauhof in
der Industriestraße 2 am Samstag 09.03.2013 sein. Festes Schuhwerk,
wetterentsprechende Kleidung sowie Handschuhe sollten angezogen werden. Im
Anschluss an die Markungsputzete lädt die Gemeinde alle Teilnehmer/innen zu
einem gemeinsamen Vesper ein. Interessierte Mitglieder von Vereinen,
Verbänden, den Kirchengemeinden und den Parteien, wurden über die jeweilige
Vorstandschaft angemeldet.
Mit freundlichen Grüßen
|
Ihr Ansprechpartner: |
Ralf
Barth |
|
Zimmer: |
OG 08 |
|
Durchwahl: |
07123 / 9359 -10 |
|
Fax: |
07123 / 9359 - 11 |
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Email: |
ralfbarth@riederich.de |
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Unser Zeichen: |
|
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Datum: |
21.02.2013 |
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Sportler- und Jugendehrung (KW 07/2013)
Über 60 Kinder und Jugendliche konnten in der vergangenen Woche für
sportliche und musikalische Erfolge im abgelaufenen Jahr ausgezeichnet werden.
Bürgermeister Klaus Bender gratulierte den jungen Talenten im Beisein von
Vereinsvorsitzenden und Eltern zu zahlreichen Titeln und Meisterschaften auf
Kreis-, Bezirks- und Landesebene sowie vorderen Platzierungen im nationalen
Bereich und überreichte ein kleines Geschenk. Auch viele Jugend- und
Übungsleiter aller Kultur- und Sportvereine wurden für ihr zeitintensives und
oft langjähriges ehrenamtliches Engagement für die Vereinsjugend geehrt. „Ohne
regelmäßiges Training gäbe es diese Erfolge nicht, und daran haben Sie ein
großes Stück Anteil“, sagte Bender zu den Trainern und Übungsleitern. Woche
für Woche, stets pünktlich und immer gut vorbereitet werde ihr Einsatz erwartet.
Dies erfordere Kraft und Verantwortungsbewusstsein, bereite aber auch Freude,
besonders wenn man spüre, „dass seine Arbeit Früchte trägt und die Schützlinge
eine positive Entwicklung nehmen“, so der Bürgermeister. Er dankte auch den
Vereinsvorsitzenden für die intensive Förderung der Jugendarbeit und das breite
Angebot von Freizeitaktivitäten. Die diesjährige Sportler- und Jugendehrung
wurde von Sabrina Schmid (Trompete), Anna-Lena Hacker (Flügelhorn), Yannick
Schubert (Bariton) und Walter Klaus (Bariton) umrahmt.
Folgende Sportlerinnen und Sportler wurden geehrt:
Marleen Berner Anna Deichmann Linn Gerwin Franziska Hoppe Svenja
Jost Sophie Offen Kathrin Rümmelin Helena Sailer Nathalie
Sommer Judith Zeeb
Lukas Kohler Moritz Mutsch Leonie Metz Pauline Schnitzler Laura
Takac Pauline Sulz Kai Kleiner
Niklas Bösselmann Timon Martins Jule Link Lars Takac Carl
Sigloch
Marcello Wenzelburger Manuel Reiner Christophe Sorne Toni
Gönninger Jan-Lukas Diers Louis Degelow Andrej Skeletcija
Nils Loroff
Yvonne Eboumbou
Annika Büttel
Heiko Spiegel
Benedikt Wizemann
Lukas Bach
Sandra Haas
Lena Spiegel
Julia Simon
Julian Schmid
Mareile Betz
Laura Schmid
Patricia Weiß
Annabelle Haas
Lisamarie Haas
Daniel Eißler
Benjamin Eißler
Dennis Schwarze
Laura Lerchner Annika Handl, Bernadette Stiefenhofer Annabal
Ferencevic Joelina Herter Paula Rittelmann Sophia Ladwig
Marie Plogstedt Lena Spohn
Luca Maier
Robin Allgaier
Georg Braun
Nico Loroff
Frederik Dittmann Larissa Millich Yannick Schubert
An folgende Jugend- und Übungsleiter von TSV,
Schützenverein, Musikverein und Sängerbund ging ein herzlicher Dank:
Elfi Offen, Christian Schappert
Toni Gönninger, Manuel Reiner, Rick Dennenmoser, Janina Berner
Petra Haas, Astrid Mayer, Tilo Steinmaier, Marcus Schmid, Rainer
Haas Petra Bäuerle, Carina Flamm, Benedikt Reinsch, Carolin Haas, Sonja
Reiner
Tanja Penker, Daniela Plogstedt, Yvonne Schütz, Doris Hagemann, Michael
Raißle, Dennis Tröster, Dennis Reichenecker, Marc Sensbach Ina Müller, Tanja
Bäßler, Dorothee Scheible (alle TSV),
Michael Tschtesch, stv.Peter Flamm (Schützenverein),
Sabrina Schmid (Musikverein),
Birgit Heß, Sybille Wurster (Sängerbund)

 Glückwunsch und Geschenkübergabe an die erfolgreichen Jugendsportler
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Aus der Gemeinderatsitzung am 23. Januar 2013 (KW 05/2013)
Neubeschaffung beschlossen: Gemeinderat stimmt Kauf von neuen EDV-Geräten
für die Gutenbergschule zu
Rund 33.000 Euro gibt die Gemeinde aus, um den Schülerinnen und Schülern der
Gutenbergschule qualitativ hochwertige EDV-Geräte zur Verfügung stellen zu
können. Die bisherigen stationären Rechner werden durch mobile Computer ersetzt.
Rektorin Isabel Heisig erläuterte die Vorteile und Funktionsweise der 16
Notebooks, welche in zwei Medienwagen untergebracht sind. Außerdem wurde der
Kauf eines Medienkoffers mit Laptop, Beamer und einem multifunktionalen
Whiteboard beschlossen. Hierdurch ist es künftig möglich, an individuellen
Stellen Unterricht mit digitaler Unterstützung abzuhalten. Der Lieferauftrag
wurde an eine Reutlinger Fachfirma vergeben.
Im Zusammenhang mit der Neubeschaffung wird der bisherige EDV-Raum im
Fachklassentrakt in das Hauptgebäude verlegt. Dies hat mehrere Vorteile, u.a.
kann der freiwerdende Raum für die Ganztagesbetreuung genutzt werden.
Bibliotheksbericht: Riedericher Bücherwelt erfreut sich zunehmender
Beliebtheit
Die Bibliotheksmitarbeiterinnen Sibylle Dors und Sabine Leukert erläuterten
mit Daten und Fakten die Entwicklung der Bibliothek in den Jahren 2011 und
2012. Sie wiesen darauf hin, dass der Etat einige Neuanschaffungen ermöglichte.
Unter anderem wurde ein Beamer erworben, der für die zahlreichen
Veranstaltungen, auch in Kooperation mit der Grundschule und den Kindergärten,
eingesetzt wird.
Insgesamt sind die Ausleihzahlen gegenüber denen des Vorjahres angestiegen.
So wurden die Bücher, DVDs und Zeitschriften insgesamt 21.294 Mal ausgeliehen
und erfreulicherweise auch alle wieder zurückgebracht. Auch die Anzahl der
Benutzer, 1.093 im Jahr 2012, ist gegenüber dem Vorjahr um 66 gewachsen.
Über die Veranstaltungen zum 10jährigen Bestehen der Bibliothek im Bürgerhaus
wurde ebenfalls kurz berichtet. Groß war das Interesse an den Veranstaltungen im
vergangenen Jahr, etwa dem Leseclub.
In der Bibliothek selbst hat sich im vergangenen Jahr einiges verändert. So
wurde die Kategorisierung der Bücher komplett auf eine neue, ansprechendere und
verständlichere Systematik umgestellt. Dies ermöglicht den Besucherinnen und
Besuchern eine bessere Orientierung. Bürgermeister Bender dankte Frau Dors und
Frau Leukert für ihre kompetente und engagierte Arbeit in der Bibliothek.
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Sportler- und Jugendehrung 2013 (KW 5/2013)
Die Gemeinde Riederich ehrt jährlich erfolgreiche Jugendsportler. Aufgrund
ihrer Leistungen in 2012 sind über 60 Mitglieder der örtlichen Sportvereine
sowie in Riederich wohnhafte Jugendliche in auswärtigen Vereinen zur Ehrung
vorgesehen. Dies gilt auch für einige Mitglieder des Jugendblasorchesters im
Musikverein.
In diesem Rahmen soll auch allen Jugendübungsleitern unserer Vereine für ihr
oft langjähriges und zeitintensives Wirken ein öffentlicher Dank ausgesprochen
werden.
Die Veranstaltung findet am Montag, 04. Februar 2013 um 18.00 Uhr in den
Vereinsräumen der Gutenberghalle
statt.
Interessierte Besucher sind herzlich eingeladen.
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Kirgisische Wissenschaftler in Riederich
Empfang im Rathaus
Im Rahmen ihrer 10-tägigen Deutschlandreise besuchten einige Professoren aus
Bishkek, der Hauptstadt des zentralasiatischen Staates Kirgisien, auch
Riederich. Der Rektor und Prorektor der Arabaev Universität (KSPU) und der
ehemalige Rektor der Universität für Geisteswissenschaften (BHU) und heutige
Vizepräsident des obersten Attestations-Komitees kamen auf Einladung von Prof.
Dr. Henry Marc in dessen Heimatgemeinde, wo sie von Bürgermeister Klaus Bender
im Rathaus begrüßt wurden. Weitere Stationen waren u.a. Berlin, Stuttgart,
Tübingen und Reutlingen. In Sindelfingen war eine Führung beim
Fahrzeughersteller Daimler organisiert, die Besichtigung der Burg Hohenzollern
sowie ein Besuch der Universität Tübingen standen ebenfalls auf dem
Reiseprogramm. Seit vielen Jahren verbinden Heilpraktiker Henry Marc
freundschaftliche Kontakte zu den dortigen Universitäten. Er hält an der KSPU
sowie der BHU Onlinevorlesungen in Medizin und Psychologie, fliegt ein- bis
zweimal pro Jahr nach Kirgisien und organisiert Gaststudienplätze in
Deutschland, ebenso wie Gastarztstellen an verschiedenen Kliniken in
Baden-Württemberg. Außerdem unterstützt die Familie Marc regelmäßig Studierende
und Kinder, die unter schwierigen Bedingungen in Kirgisien leben. Beide
Universitäten verliehen Prof. Marc im Jahre 2009 den Doktortitel honoris causa
(ehrenhalber).
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Stationäre Geschwindigkeitsmessanlagen
Gemeinderat berät am 18. Februar über Aufstellung von
„Blitzern“
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Der Landkreis Reutlingen setzt seit Jahren auf die mobile
Geschwindigkeitsüberwachung (Lichtschrankentechnik) in den Gemeinden. Auch
in Riederich, das keine eigene Zuständigkeit im verkehrsrechtlichen
Bereich hat, werden in monatlichen Abständen Tempokontrollen auf den drei
Ortsdurchfahrten vorgenommen. Auch einige Haupterschließungsstraßen in den
Wohngebieten (Zone 30) werden regelmäßig überwacht.
Wenn Sicherheitsprobleme auftreten oder die Verstoßquote relativ hoch
ist, können die Gemeinden die Einrichtung von stationären Messanlagen
beantragen. Sofern die vorgegebenen Voraussetzungen erfüllt sind,
veranlasst das Landratsamt den Einbau von fest installierten, modernen und
meist auch schwenkbaren Kameras. Die Kosten pro „Blitzer“ betragen rund
30.000 Euro. Der Anteil der Gemeinden liegt bei ca. 7.000 bis 8.000 Euro.
Die Verwarnungsgebühren und Geldbußen fließen in die Kreiskasse.
Anhand der Ergebnisse mehrwöchiger 24-Stunden Messungen im vergangenen
Jahr wurde festgestellt, dass die Geschwindigkeitsüberschreitungen
teilweise sehr deutlich sind. Demnach könnten in Riederich zwei stationäre
Anlagen an folgenden Standorten installiert werden: im Bereich
Mittelstädter Straße/Talstraße und in der Stuttgarter Straße bei der neuen
Verkehrsinsel. In diesen Ortsdurchfahrten (Kreisstraßen) ist die
Verstoßquote erheblich. Knapp 15 Prozent der Verkehrsteilnehmer sind an
diesen Stellen mit mehr als 60 km/h unterwegs.
Ob der Antrag auf Einrichtung der stationären
Geschwindigkeitsmessanlagen beim Landkreis gestellt wird, entscheidet der
Gemeinderat im Rahmen seiner öffentlichen Sitzung am 18. Februar 2013. Der
gemeindliche Kostenanteil würde im Falle der Aufstellung jeweils ca. 7.500
Euro pro Anlage betragen. |
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Öffentliche Einrichtungen geschlossen
Am Faschingsdienstag, 12.02., nachmittags, sind Rathaus,
Bauhof und Kindergärten geschlossen. Bibliothek, Gutenberghalle und
Schulsporthalle bleiben jedoch geöffnet.
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Brennholzverkauf
Der Brennholzverkauf der Gemeinde Riederich findet im Zeitraum Mitte bis Ende
Februar 2013 statt. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Zum Verkauf kommen Brennholz in langer Form (Polterholz) und Flächenlose in
den Walddistrikten Hasengarten und Steigwald.
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Kinderkrippe
Bauarbeiten schreiten voran
Auf der Baustelle der Kinderkrippe tut sich wieder etwas. Die Fa. Mayer ist
seit letzter Woche dabei, die Trockenbauwände aufzustellen und mit Rigipsplatten
zu verkleiden.
Auch die Fachleute für Sanitär- und Heizungsarbeiten werden in den nächsten
Tagen die Baustelle beziehen und mit ihren Arbeiten starten.
Zu Beginn der öffentlichen Sitzung am 18. Februar 2013 werden sich die
Mitglieder des Gemeinderats den Fortschritt der Bauarbeiten ansehen. Alle
interessierten Bürgerinnen und Bürger sind zu dieser Besichtigung ebenfalls
herzlich eingeladen.
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Bürgermeisterwechsel
Einladung zur Verabschiedungs- und Amtseinsetzungsfeier
Am Freitag, 22. Februar 2013 wird um 19.00
Uhr die offizielle Verabschiedungsfeier für den scheidenden
Bürgermeister Klaus Bender in der Gutenberghalle stattfinden.
Gleichzeitig soll im Rahmen dieser Veranstaltung der neu gewählte Bürgermeister
Tobias Pokrop vereidigt und verpflichtet werden.
Bereits heute möchten wir alle Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde hierzu
recht herzlich einladen.
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Bekanntmachung nach § 34 Abs. 1 des Meldegesetzes
Gruppenauskünfte an Parteien und andere Trägern von
Wahlvorschlägen anlässlich der Wahl zum 18. Deutschen Bundestag
2013
Nach § 34 Abs. 1 Satz 1 des Meldegesetzes (MG) für Baden-Württemberg darf die
Meldebehörde Parteien und anderen Trägern von Wahlvorschlägen im Zusammen-hang
mit der Wahl zum 18. Deutschen Bundestag 2013 in den sechs vorangehenden Monaten
Auskunft aus dem Melderegister über Vor- und Familiennamen, Doktorgrad und
Anschriften von Gruppen von Wahlberechtigten erteilen, für deren Zusammensetzung
das Lebensalter der Betroffenen bestimmend ist.
Den Betroffenen ist gegen die Weitergabe oder Nutzung ihrer Daten ein
Wider-spruchsrecht eingeräumt. Der Widerspruch kann schriftlich oder mündlich –
nicht telefonisch - beim
Bürgermeisteramt Riederich, Bürgerbüro, Mittelstädter Str. 17, 72585
Riederich, bis zum 28.02.2013 eingelegt werden.
Der Widerspruch hat bis zu seinem ausdrücklichen Widerruf Gültigkeit, d. h.
bereits früher im Zusammenhang mit Wahlen eingelegte Widersprüche haben
weiterhin Gültigkeit.
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Aus der Gemeinderatsitzung am 09. Januar 2013
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Gemeinderat vergibt weitere Gewerke zum Neubau der
Kinderkrippe
- Elektroarbeiten
Lampen und Lichtschalter, Kabelschächte und Telefon – der Gemeinderat
hat mit der Vergabe der Elektroarbeiten an die Firma Wörner GmbH aus Bad
Urach ein weiteres wichtiges Gewerk zum Neubau der Kinderkrippe vergeben.
112.500 Euro muss die Gemeinde dafür ausgeben. Damit liegt die
Vergabesumme leicht unter dem in der Kostenschätzung für dieses Gewerk
berücksichtigten Ansatz.
- Passiver Sonnenschutz
Nachdem die Vergabe der Arbeiten des passiven Sonnenschutzes in der
Dezembersitzung vertagt wurde, konnten die Arbeiten nun vergeben werden.
Architektin Claudia Lustig von Architekturbüro Witt bestätigte nach
eingehender Prüfung der Leistungsfähig- und Zuverlässigkeit der
wirtschaftlichsten Firma Jahn & Co. OHG aus Suhl, dass diese trotz des
sehr günstigen Angebotspreises in Höhe von 5.730 Euro ohne Bedenken
beauftragt werden kann. Diesem Vorschlag schlossen sich die Mitglieder des
Gremiums einstimmig an.
- Schlosserarbeiten
Auch die Schlosserarbeiten, hauptsächlich die Vordächer für den Eingang
und die Gruppenräume, wurden vergeben. Mit 34.430 Euro erhielt die Firma
Bacher aus Mengen den Zuschlag.
- Estricharbeiten
Abschließend erläuterte Architektin Lustig die Ergebnisse der
Submission im Gewerk Estricharbeiten. Hierbei erwies sich die Firma
Benirschke aus Göppingen als die günstigste Bieterin, so dass der
Gemeinderat diese zum Angebotspreis von 24.820 Euro mit den
Estricharbeiten beauftragte.
Kanal- und Wasserleitungserneuerung mit Vollausbau
Industriestraße – Gemeinderat fasst Baubeschluss
Nachdem der Gemeinderat am 12. Dezember 2012 den Grundsatzbeschluss zum
Vollausbau gefasst hatte, haben jetzt die beauftragten Ingenieure Rainer
Ambacher und Felix Schiffner vom Büro Ambacher aus Walddorfhäslach die
Entwurfsplanung im Gremium präsentiert.
In drei räumliche Bauabschnitte auf insgesamt 500 Meter Länge soll das
Vorhaben im achtmonatigen Bauzeitraum aufgeteilt werden. Begonnen wird auf
Höhe des alten Bauhofs. Zunächst wird der Kanal ausgetauscht, danach die
Wasserleitung erneuert und abschließend Fahrbahn sowie Gehwege
vollausgebaut. Eine dauerhafte Vollsperrung lässt sich zwar vermeiden, an
bestimmten Tagen wird sie jedoch unerlässlich sein.
Im Rahmen einer Informationsveranstaltung am 24. Januar 2013 sollen
alle Grundstückseigentümer und betroffenen Betriebe vorinformiert werden,
betonte Bürgermeister Klaus Bender. Danach erfolge die öffentliche
Ausschreibung der Bauarbeiten, so Ingenieur Felix Schiffner. Die
Auftragsvergabe ist in der Sitzung am 18. März 2013 geplant.
Von April bis November 2013 sind die Bagger in der Industriestraße
aktiv. Der Umleitungsverkehr soll in dieser Zeit über die Hegwiesenstraße
erfolgen. Während des Bauzeitraums gilt dann im gesamten Straßenabschnitt
ein beidseitiges Parkverbot. Baustellenlogistisch wird das Projekt zu
einer enormen Herausforderung. „Es kann nur gelingen, wenn alle
Beteiligten eng zusammenarbeiten und die Anlieger Verständnis für
entstehende Beeinträchtigungen aufbringen“, so Bürgermeister Bender
abschließend.
Unterstützung für Feuerwehr und Jugendarbeit – Gemeinderat
nimmt Spenden an
Einstimmig und dankbar nahm der Gemeinderat private Spenden von 500
Euro zur Unterstützung der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr und in Höhe
von 3.000 Euro für die örtliche Jugendarbeit
an. |
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Das neue Jahr 2013
Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Riedericher,
die ruhigen Tage zwischen Weihnachten und Heilige Drei Könige sind vorüber.
Schule und Beruf bestimmen wieder unseren familiären Alltag. Die eigenen
Planungen für 2013 sind längst im Gange.
Wird es ein gutes Jahr? Gelingen die beabsichtigten Veränderungen und können
wir unsere gesteckten Ziele erreichen? Diese Fragen stellen sich viele Menschen
und verbinden damit ganz persönliche Erwartungen und auch Hoffnungen.
Aus kommunaler Sicht ist im Blick aufs neue Jahr erwähnenswert: Der Neubau
der Krippe an der Gutenbergstraße wird bis zum Herbst vollendet. Dann steht ein
modernes Kinderhaus mit 30 Plätzen für die ganztägige Betreuung der Ein- und
Zweijährigen zur Verfügung. Die jetzige Kleinkindgruppe (Tigerenten) wird in
diese neue Einrichtung integriert. Die Betreuungsangebote für Kinder werden
somit familienfreundlich erweitert.
Im Frühjahr soll ein großes Tiefbauprojekt begonnen werden: Der Ausbau der
Industriestraße mit Neuverlegung des Kanals und der Wasserleitung. Dies wird mit
mehrmonatigem Umleitungsverkehr und unvermeidlichen baustellenbedingten
Beeinträchtigungen verbunden sein.
Daneben gibt es auch eine Reihe interessanter Termine zum Feiern, Festen und
Begegnen. Wer den örtlichen Veranstaltungskalender 2013 schon in der Hand hielt,
dem sind die geplanten Veranstaltungen unserer Organisationen bestimmt
aufgefallen.
Hervorzuheben ist das Bürgerfest, das nach dreijähriger Pause im Sommer
wieder ausgerichtet wird. Alle Vereine, Kirchen und die Feuerwehr veranstalten
mit Unterstützung der Gemeinde am 6. und 7. Juli die große „Hockete“ auf dem
Raiseplatz.
In diesem Zusammenhang danke ich allen ehrenamtlich Tätigen in unserer
Gemeinde ganz herzlich für ihren Einsatz und ihr Wirken. Sie leisten im
kulturellen, sportlichen und sozialen Bereich sowie als Mitglied in Rettungs-
und Hilfsreinrichtungen Vorbildliches.
Mit den besten Wünschen zum neuen Jahr grüße ich die gesamte
Einwohnerschaft
Ihr
Klaus Bender
Bürgermeister
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Aus der Gemeinderatsitzung am 12. Dezember 2012 (KW 51/2012)
Naherholungsraum Riedericher Wald: Revierförster Ulrich Notz und Georg
Kemmner vom Kreisforstamt stellen den Nutzungs- und Kulturplan vor
Zufriedenstellende Vegetationsentwicklung sowie nahezu keine Käferschäden am
Nadelholz. Auch vor Frost, Hagel und Sturm blieben die Riedericher Wälder in
diesem Jahr weitgehend verschont. Bereichsleiter Georg Kemmner vom Kreisforstamt
wie auch Revierförster Ulrich Notz zeigten sich in der jüngsten Sitzung des
Gemeinderats zufrieden über das ablaufende Forstwirtschaftsjahr.
Vor allem die Jungpflanzen haben sich im Jahr 2012 wunschgemäß entwickelt.
Auch gaben die Forstexperten anhand des Nutzungs- und Kulturplans 2013 einen
Überblick über die vorgesehenen Maßnahmen im kommenden Jahr. Revierförster
Ulrich Notz informierte die Mitglieder des Gremiums, dass zwar keine
großflächigen Neupflanzungen vorgesehen sind, dennoch an einzelnen Stellen
Jungpflanzen gesetzt werden.
Finanziell spielt der Wald im Haushaltsplan der Gemeinde eine eher
untergeordnete Rolle. So werden aus der Waldbewirtschaftung im Gesamtergebnis
Einnahmen in Höhe von 29.400 Euro erwartet, denen Ausgaben in Höhe von 21.400
Euro entgegenstehen.
Umso größer ist die Bedeutung des Waldes in ökologischer Sicht, wie Georg
Kemmner vom Kreisforstamt abschließend betont. Er bat Gemeinderat und
Bevölkerung, sich die Bedeutung des Waldes als Naherholungsort, Lebensraum,
Wasserspeicher und Frischluftproduzent bewusst zu machen.
Kinderkrippe nimmt Gestalt an: Gemeinderat vergibt Arbeiten in den
Gewerken Stuckateur- und Trockenbauarbeiten, Akustikdecken,
Sonnenschutzarbeiten, Heizung und Sanitär
- Stuckateur- und
Trockenbauarbeiten
85.600 Euro – so die Vergabesumme für die Ausführung der Stuckateur- und
Trockenarbeiten. Besonders erfreulich, dass dieser Auftrag an eine
Bietergemeinschaft mit örtlicher Beteiligung vergeben werden konnte. Die Firmen
Mayer aus Riederich sowie Schweizer aus Metzingen werden an und in der
Kinderkrippe für Putz- und Gipsarbeiten zuständig sein.
-
Akustikdecken
Bereits bei der Materialfestlegung im Oktober wurde intensiv über die
mögliche Ausführung der Deckenarbeiten diskutiert. Festgelegt wurde damals eine
Kombination aus mehreren Ausführungsvarianten, um den Anforderungen der
einzelnen Räume jeweils gerecht werden zu können.
Die Beauftragung erfolgte indessen einstimmig. Zum Vergabepreis von 71.100
Euro wurde die Firma Schäfer GmbH aus Allensbach mit der Ausführung der
Deckenarbeiten beauftragt. Besonders erfreulich, dass die Kosten in diesem
Gewerk somit rund 15 Prozent unterhalb des in der Kostenschätzung
berücksichtigten Ansatzes liegen.
- Passiver
Sonnenschutz
18.000 Euro wurden kalkuliert, die Submissionsergebnisse schwanken zwischen
knapp 6.000 Euro und 27.800 Euro. Diese Spanne erschien Verwaltung und
Gemeinderat dann doch zu hoch, um ohne erneute Prüfung die Arbeiten an die
günstigste Bieterin, Firma Jahn & Co. OHG aus Suhl, zu vergeben.
Es wurde daher vereinbart, dass das Architekturbüro zunächst Referenzen
dieser Firma kontaktiert, um deren bisherigen Leistungen zu klären.
-
Sonnenschutzarbeiten
Die Sonnenschutzarbeiten konnten indessen plangemäß vergeben werden. Zum
Vergabepreis von 12.250 Euro beauftragte der Gemeinderat die Firma H&J Harms
GbR aus Zwickau. Die Arbeiten beinhalten im Wesentlichen die Anbringung der
Jalousien auf der Südseite der Kinderkrippe. Rund 14 Prozent weniger als in der
Kostenschätzung veranschlagt müssen hierfür bereitgestellt werden.
- Heizung
Die Firma Gerhard Leicht GmbH aus Münsingen wird die Heizung der Kinderkrippe
installieren. Zum Vergabepreis von 82.500 Euro beauftragte der Gemeinderat die
in der Region bekannte Firma mit dem Einbau der Heizungsanlage.
- Sanitär
Letztlich konnten auch die Arbeiten im Gewerk Sanitär vergeben werden. 72.800
Euro investiert die Gemeinde für Waschbecken, Wasserleitungen, Toiletten und
Lüftungsanlage. Die Firma Müller WWZ GmbH aus Stuttgart wird die Installation
vornehmen.
Somit vergab der Gemeinderat in seiner Sitzung weitere Aufträge für die
Kinderkrippe im Wert von rund 325.000 Euro. Die Ausführung der Arbeiten nimmt
indessen immer weiter Gestalt an. So konnte der Fensterbauer in der vergangenen
Woche seine für dieses Jahr vorgesehenen Arbeiten abschließen.
Aufgrund der Witterung mussten die Abdichtungsarbeiten auf dem Dach leider
unterbrochen werden. Sie werden aber bei Trockenheit und frostfreier Wetterlage
unverzüglich fortgesetzt. Im Januar sollen die Arbeiten mit dem Einbau der
Trockenbauwände beginnen.
Bürgermeister Bender und stellvertretender Bürgermeister Gusenbauer ziehen
Bilanz: Jahresabschluss 2012
Viel wurde geschafft im vergangenen Jahr – neue Projekte wie die Kinderkrippe
begonnen, laufende Projekte abgeschlossen, wie etwa die Straßenbauarbeiten im
Sai.
Bürgermeister Klaus Bender bedankte sich bei allen Mitgliedern des
Gemeinderats, den Beschäftigten der Gemeinde wie auch den vielen ehrenamtlich
tätigen Bürgerinnen und Bürgern für ihre geleistete Arbeit im vergangenen
Jahr.
Auch der stellvertretende Bürgermeister Günter Gusenbauer schloss sich den
Dankesworten an. Er hob hervor, dass mit der Wahl von Tobias Pokrop zum
Bürgermeister und als Nachfolger von Klaus Bender die Weichen für die kommenden
Jahre gestellt wurden und wünschte abschließend allen Anwesenden eine gesegnete
Weihnachtszeit.
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Ehrung von Heinz Bösch und Heinz Illi (KW 51/2012)
Langjähriger Einsatz für Natur und Landschaft gewürdigt
Zu Beginn der letzten Gemeinderatssitzung ehrte Bürgermeister Klaus Bender
zwei Männer, die sich in beispielhafter Weise für den Natur- und
Landschaftsschutz einsetzen. Seit Jahrzehnten kümmern sich Heinz Illi und Heinz
Bösch immer wieder um die Kleinode unserer heimatlichen Natur, haben mit Ideen
und Initiativen neue Lebensräume für die Tier- und Pflanzenwelt geschaffen oder
den Erhalt bestehender Biotope ermöglicht.
Bereits Anfang der Achtziger Jahre hat Heinz Illi das erste Feuchtbiotop an
der Alten Mittelstädter Straße initiiert und mit seiner Schulklasse am Bau und
der Gestaltung aktiv mitgewirkt. Auch um die in den Folgejahren entstandenen
weiteren Teiche, u.a. am Reichenecker Sträßle, hat er sich mit beispielhaftem
Einsatz und enormem ökologischen Fachwissen gekümmert.
Besonders ans Herz gewachsen ist dem früheren Lehrer das von ihm und anderen
Helfern in den Neunziger Jahren in mühevoller und schweißtreibender Weise
angelegte Trockenbiotop im Gewann „Wüster Weinberg“. Diese Südhangfläche musste
damals frei geschnitten werden und erfordert nun jedes Jahr mehrere
Pflegeeinsätze. Sie hat sich längst zu einem hochwertigen Refugium, u. a. für
seltene Schmetterlingsarten, entwickelt.
Einem anderen wertvollen Lebensraum fühlt sich Heinz Bösch aus tiefer
Überzeugung verbunden: Den Streuobstbeständen, die unsere Kulturlandschaft im
Albvorland seit jeher in besonderer Weise prägen. Deshalb war ihm die
herausragende ökologische Bedeutung der Obstbaumwiesen als Paradies für die
Vogelwelt und viele Insektenarten seit langem bewusst. Als erfahrener
Baumpfleger hat er nicht nur stets seine eigenen Bestände in Ordnung gehalten,
sondern auch viele Schnittmaßnahmen auf den kommunalen Wiesen veranlasst und für
diese Aufgabe immer wieder auch weitere Helfer geworben. In diesem Zusammenhang
erwähnte Bürgermeister Bender auch die zahlreichen von Herrn Bösch selbst
gefertigten Niströhren für die gefährdete Schleiereule.
Des Weiteren hat Heinz Bösch vor zwei Jahren im Auftrag des Landkreises an
der Erfassung und Kartierung der Kleindenkmale auf unserer Markung mitgewirkt.
Eine Aufgabe, die nicht nur heimatkundlichen Sachverstand erforderte, sondern
auch die genaue Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten. Beide Eigenschaften seien
bei Herrn Bösch, der auch lange Jahre als Gemeinderat wirkte, in idealer Weise
vereint, so Klaus Bender.
Der Bürgermeister verband die Ehrung mit der Hoffnung, dass sich weitere, vor
allem junge Menschen an diesen Beispielen orientieren mögen. Heimatpflege und
Naturschutz brauchen auch in der Zukunft aktive Fürsprecher sowie engagierte
Förderer und Unterstützer.
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Aus der Gemeinderatsitzung am 21. November 2012 (KW 48/2012)
Sicherheitsprüfung an Brücken und Stegen: Einige Sanierungsmaßnahmen
stehen in den nächsten Jahren an
Nach den einschlägigen Vorschriften sind alle sechs Jahre Hauptprüfungen an
Brücken und Stegen durchzuführen. Erstmals wurden die in der
Unterhaltungsbaulast der Gemeinde stehenden 12 Bauwerke an der Erms sowie am
Brühlwiesen- und Ettwiesenbach in den Jahren 2004/2005 fachtechnisch untersucht.
Diese Zustandsprüfung wurde in diesem Jahr wiederholt.
Die vom beauftragten Fachbüro Brücken-Kontroll-Sanierungsdienst GmbH aus
Tübingen ausgeführten Prüfungen wurden erläutert. Grundsätzlich befinden sich
die Brücken und Stege in einem ordentlichen Zustand. Die Verkehrssicherheit ist
gewährleistet. Dennoch besteht nach Ansicht des Prüfingenieurs an verschiedenen
Stellen kurz- und mittelfristiger Sanierungsbedarf. Dies gilt vor allem für den
Fußgängersteg Auchtertstraße, der komplett erneuert werden soll, was Kosten in
Höhe von ca. 50.000 Euro verursachen wird. Auch der Fußgängersteg beim
evangelischen Gemeindehaus muss mittelfristig für rund 22.000 Euro saniert
werden. Insgesamt erfordert die Behebung aller Mängel Ausgaben in Höhe von ca.
240.000 Euro.
Kanalsanierung Im Sai/Bachstraße: Gemeinderat stellt die Erneuerung
vorerst zurück
Nachdem die Kanal- und Straßensanierung „Im Sai“ im Laufe des Jahres
erfolgreich abgeschlossen wurde, befasste sich der Gemeinderat mit dem weiteren
Kanalverlauf Im Sai/Bachstraße. Dieses Teilstück, das die Kreisstraße 6763
quert, ist ebenfalls schadhaft und unterdimensioniert. Der Kanal verläuft
seit langem über das Grundstück der Baufirma Henzler, und ist vor Jahrzehnten
mit einem Werkstattgebäude überbaut worden.
Das beauftragte Ingenieurbüro Ambacher aus Walddorfhäslach hat im Rahmen
einer Vorentwurfsplanung fünf mögliche Varianten für die Sanierung auf
bestehender bzw. Verlegung auf neuer Trasse erarbeitet. Die Kosten belaufen sich
zwischen 420.000 und 600.000 Euro.
Das Gremium hat eine kurzfristige Ausführung dieser Tiefbaumaßnahme auf
Vorschlag der Verwaltung zunächst zurückgestellt, da trotz erkennbarer Schäden
kein akuter Handlungsbedarf besteht und die Sanierungs- bzw. Erneuerungsvariante
noch genauer untersucht werden muss.
Lange verschoben, 2013 wird‘s angepackt: Grundsatzbeschluss zur
Komplettsanierung der Industriestraße
Seit einigen Jahren steht die Erneuerung der Wasser- und Kanalleitung samt
Vollausbau der Industriestraße im Investitionsprogramm. Vor allem aus
Kostengründen wurde die sehr aufwändige Großmaßnahme immer wieder
zurückgestellt. Jetzt könne das Projekt in Angriff genommen werden, so
Bürgermeister Bender.
Tiefbauingenieur Rainer Ambacher wurde vorab mit einer Kostenermittlung
beauftragt. Er präsentierte den Vorentwurf, der die geplante Erneuerung des
gesamten Kanalsystems, der Wasserleitungen und sämtlicher Aufbauschichten der
Straße in einem Zuge vorsieht. Einbezogen sind auch die beiden Stichstraßen beim
alten Bauhof und zwischen Gebäude 17 und 19. Gerechnet wird mit einer
Bauzeit von 9 Monaten. Das Projekt werde, so Ambacher, zu einer großen
baustellenlogistischen Herausforderung, da die Zufahrt zu den Gewerbebetrieben
gewährleistet werden müsse.
Der Gemeinderat fasste den grundsätzlichen Beschluss zur Sanierung, deren
Gesamtkosten aktuell mit 1,5 Mio. Euro beziffert sind.
Die Entwurfsplanung soll bereits am 09. Januar im Gemeinderat beschlossen
werden. Danach erfolgt die Ausschreibung der Bauleitungen.
Farbenfrohe Kinderkrippe: Gemeinderat legt Materialien für die Gewerke
Maler-, Schreiner-, Fliesen-, Boden- und Außengestaltungsarbeiten fest
Architektin Claudia Lustig vom Büro Witt präsentierte den Mitgliedern des
Gemeinderats die vom Architektenbüro, Arbeitskreis und Verwaltung gemeinsam
erarbeiteten Vorschläge für die Ausführung der verschiedenen Gewerke. Sie
erläuterte die Materialwahl und die farbliche Gestaltung der einzelnen
Elemente.
-
Bodenbelagsarbeiten
Die Planungen sehen vor, dass jedem der drei Gruppenräume eine eigene Farbe
zugeordnet wird. Diese soll vor allem über die Farbe des Bodenbelags zum
Ausdruck kommen. Aufgrund des gewählten Materials, Linoleum in sämtlichen
Gruppen- und Funktionsräumen, ist eine kontrastreiche Farbwahl ohne weiteres
möglich.
Aufgrund der gesteigerten Anforderungen an den Bodenbelag im Bewegungsraum
soll dieser in Parkett ausgeführt werden. Sämtliche Sanitär- und Toilettenräume
werden gefliest. Die Kosten für die gesamten Bodenbelagsarbeiten werden mit
30.000 Euro beziffert.
- Schreinerarbeiten
(Türen)
Vorgeschlagen sind quergemaserte Türen in Ahornoptik. Die Türenzargen sollen
in aluminiumfarbenem Metall ausgeführt werden. Hierbei werden voraussichtlich
Kosten in Höhe von 25.000 Euro entstehen.
- Maler- und
Lackierarbeiten
Die Kostenberechnung im Gewerk Maler- und Lackierarbeiten beläuft sich auf
30.000 Euro. Sowohl im Innen-, als auch im Außenbereich soll die Kinderkrippe
kindgerecht und farblich gestaltet werden. Allerdings sollen die Räume
grundsätzlich hell gehalten und lediglich mit einzelnen Flächen kontrastreiche
Farbakzente gesetzt werden.
Die Farben der drei Gruppen sollen sich auch in der Außengestaltung des
Gebäudes wiederfinden. So werden über die Terrassen die Farben der Gruppen nach
außen übertragen.
-
Fliesenarbeiten
Neben den Böden in den Sanitär- und Toilettenräumen werden auch Teile der
Wände dieser Räume, sowie die technische Küche und Teile des
Hauswirtschaftsraums gefliest. Hierbei sollen sehr unterschiedliche Fliesen zur
Anwendung kommen – teilweise großflächig und weiß, teilweise kleinere
Bemessungen und in Dekor. Zu erwartende Kosten: 21.000 Euro.
- Gewerk
Außengestaltung
Nachdem Jörg Sigmund von Freiraumplanungsbüro Sigmund aus Grafenberg bereits
in der vergangenen Sitzung die Vorplanungen zur Gestaltung des Außenbereichs
präsentierte, konnte nach Beratung durch Verwaltung und Arbeitskreis die zur
Ausführung angedachte Planung den Mitgliedern des Gemeinderats vorgestellt
werden. Die Kosten in Höhe von 170.000 Euro enthalten Wegeverbindungen,
Stellplätze, Geländemodellierung, die attraktive und kindgerechte Gestaltung des
Gartens, Holzhütte für Spielgeräte, Mülldepot, Einfriedung (Stabmattenzaun) und
Bepflanzung.
Alle genannten Gewerke werden in den kommenden Wochen ausgeschrieben.
In die Jahre gekommen: Gutenbergschule erhält neue EDV-Anlage
Der EDV-Raum im ersten Obergeschoss des Fachklassentrakts wird künftig für
die Kernzeit- und Ganztagesbetreuung der Grundschüler benötigt. Daher ist es
notwendig, dass dieser in das erste Obergeschoss ins Hauptgebäude verlegt
wird.
In diesem Zusammenhang waren Schulleitung und Verwaltung sich einig, dass
eine Ersatz- bzw. Neubeschaffung aller EDV-Geräte für den Unterricht unbedingt
erforderlich ist. Die Hardware ist inzwischen sieben Jahre alt und nur noch
eingeschränkt funktionsfähig. Nachdem Rektorin Isabel Heisig über die Details
des neuen EDV-Systems informiert hatte, stimmte der Gemeinderat der
Neubeschaffung mit geplanten Ausgaben in Höhe von ca. 36.000 Euro zu.
Bebauungsplan „Riedweg“: Aufstellungsbeschluss zur 1. Änderung
Wie bereits in der vergangenen Sitzung erläutert, plant die Firma Botek die
Erweiterung ihres derzeitigen Produktionsgebäudes.
Da dieser Hallenneubau auf dem bestehenden Parkplatz errichtet wird, und
aufgrund der Erweiterung zusätzliche Stellplätze notwendig sind, müssen die
Stellplätze an anderer Stelle nachgewiesen werden.
Um den Neubau eines zweigeschossigen Parkdecks in der Mühlstraße auf dem
Gelände des bestehenden Parkplatzes zu ermöglichen, bedarf es der Änderung des
Bebauungsplans „Riedweg“. Daher fasste der Gemeinderat einstimmig den
Aufstellungsbeschluss zur Planänderung und leitet damit sämtliche
Verfahrensschritte ein.
Erwerb des Straßenbeleuchtungsnetzes: Gemeinde investiert rund 350.000
Euro
Aufgrund geänderter gesetzlicher Regelungen ist es nicht mehr möglich, die
bisherige Regelung zum Betrieb des Straßenbeleuchtungsnetzes beizubehalten. Der
Gemeinderat stimmt daher dem Erwerb des Netzes zum Kaufpreis von voraussichtlich
rund 350.000 Euro zu.
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Bürgermeisterwahl
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, verehrte Wahlberechtigte,
unsere Gemeinde wählt am kommenden Sonntag einen neuen Bürgermeister. Um
dieses Amt bewerben sich Tobias Pokrop, Mathias Klimm und Felix Schiffner.
Der Bürgermeister ist gesetzlicher Vertreter der Gemeinde, Vorsitzender des
Gemeinderats und Leiter der Gemeindeverwaltung. Die Amtszeit beträgt 8 Jahre.
Die Stimmabgabe ist in dem auf der Wahlbenachrichtigungskarte aufgeführten
Wahllokal in der Zeit von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr möglich. Danach beginnt die
Stimmenauszählung. Das Wahlergebnis wird gegen 18.45 Uhr im Rathaus bekannt
gegeben.
Für jedes demokratisch zu vergebende Amt ist eine hohe Wahlbeteiligung
wichtig. Bitte machen Sie deshalb von Ihrem Stimmrecht Gebrauch.
Klaus Bender
Bürgermeister und Vorsitzender des Gemeindewahlausschusses
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Feuchtbiotope entschlammt
In den vergangenen drei Jahrzehnten wurden einige Teiche als sogenannte
Sekundärbiotope geschaffen. Auch diese Stillgewässer müssen gepflegt werden, um
einer Verlandung vorzubeugen. Deshalb hat die Gemeindeverwaltung eine Fachfirma
mit der Entschilfung und Entschlammung beauftragt.
Bereits im vergangenen Monat wurde im Tümpel am Reichenecker Sträßle eine
große Menge des stark wuchernden Schilfs mit einem Mähboot entfernt. Vor wenigen
Tagen erfolgte nun die Entschlammung der beiden Feuchtbiotope an der Alten
Mittelstädter Straße und am Ettwiesenbach unterhalb der Bachstraße. Jahrelang
eingeschwemmtes Feinmaterial sowie abgestorbene Pflanzenreste haben eine stetige
Verkleinerung der Wasserfläche bewirkt, die jetzt mit einem Moorbagger wieder
auf ihre ursprüngliche Größe zurückgeführt wurde.


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Wasserrohrbruch: Halbseitige Sperrung des Kreisverkehrs in Riederich (KW 47(2012)
Im Bereich des Mini-Kreisverkehrs in der Ortsmitte von Riederich sind
aufgrund eines Rohrbruchs dringende Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. Diese
erfordern eine halbseitige Sperrung des Kreisels wie folgt:
Am Montag, 19. November 2012 und Dienstag, 20. November 2012 ist das
Befahren des Mini-Kreisels in den Fahrtrichtungen Metzingen-Bempflingen,
Metzingen-Mittelstadt und Mittelstadt-Bempflingen nicht möglich.
Folgender Umleitungsverkehr wird eingerichtet:
1. Metzingen-Bempflingen
Als Umleitung wird die Mühlstraße direkt am Ortseingang Riederich
ausgewiesen. Anschließend über die Stuttgarter Straße nach Bempflingen. Von
Bempflingen nach Metzingen ist der Kreisverkehr befahrbar.
2. Metzingen-Mittelstadt
Der Verkehr wird von Metzingen kommend in die Hegwiesenstraße über die
Talstraße auf die Mittelstädter Straße geleitet. Von Mittelstadt nach Metzingen
ist der Kreisverkehr befahrbar.
3. Mittelstadt-Bempflingen
Der Verkehr wird von Mittelstadt kommend über die Bachstraße auf die
Stuttgarter Straße geleitet. Von Bempflingen nach Mittelstadt ist der
Kreisverkehr befahrbar.
Die Bushaltestellen Metzinger Straße und Riederich Mitte können an beiden
Tagen nicht angefahren werden. Wir bitten die Teilnehmer des Öffentlichen
Nahverkehrs auf die angrenzenden Haltestellen auszuweichen.
In den betroffenen Straßen wird aufgrund des Umleitungsverkehrs ein
halbseitiges Halteverbot angeordnet. Die Anwohner der Umleitungsstrecken und die
Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis gebeten.
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Ihr Ansprechpartner: |
Ralf Barth |
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Zimmer: |
OG 09 |
|
Durchwahl: |
07123 / 9359 - 10 |
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Fax: |
07123 / 9359 - 11 |
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Email: |
RalfBarth@riederich.de |
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Unser Zeichen: |
Ba |
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Datum: |
15.11.2012 |
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Offizielle Kandidatenvorstellung der Bewerber für die Wahl des Bürgermeisters am 02. Dezember 2012
Die offizielle Vorstellung der Bewerber um das Amt des Bürgermeisters der
Gemeinde Riederich findet am
Donnerstag, 22. November 2012 um
19.00 Uhr in der Gutenberghalle in Riederich statt. Einlass 18.30
Uhr.
Zu der Veranstaltung sind alle Bürgerinnen und Bürger
herzlich eingeladen. Die drei Bewerber – Tobias Pokrop, Mathias Klimm
und Felix Schiffner – haben ihr Kommen zugesagt.
Die Bewerber
werden sich zunächst in einer 20minütigen Rede vorstellen. Direkt anschließend
an die Redezeit besteht die Möglichkeit, Fragen an den jeweiligen Bewerber zu
richten.
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Bürgermeisterwahl
Felix Schiffner aus Riederich: Dritter Bewerber für die Bürgermeisterwahl
Kandidatur auf der Schlussgeraden: Einen Tag vor Ende der Bewerbungsfrist hat
der 33jährige Felix Schiffner aus Riederich seine Bewerbung um
die Nachfolge von Klaus Bender im Rathaus abgegeben.
Schiffner,
studierter Diplom-Ingenieur, arbeitet derzeit in einem Ingenieurbüro in
Walddorfhäslach. Felix Schiffner war von 1999 bis 2009 Mitglied des Riedericher
Gemeinderats, in der zweiten Amtsperiode wurde er vom Gremium zum
stellvertretenden Bürgermeister gewählt. Auch Felix Schiffner wird sich am 22.
November 2012 im Rahmen der offiziellen Kandidatenvorstellung
präsentieren.


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Bürgermeisterwahl
Bewerber Nummer zwei: Mathias Klimm aus Buchenberg (Bayern)
48 Jahre, ledig und derzeit Fachlehrer und Ausbilder: Mathias Klimm
aus Buchenberg im Landkreis Oberallgäu ist der zweite Kandidat für
die Wahl des Bürgermeisters der Gemeinde Riederich am 2. Dezember
2012.
Klimm ist gelernter Maurer und Bautechniker im Hochbau. Seit
Oktober 2008 lehrt er im beruflichen Fortbildungszentrum der bayerischen
Wirtschaft in Kempten die Fächer Mathematik, Deutsch und Kochen. Für die
offizielle Kandidatenvorstellung am 22. November 2012 hat Klimm sein Kommen
zugesagt.


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Volkstrauertag 2012 (KW 47/2012)
Am Sonntag, 18. November 2012, 11.00 Uhr, werden die stellvertretende
Bürgermeisterin Gisela Kromer und die Vertreter der örtlichen Vereine und
Verbände im stillen Gedenken an die Opfer der beiden Weltkriege einen Kranz am
Ehrenmal auf dem Friedhof niederlegen.


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Die Polizei informiert (KW 46/2012)
Mehrere Wohnungseinbrüche
Am Samstagabend wurde in drei Häuser in Riederich eingebrochen.
In der Mühlbergstraße versuchte der Einbrecher zunächst vergeblich, das
Treppenhausfenster eines Einfamilienhauses mit einem Schraubenzieher
aufzuhebeln. Als dies misslang, warf er die Scheibe mit einem Stein ein. So
öffnete er das Fenster und gelangte ins Gebäude. Auf zwei Stockwerken
durchsuchte der unbekannte Täter Schränke und Schublanden und entwendete Wert-
und Schmuckgegenstände im Wert von mehreren hundert Euro.
Ebenfalls in der Mühlbergstraße hebelte der Einbrecher ein Wohnzimmerfenster
auf und verschaffte sich so Zutritt in das Einfamilienhaus. Auch hier wurden
mehrere Zimmer im ganzen Haus durchsucht.
In der Grafenberger Straße versuchte der Täter zunächst erfolglos die
Terrassentüre aufzuhebeln. Schließlich schlug er die Scheibe mit einem Stein
ein. Im Einfamilienhaus fand der Einbrecher Schmuckstücke, die er mitnahm.
Alle drei Einbrüche wurden vermutlich von der gleichen Person in der Zeit
zwischen 16.00 Uhr und 24.00 Uhr begangen.
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Ferienbetreuung in den Weihnachtsferien 2012/2013 (KW 47/2012)
2012/2013 eine Ferienbetreuung für Schüler angeboten. Die Gemeinde kooperiert
hier ebenfalls wieder mit der Stadt Metzingen, wo in den Räumen der
Sieben-Keltern-Schule eine Ferienbetreuung wie folgt angeboten wird:
In den Weihnachtsferien findet an folgenden Tagen zwischen 07.00 Uhr und
13.00 Uhr eine Betreuung statt: Freitag 21.12.12, Mittwoch 02.01.13, Donnerstag
03.01.13 und Freitag 04.01.2013.
Anmeldungen hierfür müssen bis spätestens 06.12.2012 der Stadtverwaltung
Metzingen vorliegen.
Wir bitten um Beachtung, dass Anmeldungen, die zu spät abgegeben werden, aus
organisatorischen Gründen nicht mehr berücksichtigt werden können. Bitte haben
Sie auch dafür Verständnis, dass die Anmeldung zur Ferienbetreuung verbindlich
ist.
Eine Kostenrückerstattung kann im Einzelfall nur erfolgen, wenn die
Ferienbetreuung aus Krankheitsgründen nicht wahrgenommen werden konnte und für
den oder die betroffenen Tage ein entsprechendes ärztliches Attest vorgelegt
wird. Die Kosten pro Tag staffeln sich je nach Einkommen und Anzahl der Kinder.
Sie liegen zwischen 1 und 18 € pro Tag.
Anmeldeformulare sowie nähere Informationen erhalten Sie im Bürgerbüro der
Gemeinde Riederich sowie bei der Stadtverwaltung Metzingen, Abteilung Schulen,
beim Amt für Bildung, Kultur und Soziales.
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Aus der Gemeinderatsitzung am 22. Oktober 2012 (KW 43/2012)
Baustellenbesichtigung: Gemeinderat informiert sich über den
Baufortschritt bei der Kinderkrippe
Die Wände sind gestellt bzw. gemauert, Teile der Betondeckenfertigteile
bereits verlegt und das gesamte Gebäude von einem Gerüst ummantelt: So
präsentiert sich derzeit der Neubau der Kinderkrippe in der Gutenbergstraße. Die
Mitglieder des Gemeinderats haben sich vor Beginn der Sitzung ein Bild vom
Baufortschritt der neuesten Riedericher Kinderbetreuungseinrichtung gemacht.
Architekt Rüdiger Witt erläuterte dem Gremium den aktuellen Stand der
Bauarbeiten. Ab Mitte November könne mit der Abdichtung des Daches begonnen
werden. Danach sei der Einbau der Fenster geplant. Bürgermeister Bender betonte,
dass die Bauarbeiten im Zeitplan liegen. Vordringliches Ziel sei, vor Beginn des
Winters das Gebäude geschlossen zu bekommen, um unterbrechungsfrei den
Inneneinbau fortsetzen zu können.
Klarer Blick: Freiwillige Feuerwehr demonstriert dem Gemeinderat die
Funktionsweise und Vorteile einer Wärmebildkamera
Im Anschluss an die Baustellenbesichtigung in der Gutenbergstraße wurde von
Kommandant Harald Hacker und einem Vertreter der Firma Barth die Funktionsweise
einer Wärmebildkamera im Feuerwehrgerätehaus erläutert.
Kommandant Hacker betonte, dass diese Kamera in verqualmten Gebäuden zur
Menschenrettung eingesetzt wird und hierdurch wertvolle Minuten gewonnen werden
können. Sie funktioniert mit Infrarottechnik und macht die für das menschliche
Auge unsichtbare Wärmestrahlung eines Körpers oder Objektes thermografisch
erkennbar.
Der Gemeinderat zeigte sich überzeugt von der Notwendigkeit der erstmaligen
Anschaffung einer Wärmebildkamera.
Bebauungsplanänderung „Riedweg“
– Planungen zum Neubau eines zweigeschossigen Parkdecks in der
Mühlstraße
Die Firma Botek, mit rund 500 Mitarbeitern größter Arbeitgeber am Ort,
beabsichtigt den Neubau eines weiteren Produktionsgebäudes an der
Längenfeldstraße. Das Baugrundstück wird bisher als Betriebsparkplatz genutzt.
Diese Stellplätze fallen mit dem Baubeginn weg, zusätzlich werden
erforderlich.
Bürgermeiser Bender betonte, dass die Schaffung weiterer
Pkw-Abstellmöglichkeiten nur auf dem vorhandenen Betriebsparkplatz an der
Mühlstraße möglich ist. Eine flächenmäßige Erweiterung sei aus übergeordneten
planungsrechtlichen Gründen nicht möglich, denkbar wäre nur eine Parkdecklösung.
Dies erfordere jedoch eine Änderung des Bebauungsplans „Riedweg“.
Der Geschäftsführer der Firma Botek, Jörg Hiller, informierte über die
Expansionsabsichten des Unternehmens am Standort Riederich/Metzingen, die mit
weiteren 50 Arbeitsplätzen verbunden sind. Um eine geordnete Parkierung für die
Mitarbeiter zu ermöglichen, sei die Planung eines zweigeschossigen Parkdecks
notwendig. Einschließlich der EG-Ebene sind Stellmöglichkeiten für 260 Autos
vorgesehen, wie Christoph Müller vom Architekturbüro Witt erläuterte.
Abschließend berichtete Bürgermeister Bender über das Informationsgespräch
mit den Grundstücksnachbarn und Anliegern. Hierbei sind Klagen insbesondere
wegen der An- und Abfahrtssituation geäußert worden. Deshalb wolle die
Verwaltung die von den Bürgern angeregten Lösungsansätze (Kreisverkehr Metzinger
Straße / Mühlstraße sowie Bedarfsampel an der Metzinger Straße oder auch einer
völlig eigenständigen Zufahrt zum geplanten Parkdeck über Metzinger Gemarkung)
auf ihre technische Machbarkeit und der Kosten prüfen lassen.
Elektro-, Schlosser- und Estricharbeiten: Gemeinderat legt für weitere
Gewerke zur Kinderkrippe die Materialien fest und beauftragt die
Ausschreibung
Elektroarbeiten
„Die Elektroarbeiten beinhalten nicht nur Lampen und Lichtschalter“, so
Bürgermeister Bender einführend zur Beratung des Gewerks Elektroplanung. Ein
Vertreter des Ingenieurbüro HPG Schlienz aus Filderstadt stellte die Details der
elektronischen Installationen und der Ausführungsformen der Leuchten vor.
Beispielsweise sollen in den Gruppenräumen und im Flur automatische
Lichtregelungen mit Verknüpfungen von Tageslichteinfall und Personenanwesenheit
eingebaut werden. Dies habe den Vorteil, dass sich das Licht selbständig dimmt
bzw. wenn keine Personen im Raum sind, selbständig ausschaltet, so der
Ingenieur.
Insgesamt belaufen sich die Kosten im Gewerk Elektroarbeiten einschließlich
Blitzschutz, Brandmeldeanlage, Sonnenschutz- und Fenstersteuerung,
Außenbeleuchtung und Telefonanlage auf ca. 123.000 Euro.
Schlosserarbeiten
Deutlich weniger Geld muss die Gemeinde Riederich im Gewerk Schlosserarbeiten
bereithalten. Rund 25.000 Euro veranschlagte Architekt Rüdiger Witt für die
Vordächer an den drei Gruppenräumen, über dem Haupteingang sowie über dem
Eingang zur technischen Küche.
Ausgeführt werden die Vordächer in Stahlbauweise. Als Abdeckung sind getönte
Glasscheiben vorgesehen, die zwar den Lichteinfall ermöglichen, dennoch aber vor
direkter Sonneneinstrahlung schützen. Ebenfalls beinhaltet sind in diesem Gewerk
die Zugangstüren zum Kinderwagenabstell- und Technikraum, die als Stahltüren
ausgeführt werden sollen.
Estricharbeiten
Eine Abdichtung über die komplette Betonbodenfläche, dann mindestens 70 mm
Dämmung, Tackerplatten und abschließend ein sogenannter Anhydritestrich – so
soll nach Angaben von Architekt Witt der Estrich im Gebäude aufgebaut sein. Auf
den Schallschutz müsse besonders geachtet werden, so der Hinweis von
Gemeinderäten. Die Kosten sind mit 23.700 Euro kalkuliert.
Essenszubereitung in geforderter Qualität: Vorstellung der
Küchenentwurfsplanung für die Kinderkrippe
Eine technische Zubereitungsküche, zwei pädagogische Küchen in den
Mehrzweckräumen und eine Küchenzeile im Personalraum – diese Einrichtungen
wurden vom Ingenieurbüro Geisel aus Reutlingen-Sondelfingen detailliert
vorgestellt.
In der technischen Küche soll das gesamte Essen für die Kinder angeliefert
und zubereitet werden. Erzieherinnen und Kinder dürfen sich aufgrund
lebensmittelhygienischer Vorgaben in diesem Bereich nicht aufhalten, für sie
stehen in den Mehrzweckräumen die sogenannten pädagogischen Küchen zur
Verfügung.
Im Bereich des Personalraums wurde die Küche um Schließfächer für das
Einrichtungspersonal erweitert. Die Farben der Fronten werden noch festgelegt.
Dies soll im Rahmen der Beratung des Farbkonzepts erfolgen, so Hauptamtsleiter
Ralf Barth. Einschließlich Planungskosten belaufen sich die voraussichtlichen
Ausgaben für die Kücheneinrichtung auf 49.000 Euro.
Geländemodellierungen, Anlegung von Stellplätzen und Spielgeräte:
Gemeinderäte zeigen sich überrascht über die Kosten der
Außenbereichsplanung
Jörg Sigmund vom Freiraumplanungsbüro Sigmund aus Grafenberg präsentierte den
Mitgliedern des Gemeinderats einen ersten Vorentwurf zur Gestaltung des
Außenbereichs. Neben der Anlegung der Stellplätze, Wegverbindungen und Terrassen
ist die Modellierung des gesamten Geländes um den Neubau beabsichtigt.
Spielgeräte sind nur in kleinem Umfang vorgesehen, im Mittelpunkt des Gartens
ist ein Sandspielbereich geplant. Das gesamte Gelände wird eingezäunt und
begrünt. Für das Dachwasser ist eine Versickerungsmulde erforderlich.
Die derzeitig bezifferten Kosten von rund 180.000 Euro seien
Quadratmeterpreise, die sich bei vergleichbaren Objekten ergeben haben, so
Sigmund.
In der weiteren Folge werde die Entwurfsplanung nun detailliert ausgearbeitet
und bereits in der nächsten Sitzung vorgestellt, betonte Bürgermeister Klaus
Bender. Dann lägen auch berechnete Kostenangaben vor.
Neu- und Ersatzbeschaffungen für die Freiwillige Feuerwehr: Gemeinderat
gibt einstimmig grünes Licht für Kommandowagen, Wärmebildkamera und
Einsatzhelme
Ersatzbeschaffung Kommandowagen
Veraltete Technik, hohes Alter und schlechter technischer Zustand waren
Anlass für Gemeinderat und Verwaltung, die Ersatzbeschaffung des Kommandowagens
in die Wege zu leiten. Der Zuschussantrag über eine Landeszuwendung von 12.000
Euro ist bewilligt, das Ausschreibungsergebnis liegt vor.
Kämmerer Tobias Pokrop und Kommandant Harald Hacker berichteten, dass die
Firma Martin Schäfer GmbH aus Oberderdingen das günstigste Angebot mit
88.500 Euro abgegeben hat. Sie wurde nun mit dem Bau und der Lieferung des
neuen Kommandowagens beauftragt.
Neubeschaffung Wärmebildkamera
Nach der vorangegangenen Demonstration und Erläuterung der Funktionsweise
billigten die Räte die Neubeschaffung der Wärmebildkamera. Die Kosten für die
Kamera belaufen sich auf knapp 10.400 Euro.
Ersatzbeschaffung Einsatzhelme
Kommandant Hacker erklärte den Gemeinderäten, dass zehn Modelle an
Feuerwehrhelmen von den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Riederich
getestet wurden. Nach der Testphase wurden drei Modelle in die Endauswahl
genommen, letztlich entschieden sich die Floriansjünger für ein Modell der Firma
Rosenbauer.
Die Einsatzhelme müssen heute sehr hohen Anforderungen im Einsatzfall gerecht
werden, betonte Kommandant Hacker. Das vorgeschlagene, qualitativ sehr
hochwertige Modell erfüllte diese Bedingungen. Nach kurzer Aussprache und
Begutachtung des Modellhelms entschieden sich die Gemeinderäte einstimmig für
die Investition von rund 12.000 Euro für 50 neue Einsatzhelme.
Bürgermeister Bender bedankte sich abschließend bei Kommandant Hacker und
allen Kameraden für den unermüdlichen Einsatz und das große ehrenamtliche
Engagement in der Riedericher Wehr.
Annahme von Spenden: Gemeinde erhält 10.000 Euro von Paul-Lechler-Stiftung
für Inklusionsprojekt an der Gutenbergschule
Kämmerer Tobias Pokrop informierte die Mitglieder des Gemeinderats über die
bereits im März 2012 eingegangene Spende durch die Paul-Lechler-Stiftung in Höhe
von 10.000 Euro.
Vorbereitung der Bürgermeisterwahl: Festlegung der Regularien für die
öffentliche Kandidatenvorstellung in der Gutenberghalle
Bis zum 8. November 2012 läuft die Bewerbungsfrist für die
Bürgermeisterwahl.
Festgelegt wurden nun die Regularien für die öffentliche Vorstellung der
Bewerber. Sie soll am 22. November 2012 um 19.00 Uhr die öffentliche
Kandidatenvorstellung in der Gutenberghalle stattfinden.
Die Bürgermeisterkandidaten haben die Möglichkeit, sich in einer 20minütigen
Vorstellungszeit den Bürgerinnen und Bürgern zu präsentieren. Direkt im
Anschluss an deren Rede können Fragen an sie gerichtet werden.
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 Besichtigung der Kinderkrippe
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Vorführung der Wärmebildkamera
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Aus der Gemeinderatssitzung vom 24.09.2012 (Teil 2)
Besichtigungstour: Saniertes Kleinspielfeld – modernisierte
Heizungsanlage der Gutenbergschule/-halle und Fertigstellung der
Straßenbauarbeiten „Im Sai“
Vor Beginn der Sitzung besichtigten die Mitglieder des Gemeinderats das
umfassend sanierte Kleinspielfeld an der Gutenbergstraße. Der Belagsaufbau
erfolgte mit einem wasserdurchlässigen Asphalt sowie einem zweischichtigen
Kunststoffbelag.
Im Untergeschoss der Gutenbergschule/-halle wurde anschließend die
Funktionsweise der von der Gemeinde übernommenen und modernisierten
Heizungsanlage erläutert. Mit Hilfe des neuen Blockheizkraftwerks (BHKW) wird es
möglich sein, die Heizungskosten für Gutenbergschule, Gutenberghalle,
Lehrschwimmbad und später auch Kinderkrippe deutlich zu senken. Bisher wurde das
BHKW von EnBW betrieben; die Gemeinde bezog seit 1994 die Heizungswärme aufgrund
eines Wärmelieferungsvertrags mit dem Energieversorgungsunternehmen.
Auch den Abschluss der Straßenarbeiten „Im Sai“ konnten die Gemeinderäte
begutachten. Rainer Ambacher und Felix Schiffner vom Vermessungsbüro Ambacher
aus Walddorfhäslach schilderten den Verlauf der Sanierungsmaßnahme. Vor dem
Vollausbau von Fahrbahn und Gehweg wurden Kanal und Wasserleitung erneuert. Auch
eine Erdgasleitung wurde erstmals verlegt.
Finanzzwischenbericht 2012
Kämmerer Tobias Pokrop erläuterte dem Gemeinderat die aktuellen Zahlen im
laufenden Haushaltsjahr bis Ende August und verwies auf das deutlich gestiegene
Gewerbesteueraufkommen. Die Hochrechnung ergibt Einnahmen von ca. 3,2 Mio.
Euro.
Nach derzeitigem Stand erhöht sich das Gesamtvolumen des Haushalts von 14,1
Mio. auf 15,1 Mio. Euro. Beinhaltet ist hierbei auch die Zuführung an die
allgemeine Rücklage von über 920.000 Euro.
Auch Bürgermeister Klaus Bender zeigte sich sehr zufrieden über die bisherige
Entwicklung der Finanzen im Jahr 2012. Nach den schwierigen Haushaltsjahren 2009
und 2010 haben sich die Einnahmen wieder stabilisiert und tragen nun zu einem
erfreulichen Ergebnis 2012 bei.
Neubau der Kinderkrippe
Während Form und Struktur der neuen Kinderkrippe in der Gutenbergstraße immer
mehr Gestalt annehmen, hat sich der Gemeinderat in der vergangenen Sitzung mit
weiteren Gewerken beschäftigt.
Zunächst kündigte Bürgermeister Bender jedoch an, dass die bisher
veranschlagten Kosten für den Neubau leider nicht zu halten sind. Aufgrund des
fortgeschrittenen Planungsstands wurde deutlich, dass bei sehr vielen Gewerken
mit deutlichen Mehrkosten zu rechnen ist.
Dies liegt vor allem daran, dass bei den meisten Gewerken die Kostenansätze
schlicht zu gering angesetzt wurden. Entscheidend werden allerdings die
Submissionsergebnisse sein, die nach den Ausschreibungen der Bauleistungen im
Laufe der nächsten Monate vorliegen.
a) Gewerk Sonnenschutz
Die Fensterfront an der Südseite des Gebäudes wird mit Jalousien beschattet.
Außerdem sollen bei den Mehrzweckräumen dreiteilige Aluminiumlamellen montiert
werden. Mit Hilfe dieses passiven Sonnenschutzes soll erreicht werden, dass der
direkte Lichteinfall in die Räume, vor allem bei hoch stehender Sonne, vermieden
wird. Dies soll verhindern, dass sich die Räume aufheizen.
b) Stuckateur- und Trockenbauarbeiten
Die Stuckateur- und Trockenbauarbeiten differenzieren sich je nach Art der
Wände. So ist vorgesehen, sämtliche Wände, die als Mauerwerk errichtet wurden,
mit einem Kalkgipsputz zu verputzen. Die Trockenbauwände dagegen werden
lediglich gespachtelt, mit einem Malerflies tapeziert und anschließend farbig
gestrichen. Auch die Betonfertigteilwände sollen gespachtelt und gestrichen
werden.
c) Heizungsbau- und Sanitärarbeiten
Wie bereits berichtet, wird die neue Kinderkrippe an die Heizungszentrale der
Gutenbergschule/-halle angeschlossen. Beheizt wird das Gebäude mit Hilfe einer
Fußbodenheizung, die im gesamten Gebäude installiert wird. Vorgesehen ist
außerdem eine Einzelraumsteuerung, die eine flexible Bedienung der Heizung in
den einzelnen Räumen ermöglicht.
d) Akustikdecken
Der Vorschlag für die Gestaltung der abgehängten Decken sieht vor, dass in
den Gruppenräumen Holzlamellen montiert werden. Hiermit soll erreicht werden,
dass in den meistfrequentierten Räumen eine warme wohnliche Atmosphäre entsteht
und auch akustischen Anforderungen gerecht wird. Dies war auch Ergebnis der
Besichtigungen in anderen Einrichtungen und der Rat von pädagogischen
Beratern.
Für die übrigen Räume entschied sich das Gremium für Gipskartondecken.
Lediglich in den Nebenräumen wie Stuhllager oder Hauswirtschaftsraum werden
günstigere Rasterdecken montiert.
e) Kostenfortschreibung
Architekt Rüdiger Witt erläuterte die Gründe für die zu erwartenden
Kostensteigerungen bei den einzelnen Gewerken. Er fügte an, dass die vorgelegten
Ausführungsvorschläge fundiert geplant und analysiert wurden. Sie entsprechen in
allen Gewerken durchschnittlichem Standard.
Allein beim Bauwerk müsse nun mit Kosten von 1,15 Mio. Euro gerechnet werden.
Die Außenanlagen sind mit 160.000 Euro, die Inneneinrichtung mit 180.000 Euro
und die Nebenkosten mit 185.000 Euro beziffert. Insgesamt beläuft sich die
Kostenhochrechnung auf 1,68 Mio. Euro.
Einige Gemeinderäte kritisierten, dass die Ermittlung realistischer Kosten zu
spät erfolgte. Hierbei wurde dem Architekturbüro vorgehalten, die Kosten anfangs
viel zu tief angesetzt zu haben.
Energiebericht 2011
Traditionell wurde der jährliche Energiebericht vorgelegt. Er wurde von der
EnBW Regional AG erstellt und bewertet die Verbrauchsdaten bei Strom,
Heizungswärme und Wasser. Kämmerer Tobias Pokrop betonte, dass trotz eines
Mehrverbrauchs an Energie die Ausgaben gesunken sind. Dies liegt insbesondere an
günstigen Konditionen bei der Erdgasabnahme, die durch eine interkommunale
Lieferausschreibung möglich wurden.
Kinderbetreuungsplan – 5. Fortschreibung
Der Kinderbetreuungsplan wird von der Gemeindeverwaltung jährlich
aufgestellt, um den Bedarf an Betreuungsplätzen für die kommenden
Kindergartenjahre im Detail zu planen.
Hauptamtsleiter Ralf Barth erläuterte das umfangreiche Riedericher
Betreuungsangebot, das derzeit alle Altersgruppen von den Kleinkindern bei den
Tigerenten, den „kleinen TigeR“ in der Entenbachstraße, über die kommunalen
Kindergärten bis zur Kernzeit- und Ganztagesbetreuung in der Gutenbergschule
umfasst.
Im Bereich der Betreuung der Kinder unter drei Jahren zeigt sich, dass mit
der neuen Kinderkrippe im Jahre 2013 für über 50 Prozent aller Kinder ab dem
vollendeten ersten Lebensjahr ein Betreuungsplatz angeboten werden kann. Diese
Quote liegt deutlich über dem Richtwert des Landes Baden-Württemberg, demnach
für rund 34 Prozent der Kinder Plätze vorgehalten werden sollten. Das
Gesamtbetreuungsangebot wird ab Herbst 2013 deutlich verbessert und lückenlos
sein.
Im Bereich der Kindergärten werden derzeit knapp über 100 Kinder von
insgesamt über 30 voll- und teilzeitbeschäftigten Pädagoginnen und Pädagogen
betreut. Ob sich bei den Betreuungsformen für die nächsten Jahre Veränderungen
ergeben, wird im Frühjahr 2013 im Rahmen einer Elternumfrage geklärt. Hierbei
soll ermittelt werden, welche Betreuungsformen von den Eltern gewünscht und
favorisiert werden.
Die Zahlen machen auch deutlich, dass die Finanzierung der Kinderbetreuung
hohe Ausgaben erfordert. So belaufen sich die Kosten im Jahr 2012 auf etwa
785.000 Euro, denen nur geringe Einnahmen gegenüberstehen. Der
Kostendeckungsgrad liegt derzeit bei ca. 12 %. Der Gemeindetag empfiehlt eine
Elternbeitragsquote von 20 Prozent.
Mit Inbetriebnahme der Kinderkrippe werden die Sach- und Personalausgaben
nochmals deutlich steigen.
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Aus der Gemeinderatsitzung am 24. September 2012
Besichtigungstour: Saniertes Kleinspielfeld – modernisierte Heizungsanlage
der Gutenbergschule/-halle und Fertigstellung der Straßenbauarbeiten „Im
Sai“
Vor Beginn der Sitzung besichtigten die Mitglieder des Gemeinderats das
umfassend sanierte Kleinspielfeld an der Gutenbergstraße. Der Belagsaufbau
erfolgte mit einem wasserdurchlässigen Asphalt sowie einem zweischichtigen
Kunststoffbelag.
Im Untergeschoss der Gutenbergschule/-halle wurde anschließend die
Funktionsweise der von der Gemeinde übernommenen und modernisierten
Heizungsanlage erläutert. Mit Hilfe des neuen Blockheizkraftwerks (BHKW) wird es
möglich sein, die Heizungskosten für Gutenbergschule, Gutenberghalle,
Lehrschwimmbad und später auch Kinderkrippe deutlich zu senken. Bisher wurde das
BHKW von EnBW betrieben; die Gemeinde bezog seit 1994 die Heizungswärme aufgrund
eines Wärmelieferungsvertrags mit dem Energieversorgungsunternehmen.
Auch den Abschluss der Straßenarbeiten „Im Sai“ konnten die Gemeinderäte
begutachten. Rainer Ambacher und Felix Schiffner vom Vermessungsbüro Ambacher
aus Walddorfhäslach schilderten den Verlauf der Sanierungsmaßnahme. Vor dem
Vollausbau von Fahrbahn und Gehweg wurden Kanal und Wasserleitung erneuert. Auch
eine Erdgasleitung wurde erstmals verlegt.
Finanzzwischenbericht 2012
Kämmerer Tobias Pokrop erläuterte dem Gemeinderat die aktuellen Zahlen im
laufenden Haushaltsjahr bis Ende August und verwies auf das deutlich gestiegene
Gewerbesteueraufkommen. Die Hochrechnung ergibt Einnahmen von ca. 3,2 Mio.
Euro.
Nach derzeitigem Stand erhöht sich das Gesamtvolumen des Haushalts von 14,1
Mio. auf 15,1 Mio. Euro. Beinhaltet ist hierbei auch die Zuführung an die
allgemeine Rücklage von über 920.000 Euro.
Auch Bürgermeister Klaus Bender zeigte sich sehr zufrieden über die bisherige
Entwicklung der Finanzen im Jahr 2012. Nach den schwierigen Haushaltsjahren 2009
und 2010 haben sich die Einnahmen wieder stabilisiert und tragen nun zu einem
erfreulichen Ergebnis 2012 bei.
Neubau der Kinderkrippe
Während Form und Struktur der neuen Kinderkrippe in der Gutenbergstraße immer
mehr Gestalt annehmen, hat sich der Gemeinderat in der vergangenen Sitzung mit
weiteren Gewerken beschäftigt.
Zunächst kündigte Bürgermeister Bender jedoch an, dass die bisher
veranschlagten Kosten für den Neubau leider nicht zu halten sind. Aufgrund des
fortgeschrittenen Planungsstands wurde deutlich, dass bei sehr vielen Gewerken
mit deutlichen Mehrkosten zu rechnen ist.
Dies liegt vor allem daran, dass bei den meisten Gewerken die Kostenansätze
schlicht zu gering angesetzt wurden. Entscheidend werden allerdings die
Submissionsergebnisse sein, die nach den Ausschreibungen der Bauleistungen im
Laufe der nächsten Monate vorliegen.
a) Gewerk Sonnenschutz
Die Fensterfront an der Südseite des Gebäudes wird mit Jalousien beschattet.
Außerdem sollen bei den Mehrzweckräumen dreiteilige Aluminiumlamellen montiert
werden. Mit Hilfe dieses passiven Sonnenschutzes soll erreicht werden, dass der
direkte Lichteinfall in die Räume, vor allem bei hoch stehender Sonne, vermieden
wird. Dies soll verhindern, dass sich die Räume aufheizen.
b) Stuckateur- und Trockenbauarbeiten
Die Stuckateur- und Trockenbauarbeiten differenzieren sich je nach Art der
Wände. So ist vorgesehen, sämtliche Wände, die als Mauerwerk errichtet wurden,
mit einem Kalkgipsputz zu verputzen. Die Trockenbauwände dagegen werden
lediglich gespachtelt, mit einem Malerflies tapeziert und anschließend farbig
gestrichen. Auch die Betonfertigteilwände sollen gespachtelt und gestrichen
werden.
c) Heizungsbau- und Sanitärarbeiten
Wie bereits berichtet, wird die neue Kinderkrippe an die Heizungszentrale der
Gutenbergschule/-halle angeschlossen. Beheizt wird das Gebäude mit Hilfe einer
Fußbodenheizung, die im gesamten Gebäude installiert wird. Vorgesehen ist
außerdem eine Einzelraumsteuerung, die eine flexible Bedienung der Heizung in
den einzelnen Räumen ermöglicht.
d) Akustikdecken
Der Vorschlag für die Gestaltung der abgehängten Decken sieht vor, dass in
den Gruppenräumen Holzlamellen montiert werden. Hiermit soll erreicht werden,
dass in den meistfrequentierten Räumen eine warme wohnliche Atmosphäre entsteht
und auch akustischen Anforderungen gerecht wird. Dies war auch Ergebnis der
Besichtigungen in anderen Einrichtungen und der Rat von pädagogischen
Beratern.
Für die übrigen Räume entschied sich das Gremium für Gipskartondecken.
Lediglich in den Nebenräumen wie Stuhllager oder Hauswirtschaftsraum werden
günstigere Rasterdecken montiert.
e) Kostenfortschreibung
Architekt Rüdiger Witt erläuterte die Gründe für die zu erwartenden
Kostensteigerungen bei den einzelnen Gewerken. Er fügte an, dass die vorgelegten
Ausführungsvorschläge fundiert geplant und analysiert wurden. Sie entsprechen in
allen Gewerken durchschnittlichem Standard.
Allein beim Bauwerk müsse nun mit Kosten von 1,15 Mio. Euro gerechnet werden.
Die Außenanlagen sind mit 160.000 Euro, die Inneneinrichtung mit 180.000 Euro
und die Nebenkosten mit 185.000 Euro beziffert. Insgesamt beläuft sich die
Kostenhochrechnung auf 1,68 Mio. Euro.
Einige Gemeinderäte kritisierten, dass die Ermittlung realistischer Kosten zu
spät erfolgte. Hierbei wurde dem Architekturbüro vorgehalten, die Kosten anfangs
viel zu tief angesetzt zu haben.
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 Heizungsanlage
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Im Sai
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Kleinspielfeld
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Einladung zum Seniorennachmittag 2012
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in jedem Jahr organisieren die beiden Kirchen und die Gemeinde Riederich mit
Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern für alle über 70-jährigen Einwohner
einen Seniorennachmittag.
Zu diesem gemütlichen Nachmittag am
Dienstag, 23. Oktober 2012 um 14.30 Uhr in der Gutenberghalle
laden wir Sie (gerne mit Partner/in) ganz herzlich ein.
Ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm wird Sie über den
Nachmittag hinweg bei Kaffee und Gebäck begleiten.
Bei einem gemeinsamen Vesper lassen wir den Nachmittag entspannt
ausklingen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und wünschen bereits heute gute Unterhaltung.
Fritz
Braun
Klaus Bender
Hermann Weiß
Ev. Pfarrer
Bürgermeister
Kath. Pfarrer
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Volkswandertag (KW 40/2012)
Benefizveranstaltung zugunsten Mukoviszidose-Erkrankter
Am 03. Oktober startet einer von mehreren deutschlandweit organisierten
Benefizwandertagen in Riederich. Motto: „Deutschland wandert – Deutschland
hilft“. Der Erlös geht an Mukoviszidosekranke.
Bei der Wanderung in Riederich wird die Schauspielerin und Schirmherrin
Michaela May gegen 10.30 Uhr erwartet und mit wandern. Im Anschluss gibt sie
eine Autogrammstunde in der Gutenberghalle.
Der Erlös aus dieser Veranstaltung ist für die Mukoviszidose Regionalgruppe
Zollernalb-Tübingen gedacht. Deren Ziel ist die Bekämpfung der bislang
unheilbaren tödlichen Erbkrankheit Mukoviszidose. Das Geld soll für die
Forschung verwendet werden.
Seit dem Jahr 2000 besteht die Arbeitsgemeinschaft ARGE-BW, die jetzt den 14.
Internationalen Volkswandertag „Deutschland wandert – Deutschland hilft“
veranstaltet. Mit dem Kauf einer Startkarte spenden Wanderer automatisch 95 Cent
für Mukoviszidose-Kranke. Gerne können Wanderer zusätzlich spenden. Jeder Euro
hilft bei der Forschung zur Korrektur des Basisdefekts der Mukoviszidose.
Obwohl die stetig weiterentwickelte, aufwendige symptomatische Therapie zu
einer fortlaufenden Verbesserung der Lebensqualität führt, gibt es für die
Betroffenen bis heute keine Heilung. Immer noch sterben viele Kinder, bevor sie
erwachsen sind.
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Bebauungsplan „Riedweg“ (KW 40/2012)
Bürgerinformation am 16.10.2012 zur Erweiterung der Stellplätze der Fa.
Botek an der Mühlstraße
Die Fa. Botek wird in Kürze mit dem Neubau einer weiteren Produktionshalle an
der Längenfeldstraße beginnen. Für dieses Bauvorhaben müssen neue Stellplätze in
ausreichender Zahl geschaffen werden. Geplant ist daher ein zweigeschossiges
Parkdeck auf dem vorhandenen Betriebsparkplatz an der Mühlstraße. Dies erfordert
eine Änderung des Bebauungsplans „Riedweg“.
Das Projekt soll im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung den
Grundstücksnachbarn sowie der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Die Gemeindeverwaltung lädt zu einem Ortstermin am 16. Oktober um 17.30
Uhr auf den Parkplatz der Fa. Botek in der Mühlstraße ein, an dem auch
Vertreter des Unternehmens und des beauftragten Architekturbüros teilnehmen
werden
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Bürgermeisterwahl
Kämmerer Tobias Pokrop will Schultes in Riederich werden
Das Rennen um das Amt des Riedericher Bürgermeisters ist eröffnet. Am
19.09.2012 hat der erste Bewerber seine Unterlagen dem Vorsitzenden des
Gemeindewahlausschusses übergeben: Tobias Pokrop, seit 2006 Finanzchef im
Riedericher Rathaus, bewirbt sich um die Nachfolge von Bürgermeister Klaus
Bender. Tobias Pokrop, Diplom-Verwaltungswirt (FH), ist 34 Jahre alt und lebt in
Mittelstadt.
Am 2. Dezember 2012 wählen Sie als Riedericher Bürgerinnen und Bürger einen
neuen Rathauschef. Weitere Bewerberinnen und Bewerber haben noch bis 8. November
2012 die Gelegenheit, ihre Bewerbungsunterlagen im Rathaus abzugeben.


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Baumsicherheit (KW 39/2012)
Umfangreiche Baumpflegarbeiten führten Mitarbeiter des Bauhofes in der
vergangenen Woche durch. Einige große und alte Bäume im Ortskern, darunter auch
Naturdenkmale, wurden zuvor von einem Baumsachverständigen auf ihren Zustand und
die Verkehrssicherheit untersucht. Mit modernen Messmethoden konnte der Experte
feststellen, ob Fäulnis, Pilzerkrankungen oder Risse zu einem Sicherheitsproblem
werden können. Mittels einer Hebebühne wurden insbesondere Entlastungsschnitte
an Ästen vorgenommen. An der Rosskastanie beim Feuerwehrhaus, einer der
besonders geschützten Bäume, müssen auch noch die Sicherungsseile im
Kronenbereich ausgetauscht und erneuert werden.


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Kleinspielfeld mit neuem Kunststoffbelag (KW 38/2012)
Nach fast 30 Jahren ist der Kunststoffbelag auf dem Kleinspielfeld bei der
Gutenbergschule vollständig erneuert worden. Die Linierungsarbeiten für die
Spielfelder Basket-, Fuß-, Hand- und Volleyball sowie die Montage der
neuen Basketballkörbe bilden in den ersten Septembertagen den Abschluss der
Sanierungsmaßnahme. Damit stehen auf dem „roten Platz“ wieder optimale
Nutzungsmöglichkeiten für den Schul- und Freizeitsport zur Verfügung.
Mit dem bloßen Austausch des Deckbelags war es jedoch nicht getan. Aufgrund
von Setzungsrissen musste zunächst die vorhandene Ashalttragschicht ausgebaut
und die in der Schottertragschicht verlaufenden Entwässerungsleitungen
großenteils erneuert werden. Danach konnte der bituminöse Unterbau neu
eingebracht werden.
Der Kunststoffbelag (polyuretangebundenes Gummigranulat mit einer
Gesamtschichtdicke von 20 mm) wurde dann in drei Arbeitsschritten eingebaut: 1.
Lage in schwarzer Ausführung, 2. Lage im Farbton rot, 3. Lage
Konservierungsschicht.
Das mit den Bauarbeiten beauftragte Landschafts- und Sportbauunternehmen
Kutter (Memmingen) führte während der Sommerzeit auch noch parallel verschiedene
Sanierungsarbeiten an den leichtathletischen Anlagen im Alfred-Barner-Stadion
aus. Dort wird die 400 m-Laufbahn nach einer Intensivreinigung ebenfalls neu
liniert.
Die Gesamtkosten für die beiden Bauvorhaben belaufen sich auf ca. 160.000
Euro.

 Rotes Gummigranulat wird als Endbelag aufgetragen
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 Als Tragschicht wird wasserdurchlässiger Asphalt eingebaut
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Hinweis in eigener Sache (KW 38/2012)
Einladung an alle Schriftführer der Vereine und Kirchengemeinden
Einführung eines Textportals
Der Verlag wird im Jahr 2012 für die Autorinnen und Autoren
(Schriftführer/innen) der Kirchen und Vereine ein Textportal einführen. Die
Berichte für das Amtsblatt sind in Zukunft nicht mehr per E-Mail an die
Gemeindeverwaltung zu versenden, sondern werden über einen persönlichen Zugang
von den Autorinnen und Autoren direkt in das Textportal eingetragen. Die
Einführungsveranstaltung geschieht via Beamer-Präsentation. Wir bitten um
Teilnahme von je einem/einer Verantwortlichen pro Kirchengemeinde und Verein.
Zur Vorstellung des Textportales laden Gemeindeverwaltung und Verlag am Montag,
1. Oktober 2012, 19.00 Uhr, in den Sitzungssaal des Rathauses Riederich ein.
Sollte jemand an diesem Abend verhindert sein, bitten wir eine/n
Stellvertreter/in zu entsenden. Dauer: ca. 1 Stunde. Bei Bedarf können
grundsätzlich auch mehrere Autoren pro Verein oder Kirchen teilnehmen. Für eine
entsprechende Planung bitten wir in diesem Fall um vorherige Anmeldung der
teilnehmenden Autoren bis zum 27.09.2012 (telefonisch unter 07123/9359-12
oderper E-Mail an MarieluiseAuer@Riederich.de). Gemeindeverwaltung Riederich
Fink GmbH, Druck und Verlag
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Straßenbau „Im Sai“ abgeschlossen (KW 38/2012)
Neue Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt
Die Baustelle „Im Sai“ wird nach 4-monatiger Dauer in dieser Woche beendet.
Damit ist der komplette Tief- und Straßenbau an dieser Ortsstraße abgeschlossen.
Verlegt wurden ein neuer und größer dimensionierter Kanal sowie eine neue
Wasser- und Erdgasleitung. Auch die Fahrbahn und der Gehweg wurden vollständig
erneuert; mit Granitbordsteinen und Betonpflaster sind hochwertigere Materialien
eingebaut worden.
Mit der Bauausführung beauftragt war das Unternehmen List (Reutlingen),
Planung und Bauleitung lagen beim Ingenieurbüro Ambacher
(Walddorfhäslach).

 Endspurt auf der Baustelle: Mit den Pflasterarbeiten und dem Einbau des Fahrbahnbelags wird der Straßenbau „Im Sai“ abgeschlossen
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Streuobstwiesenbörse (KW 33/2012)
Sie haben Obstbäume, deren Erträge Sie nicht verwerten können?
Sie sind auf der Suche nach Streuobst, haben aber keine eigenen
Obstbäume?
Dann melden Sie sich bei uns.
Im Rahmen unserer neuen Streuobstwiesenbörse Riederich möchten
wir Interessenten und Anbieter von Streuobst zusammenführen. Immer wieder kommt
es vor, dass sich Bürgerinnen und Bürger nach anscheinend herrenlosem Streuobst
erkundigen. Anderen ist die Last mit den ertragreichen Obstbäumen oftmals zu
groß.
Wir möchten Anbieter und Interessenten zusammenbringen!
Sollten Sie Obst abzugeben haben oder sind Sie auf der Suche nach Streuobst,
dann melden Sie sich im Rathaus (Hauptamt), Telefon 07123/9359-12 oder 13,
E-Mail: info@riederich.de
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Spatenstich Kinderkrippe
Mit der Idee beginnt ein Projekt.
Mit dem Spatenstich der Bau.
Mit dem Einzug von Kindern das Leben.
Herzliche Einladung
zum symbolischen Spatenstich unserer
Kinderkrippe
in der Gutenbergstraße am kommenden Mittwoch,
22.08.2012 um 16.30 Uhr
Gemeinsam mit Planern und dem beauftragten
Bauunternehmer wollen wir die Bauphase starten. Anlieger, Eltern und alle
Bauinteressierten sind zu dieser kleinen Feierstunde herzlich
eingeladen.


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Aus der Gemeinderatsitzung am 18. Juli 2012 (KW 30/2012)
Neubau Kinderkrippe
Nachdem im Juni bereits die Rohbauarbeiten für die neue Kinderkrippe in der
Gutenbergstraße vergeben wurden, standen nun die Gewerke Fensterbauarbeiten und
Dachabdichtung zur Materialfestlegung auf der Tagesordnung.
Nach kurzer Aussprache über die unterschiedlichen Möglichkeiten beschloss der
Gemeinderat, die Fenster in Aluminiumkonstruktion auszuschreiben. Mit
veranschlagten Kosten von ca. 137.000 Euro entschied sich das Gremium somit für
die wirtschaftlichste Ausführungsvariante.
Auch die Arbeiten für die Dachabdichtung und -begrünung werden in den
nächsten Tagen ausgeschrieben. Gemäß der Vorgabe im Bebauungsplan erhält der
Neubau eine extensive Dachbegrünung.
Vergabe der Stromkonzession 2013 bis 2032
Die Energieversorgung Baden-Württemberg Regional AG aus Stuttgart (EnBW) und
FairEnergie GmbH aus Reutlingen haben sich um die Stromkonzession in Riederich
für die kommenden 20 Jahre beworben. EnBW und deren Rechtsvorgänger NWS sowie
Neckarwerke AG betreiben bisher schon das Stromnetz im Großraum Stuttgart und
somit auch in Riederich.
Seit über zwei Jahren befassen sich die betreffenden Gemeinden mit der
Neuvergabe der Stromkonzession und haben einen Kriterienkatalog erarbeitet, der
von den bewerbenden Unternehmen beantwortet werden musste.
Bürgermeister Klaus Bender wies darauf hin, dass EnBW und FairEnergie
erfahrene und leistungsstarke Stromnetzbetreiber sind, die sich hinsichtlich der
abgefragten Kriterien und der vorliegenden Konzessionsvertragsentwürfe nur
marginal unterscheiden.
Bei der Abstimmung votierte eine knappe Mehrheit des Gemeinderats für die
FairEnergie GmbH aus Reutlingen. In Riederich und den beiden ebenfalls
unmittelbar an das Netzgebiet Reutlingen angrenzenden Gemeinden Bempflingen und
Neckartenzlingen steht somit zum Januar 2013 ein Wechsel des
Netzbetreibers an. FairEnergie wird nun in diesen Gemeinden das gesamte
Leitungsnetz mit den Schaltstationen von EnBW erwerben und betreiben, sowie alle
künftigen Erneuerungs-, Reparatur- und sonstigen Unterhaltungsmaßnahmen
durchführen.
In den meisten anderen Gemeinden wurde die Stromkonzession erneut an EnBW
übertragen.
Vorbereitung der Bürgermeisterwahl
Zu Beginn dieses Tagesordnungspunktes gab Bürgermeister Klaus Bender
öffentlich bekannt, dass er nach 24-jähriger Amtszeit in Riederich nicht erneut
kandidieren werde. Seine dritte Wahlperiode ende im Februar 2013.
Für die Bürgermeisterwahl legte der Gemeinderat die erforderlichen Regularien
fest: Wahltermin ist am 02. Dezember, eine eventuell notwendige Neuwahl am 16.
Dezember.
Die Stelle des hauptamtlichen Bürgermeisters wird am 14. September im
Staatsanzeiger ausgeschrieben, als Ende der Einreichungsfrist für die
Bewerbungen wurde der 08. November festgelegt.
Den Vorsitz des Gemeindewahlausschusses übernimmt Bürgermeister Bender, als
weitere Mitglieder wurden die Gemeinderäte Günter Gusenbauer, Gisela Kromer und
Ulrich Sensbach bestimmt.
Annahme von Spenden
Die Annahme einer Sachspende des stellvertretenden Kommandanten Jochen
Wurster erfolgte ohne Gegenstimme. Der Spender hat für die Betreuung der EDV im
Feuerwehrhaus im Jahr 2011 auf einen Kostenersatz verzichtet.
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Neubau Kinderkrippe (KW 26/2012)
Lange wurde geplant, über Varianten und Standort diskutiert und an Feinheiten
gearbeitet. Zwar sind die Planungen für das neue Kinderhaus in der
Gutenbergstraße nicht gänzlich abgeschlossen, der Baubeginn rückt aber näher.
Mit der Vergabe der Rohbauarbeiten ist nun ein weiterer Schritt getan.
Beauftragt wurde die Baufirma Brändle aus Münsingen zum Angebotspreis von
rund 280.000 Euro. Insgesamt hatten sich fünf Firmen an der Ausschreibung
beteiligt. Die Baustelle soll in Kürze eingerichtet werden.
Verwaltung und Architekturbüro und Fachplaner arbeiten derzeit in
Zusammenarbeit mit der Verwaltung an den Details für die
Einzelgewerke.

 Südseitige Ansicht des neuen Kinderhaues an der Gutenbergstraße. Der Baubeginn wird in Kürze erfolgen.
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Aus der Gemeinderatsitzung am 20. Juni 2012 (KW 26/2012)
Präsentation der Vorentwurfsplanung für den Spielplatz im
„Baldauf-Areal“
Nachdem die Bebauung des „Baldauf-Areals“ immer weiter voranschreitet, soll
auch die Anlegung des Hangspielplatzes im kommenden Jahr erfolgen. Zwei Garten-
und Landschaftsplaner haben hierzu dem Gemeinderat ihre Entwürfe
vorgestellt.
Jörg Sigmund, Landschaftsarchitekt aus Grafenberg, präsentierte einen von
naturnahen Spielgeräten geprägten Entwurf. Er sieht vor, bespielbare Hangstufen
anzulegen und soll die Kinder auf Entdeckungsreise durch die Natur schicken.
Hierbei sollte der restliche Baumbestand als „Räuberwald“ erhalten bleiben und
auch für die ganz Kleinen ein separater Bereich angelegt werden.
Auch Roland Lengtat, Landschaftsarchitekt aus Dettingen/Erms, stellt sich
einen Spielplatz vor, der sowohl für die Kleinkinder, als auch für die etwas
größeren Kinder genügend Freiräume zum Spielen und Entdecken bietet. Lengtat
denkt außerdem einen Wasserspielbereich, der mit Frischwasser gespeist wird.
Grundsätzlich sieht sein Entwurf einen Verbindungsweg zwischen der
Dr.-Konrad-Baldauf-Straße und der Grafenberger Straße vor.
Im Herbst soll über die Beauftragung eines der beiden Büros beraten und
entschieden werden.
Straßeninstandsetzungsmaßnahmen 2012
Abgesenkte Kanalschächte, Risse in Straßendecken oder Verdrückungen im
Straßenrandbereich – auch in Riederich müssen immer wieder Sanierungs- und
Instandhaltungsmaßnahmen an Straßen durchgeführt werden, um die
Verkehrssicherheit und eine möglichst lange Nutzung der Straße gewährleisten zu
können.
Daher hat der Gemeinderat die Bauleistungen für das laufende Jahr an die Fima
Brodbeck aus Metzingen mit einem Auftragsvolumen von knapp 80.000 Euro
vergeben.
In den kommenden Wochen werden nun unter anderem abschnittsweise der Belag in
der Robert-Bosch-Straße erneuert, die Gehwege in der Gutenberg- und
Industriestraße saniert sowie Risse mit Bitumen im gesamten Gemeindegebiet
ausgegossen.
Änderung der Benutzungs- und Gebührensatzung für die kommunalen
Kindergärten
Die 3. Änderung der Benutzungs- und Gebührensatzung sieht keine allgemeine
Erhöhung der Kindergartengebühren vor. Mit der beschlossenen Änderung wird
lediglich die Gebühr für das Mittagessen in der Ganztagesgruppe im Kindergarten
„Auf der Raise“ in die eigentliche Kindergartengebühr integriert.
Die Änderung bringt eine erhebliche Vereinfachung in Abwicklung und
Organisation des Mittagstischs mit sich und entspricht inzwischen dem
landesweiten Trend.
Eine Überprüfung der Kosten für das laufende Kindergartenjahr einschließlich
der Öffnungstage bis zu den Sommerferien ergab, dass die laufenden Kosten für
das Mittagessen nicht mehr durch die derzeitige Essensgebühr gedeckt werden
können.
Ab September 2012 werden die Kosten für das Essens mit 72 Euro monatlich
berechnet und in die gleichbleibende Kindergartengebühr, die einkommensabhängig
gestaffelt ist, einbezogen.
Abbruch der Gebäude Metzinger Straße 12 und 16
Eine weitere Vergabe konnte der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung
vornehmen. So wurde die Firma Stooss aus Gomadingen mit dem Abbruch der
baufälligen Gebäude 12 und 16 in der Metzinger Straße beauftragt. Die Kosten für
den Abbruch belaufen sich auf rund 17.500 Euro.
Die Flächen sollen zunächst eingeschottert und als Parkfläche die angespannte
Verkehrssituation in der Metzinger Straße und der Wohnstraße Im Dorf entlasten.
Die Abbrucharbeiten sind in den nächsten Wochen vorgesehen.
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Zugeparkte Grundstückseinfahrt (KW 30/2011)
Grundsätzliches:
Immer wieder wird die Gemeindeverwaltung mit der Frage konfrontiert, was
Grundstückseigentümer unternehmen können, wenn deren Grundstückszufahrten
zugeparkt sind. Ein sofortiges Einschreiten der Verwaltung wird hin und
wieder gefordert, leider ist uns dies aber aus rechtlichen Gründen nicht
möglich. Die Beobachtungen von betroffenen Personen dürfen nicht direkt in ein
Verwaltungs- oder Bußgeldverfahren münden, weil dafür die Rechtsgrundlage fehlt
und die aktuelle Rechtsprechung deutlich gemacht hat, dass die Inanspruchnahme
privater Personen bei der Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten nicht erlaubt
ist. Diese Auffassung wird sowohl durch das Ministerium für Umwelt
und Verkehr, wie auch durch das Regierungspräsidium und das Landratsamt als
zuständige Aufsichtsbehörden bestätigt. Die Verfolgung und Ahndung von
Ordnungswidrigkeiten ist eine hoheitliche Aufgabe und obliegt den Behörden,
denen solche hoheitlichen Befugnisse zugewiesen sind. Als typische
Hoheitsaufgabe gehören auch Verfolgung und Ahndung bloßer Ordnungswidrigkeiten
zum Kernbereich hoheitlicher Staatsaufgaben, weil sie gemäß Artikel 33 Abs. 4
des Grundgesetzes als zuständige Aufgabe i.d.R. nur Angehörigen des öffentlichen
Dienstes übertragen werden dürfen. Das Polizeirevier Metzingen ist gemäß § 53
des Ordnungswidrigkeitengesetzes zuständig für die Verfolgung von
Ordnungswidrigkeiten, die in der Gemeinde Riederich begangen werden. Das
Polizeirevier wird in Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten und in Anwendung
sachgerechten Ermessens bestimmen, ob ein öffentliches Interesse an der
Verfolgung Ihrer Beanstandungen vorliegt und ob die Einleitung eines
entsprechenden Verfahrens mit Erfolgsaussichten verbunden ist. Darüber hinaus
hat die Gemeinde einen Vollzugsbediensteten beschäftigt, der wenige Stunden in
der Woche den ruhenden Verkehr kontrolliert. Wir bitten jedoch um
Verständnis dafür, dass unser Vollzugsbediensteter nicht alle Straßen regelmäßig
in seinen Überwachungsrundgang einbeziehen kann.
Was kann ich als betroffener Grundstückseigentümer unternehmen, wenn meine
Grundstückszufahrt immer wieder zugeparkt
wird?
Beim zuständigen Amtsgericht kann ein Antrag auf Erlass einer einstweiligen
Verfügung gestellt werden. Jeder Grundstückseigentümer hat einen
Unterlassungsanspruch gemäß dem § 823 Abs. 2 Bürgerliches
Gesetzbuch (BGB) i.V.m. § 12 Abs. 3 Nr. 2 der Straßenverkehrsordnung
(StVO), wenn seine Garage/Grundstückszufahrt zugeparkt wird. Das
Amtsgericht kann per Beschluss in einem einstweiligen Verfügungsverfahren
einzelnen Personen verbieten, vor Grundstückszufahrten und Garagen zu parken.
Für den Fall der Zuwiderhandlung wird den betroffenen Personen die Verurteilung
zu einem hohen Geldbetrag oder zur Ordnungshaft angedroht.
Kann ich als betroffener Grundstücksbesitzer das Abschleppen von PKWs
beantragen?
Das Abschleppen von Kraftfahrzeugen ist immer wieder Gegenstand der
Rechtsprechung und der verwaltungswissenschaftlichen Diskussion. Dabei geht es
i.d.R. um zwei Konstellationen, die das Abschleppen durch eine private Person
auslösen. Zum einen die Blockierung einer privaten Ein- und Ausfahrt, zum
anderen das widerrechtliche Abstellen eines Wagens auf einem Privatparkplatz.
Verbotene Eigenmacht ist jeder gesetzliche nicht gestattete Eingriff in
unmittelbarem Besitz ohne Willen des unmittelbaren Besitzers. Im Einzelnen
unterscheidet der § 858 Abs. 1 BGB die Besitzentziehung und Besitzstörung, wobei
die Abgrenzung vor allem bei Grundstücken fließend ist. Das Parken auf einem
fremden Grundstück kann meistens als Besitzentziehung in jedem Fall aber als
Besitzstörung bewertet werden. Ausnahme, wenn der Parkplatz hingegen nur einen
Teil eines größeren Grundstückes darstellt. Das sogenannte Selbsthilferecht nach
§ 859 BGB ist in enge zeitliche Grenzen gegossen. Das Parken auf fremdem
Grundstück stellt eine Besitzentziehung dar. Das Abschleppen eines fremden
Fahrzeuges muss grundsätzlich immer zeitnah erfolgen. Hierzu haben die Gerichte
ganz unterschiedliche Zeiträume als angemessen angesehen. Die Spanne reicht von
2 – 3 Stunden bis hin zu noch am gleichen Tag oder noch am folgenden Tag.
Für eine angemessene Lösung muss man bedenken, dass es dem Besitzer nicht
zugemutet werden kann, dauernd die Überwachung seines Besitzes sicher zu
stellen.
Die Höhe des Schadensersatzanspruches bestimmt sich durch die Vereinbarung
zwischen dem Grundstücksbesitzer und dem Abschleppunternehmer. Es liegt auf der
Hand, dass kein Vertrag zu Lasten Dritter ohne Beschränkungen geschlossen werden
kann. Grundsätzlich muss der Vertrag mit dem Abschleppunternehmen im
Bereich des Ortsüblichen liegen, dies geht jedoch nicht soweit, dass der
Grundstücksbesitzer mehrere Angebote einholen und den besten Preis der Region
ermitteln muss. Der Grundstückseigentümer hat in Höhe der Abschleppkosten
einen Anspruch auf Schadensersatz gegenüber dem Fahrzeugführer nach § 823 Abs. 2
i.V.m § 858 Abs. 1 BGB, muss aber immer in Vorleistung gegenüber dem
Abschleppunternehmen treten.
Fazit:
Unter Anwendung des Urteils des Bundesgerichtshofes vom 05.06.2009 – VZR
144/08 wird ein effektiver Schutz der Besitzer von Privatparkplätzen vor dem
unbefugten Abstellen von Kraftfahrzeugen gewährleistet. Die Entfernung
widerrechtlich abgestellter Fahrzeuge durch ein externes Unternehmen ist
rechtlich abgesichert. Andererseits wird rechtsmissbräuchlichem
Vorgehen Einhalt geboten. Dies betrifft unter anderem die Begrenzung der
ersatzfähigen Abschleppkosten auf die Höhe des Ortsüblichen. Bei der
Abschleppung von PKWs, welche im öffentlichen Verkehrsraum abgestellt sind und
die Zu- oder Ausfahrt blockieren, empfiehlt es sich, vor Beauftragung des
Abschleppunternehmens, den rechtswidrigen Zustand durch Beamte des
Polizeireviers Metzingen protokollieren zu lassen.
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Betretungsrecht bzw. Betretungsverbot im Außenbereich (KW 26/2011)
Das Betretungsrecht für land- und forstwirtschaftliche Grundstücke
im Außenbereich ist gesetzlich geregelt. Im Gesetz zum Schutz der Natur, zur
Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft
(Naturschutzgesetz) vom 13. Dezember 2005. Die beigefügt abgedruckten §§
enthalten dabei die wesentlichen Grundlagen und Regeln für das Betreten
landwirtschaftlicher Grundstücke. Während der Nutzzeit (bei Grünland in der Zeit
des Aufwuchses und der Beweidung, bei Ackerland zwischen Saat oder
vorhergehender Bestellung und Ernte sowie ganzjährig bei Sonderkulturen) darf
die freie Landschaft nur auf Wegen betreten werden.
Im Landeswaldgetz
ist in den beigefügten §§ 37 - 41 das Betreten des Waldes geregelt.
Grundsätzlich darf Wald zum Zwecke der Erholung von jedem betreten werden.
Einschränkungen ergeben sich durch von der Forstbehörde genehmigte Sperrungen
oder bei Anzeigen kurzfristiger Sperrungen bis zu 2 Monaten durch
die Waldbesitzer sowie Sperrungen von Waldgebieten durch Rechtsverordnungen.
Radfahren und Reiten im Wald ist ganzjährig nur auf Wegen und Straßen gestattet.
In Verdichtungsräumen, in Naturschutzgebieten, in Waldschutzgebieten und im
Erholungswald ist das Reiten nur auf den dafür ausgewiesenen Waldwegen
gestattet.
§ 51
Betreten der freien Landschaft
(1)
Jeder darf die freie Landschaft zum Zweck der Erholung
unentgeltlich betreten.
Landwirtschaftlich genutzte Flächen dürfen während der Nutzzeit
nur auf Wegen betreten werden.
Als Nutzzeit gilt die Zeit zwischen Saat oder Bestellung und
Ernte, bei Grünland die Zeit des Aufwuchses und der Beweidung.
Sonderkulturen, insbesondere Flächen, die dem Garten-, Obst- und
Weinbau dienen, dürfen nur auf Wegen betreten werden.
(2)
Zum Betreten gehören auch natur- und landschaftsverträgliche
sportliche und spielerische Betätigungen in der freien Landschaft, nicht jedoch
das unerlaubte Zelten, Fahren und Abstellen von motorgetriebenen Fahrzeugen oder
Anhängern.
(3)
Das Fahren mit Fahrrädern (ohne Motorkraft) und Krankenfahrstühlen
(auch mit Motorantrieb) ist nur auf hierfür geeigneten Wegen erlaubt.
Auf Fußgänger ist Rücksicht zu nehmen.
(4)
Wer die freie Landschaft betritt, ist verpflichtet, von ihm
abgelegte Gegenstände und Abfälle wieder an sich zu nehmen und zu entfernen.
(5)
Vorschriften über das Betreten des Waldes einschließlich des
Reitens, über den Gemeingebrauch an Gewässern und an öffentlichen Straßen und
die Regelungen des Straßenverkehrsrechts bleiben unberührt.
§ 53
Beschränkungen des Betretens
(1)
Der Eigentümer oder sonstige Berechtigte dürfen unbeschadet
sonstiger öffentlich-rechtlicher Vorschriften der Allgemeinheit das Betreten von
Grundstücken in der freien Landschaft durch Sperren nur verwehren, soweit
1. bei einem mit einem Gebäude zulässig überbauten Grundstück die
berechtigten Wohnbedürfnisse oder betrieblichen Bedürfnisse es erfordern,
2. die zulässige Nutzung eines sonstigen Grundstücks behindert
oder eingeschränkt wird, die Beschädigung von landwirtschaftlichen Kulturen zu
befürchten ist oder das Grundstück beschädigt oder verunreinigt wird,
3. Maßnahmen der Land- und Forstwirtschaft, des Naturschutzes, der
Landschaftspflege, der Jagdausübung, zulässiger sportlicher Veranstaltungen oder
sonstige zwingende Gründe eine vorübergehende Absperrung erfordern oder
4. vom Grundstück Gefahren für Leib oder Leben der
Erholungssuchenden ausgehen können.
(2)
Die Sperren sollen insbesondere durch Schranken, Einfriedigungen,
andere tatsächliche Hindernisse oder Beschilderungen kenntlich gemacht
werden.
(3)
Die Naturschutzbehörde oder die Ortspolizeibehörde können durch
Rechtsverordnung oder Einzelanordnung das Betreten von Teilen der freien
Landschaft aus Gründen des Naturschutzes, zur Durchführung von
landschaftspflegerischen Vorhaben, zur Regelung des Erholungsverkehrs, aus
zwingenden Gründen des Absatzes 1 Nr. 2 bis 4 oder aus anderen
zwingenden Gründen im Sinne des § 49
Abs. 2 untersagen oder beschränken, soweit das Betretungsrecht nicht nach
anderen gesetzlichen Bestimmungen ausgeschlossen oder beschränkt wird.
Absatz 2 gilt entsprechend.
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Zugeparkte Grundstückseinfahrt (KW 06/2011)
Grundsätzliches:
Immer wieder wird die Gemeindeverwaltung mit der Frage konfrontiert, was
Grundstückseigentümer unternehmen können, wenn deren Grundstückszufahrten
zugeparkt sind. Ein sofortiges Einschreiten der Verwaltung wird hin und
wieder gefordert, leider ist uns dies aber aus rechtlichen Gründen nicht
möglich. Die Beobachtungen von betroffenen Personen dürfen nicht direkt in ein
Verwaltungs- oder Bußgeldverfahren münden, weil dafür die Rechtsgrundlage fehlt
und die aktuelle Rechtsprechung deutlich gemacht hat, dass die Inanspruchnahme
privater Personen bei der Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten nicht erlaubt
ist. Diese Auffassung wird sowohl durch das Ministerium für Umwelt
und Verkehr, wie auch durch das Regierungspräsidium und das Landratsamt als
zuständige Aufsichtsbehörden bestätigt. Die Verfolgung und Ahndung von
Ordnungswidrigkeiten ist eine hoheitliche Aufgabe und obliegt den Behörden,
denen solche hoheitlichen Befugnisse zugewiesen sind. Als typische
Hoheitsaufgabe gehören auch Verfolgung und Ahndung bloßer Ordnungswidrigkeiten
zum Kernbereich hoheitlicher Staatsaufgaben, weil sie gemäß Artikel 33 Abs. 4
des Grundgesetzes als zuständige Aufgabe i.d.R. nur Angehörigen des öffentlichen
Dienstes übertragen werden dürfen. Das Polizeirevier Metzingen ist gemäß § 53
des Ordnungswidrigkeitengesetzes zuständig für die Verfolgung von
Ordnungswidrigkeiten, die in der Gemeinde Riederich begangen werden. Das
Polizeirevier wird in Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten und in Anwendung
sachgerechten Ermessens bestimmen, ob ein öffentliches Interesse an der
Verfolgung Ihrer Beanstandungen vorliegt und ob die Einleitung eines
entsprechenden Verfahrens mit Erfolgsaussichten verbunden ist. Darüber hinaus
hat die Gemeinde einen Vollzugsbediensteten beschäftigt, der wenige Stunden in
der Woche den ruhenden Verkehr kontrolliert. Wir bitten jedoch um
Verständnis dafür, dass unser Vollzugsbediensteter nicht alle Straßen regelmäßig
in seinen Überwachungsrundgang einbeziehen kann.
Was kann ich als betroffener Grundstückseigentümer unternehmen, wenn meine
Grundstückszufahrt immer wieder zugeparkt
wird?
Beim zuständigen Amtsgericht kann ein Antrag auf Erlass einer einstweiligen
Verfügung gestellt werden. Jeder Grundstückseigentümer hat einen
Unterlassungsanspruch gemäß dem § 823 Abs. 2 Bürgerliches
Gesetzbuch (BGB) i.V.m. § 12 Abs. 3 Nr. 2 der Straßenverkehrsordnung
(StVO), wenn seine Garage/Grundstückszufahrt zugeparkt wird. Das
Amtsgericht kann per Beschluss in einem einstweiligen Verfügungsverfahren
einzelnen Personen verbieten, vor Grundstückszufahrten und Garagen zu parken.
Für den Fall der Zuwiderhandlung wird den betroffenen Personen die Verurteilung
zu einem hohen Geldbetrag oder zur Ordnungshaft angedroht.
Kann ich als betroffener Grundstücksbesitzer das Abschleppen von PKWs
beantragen?
Das Abschleppen von Kraftfahrzeugen ist immer wieder Gegenstand der
Rechtsprechung und der verwaltungswissenschaftlichen Diskussion. Dabei geht es
i.d.R. um zwei Konstellationen, die das Abschleppen durch eine private Person
auslösen. Zum einen die Blockierung einer privaten Ein- und Ausfahrt, zum
anderen das widerrechtliche Abstellen eines Wagens auf einem Privatparkplatz.
Verbotene Eigenmacht ist jeder gesetzliche nicht gestattete Eingriff in
unmittelbarem Besitz ohne Willen des unmittelbaren Besitzers. Im Einzelnen
unterscheidet der § 858 Abs. 1 BGB die Besitzentziehung und Besitzstörung, wobei
die Abgrenzung vor allem bei Grundstücken fließend ist. Das Parken auf einem
fremden Grundstück kann meistens als Besitzentziehung in jedem Fall aber als
Besitzstörung bewertet werden. Ausnahme, wenn der Parkplatz hingegen nur einen
Teil eines größeren Grundstückes darstellt. Das sogenannte Selbsthilferecht nach
§ 859 BGB ist in enge zeitliche Grenzen gegossen. Das Parken auf fremdem
Grundstück stellt eine Besitzentziehung dar. Das Abschleppen eines fremden
Fahrzeuges muss grundsätzlich immer zeitnah erfolgen. Hierzu haben die Gerichte
ganz unterschiedliche Zeiträume als angemessen angesehen. Die Spanne reicht von
2 – 3 Stunden bis hin zu noch am gleichen Tag oder noch am folgenden Tag.
Für eine angemessene Lösung muss man bedenken, dass es dem Besitzer nicht
zugemutet werden kann, dauernd die Überwachung seines Besitzes sicher zu
stellen.
Die Höhe des Schadensersatzanspruches bestimmt sich durch die Vereinbarung
zwischen dem Grundstücksbesitzer und dem Abschleppunternehmer. Es liegt auf der
Hand, dass kein Vertrag zu Lasten Dritter ohne Beschränkungen geschlossen werden
kann. Grundsätzlich muss der Vertrag mit dem Abschleppunternehmen im
Bereich des Ortsüblichen liegen, dies geht jedoch nicht soweit, dass der
Grundstücksbesitzer mehrere Angebote einholen und den besten Preis der Region
ermitteln muss. Der Grundstückseigentümer hat in Höhe der Abschleppkosten
einen Anspruch auf Schadensersatz gegenüber dem Fahrzeugführer nach § 823 Abs. 2
i.V.m § 858 Abs. 1 BGB, muss aber immer in Vorleistung gegenüber dem
Abschleppunternehmen treten.
Fazit:
Unter Anwendung des Urteils des Bundesgerichtshofes vom 05.06.2009 – VZR
144/08 wird ein effektiver Schutz der Besitzer von Privatparkplätzen vor dem
unbefugten Abstellen von Kraftfahrzeugen gewährleistet. Die Entfernung
widerrechtlich abgestellter Fahrzeuge durch ein externes Unternehmen ist
rechtlich abgesichert. Andererseits wird rechtsmissbräuchlichem
Vorgehen Einhalt geboten. Dies betrifft unter anderem die Begrenzung der
ersatzfähigen Abschleppkosten auf die Höhe des Ortsüblichen. Bei der
Abschleppung von PKWs, welche im öffentlichen Verkehrsraum abgestellt sind und
die Zu- oder Ausfahrt blockieren, empfiehlt es sich, vor Beauftragung des
Abschleppunternehmens, den rechtswidrigen Zustand durch Beamte des
Polizeireviers Metzingen protokollieren zu lassen.
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Gemeindewald
Kultur- und Nutzungsplan 2011 beschlossen
Der Gemeinderat hat einstimmig dem forstwirtschaftlichen Betriebsplan 2011
zugestimmt. Revierförster Ulrich Notz und Abteilungsleiter Georg Kemmner vom
Kreisforstamt haben den Forstwirtschaftsplan 2011 vorgestellt.
Ein Drittel des Waldes ist immer noch in einem Zustand, bei dem man nicht von
Entwarnung sprechen kann, berichteten die Forstexperten dem Gremium. Auf 30
Prozent der Fläche kämpfen die Förster nach wie vor mit erheblichen
Blattverlusten. Allerdings hat sich das Blattsterben nach etlichen trockenen
Jahren unterm Strich verringert. Vor allem die Buchen haben sich erholt, während
die Eichen die höchsten Laubschäden aufweisen. Das regenreiche Jahr 2010 hat für
die Förster derweil auch seine guten Seiten: Der Insektenbefall an den Bäumen
ist so gering wie nie. Positiv entwickelt hat sich nach der Wirtschaftskrise
auch der Holzmarkt: Vor allem die Preise für Eiche und Esche haben deutlich
angezogen; für Buchenholz waren geringere Erlöse zu erzielen.
Im Riedericher Wald werden kommendes Jahr 525 Festmeter Holz eingeschlagen.
Davon entfallen 485 Festmeter auf Laubholz (darunter ca. 200 Festmeter
Brennholz) und 40 Festmeter auf Nadelholz.
Der Betriebswirtschaftsplan sieht Einnahmeerlöse von 27.100 € vor, dem stehen
Ausgaben von 19.900 € gegenüber. Der geplante Überschuss von 7.200 € wird
daher ungefähr in gleicher Höhe ausfallen, wie im laufenden Jahr zu erwarten.
Lediglich in 2009 lagen die Erträge aus dem Gemeindewald mit ca. 31.000 €
deutlicher im Plus, wie Bürgermeister Klaus Bender betonte.
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Bildungshaus für Drei- bis Zehnjährige
Der Schulstandort Riederich wird in die Erprobungsphase weiterer
Bildungshäuser aufgenommen. Dies teilte das Kultusministerium am 06.12.2010
schriftlich mit. In wöchentlichen Tandemsitzungen zur Vorbereitung des
gemeinsamen Unterrichts werden Lehrer/innen und Erzieher/innen die
Zusammenarbeit zwischen der Schule und den Kindergärten vorbereiten. Ziel wird
es sein, ab dem Schuljahr 2011/2012 eine durchgängige gemeinsame fachliche
Begleitung vom Kindergarten bis Ende der Grundschulzeit zu ermöglichen. Neben
gemeinsamen Unterricht soll es auch gemeinsame Projekte in Fächern wie Sport,
Kunst und Naturwissenschaften geben. Die Gutenbergschule erhält hierfür mehr
Lehrerstunden. Zu Beginn des Projekts sollen zunächst die Vorschulkinder
schwerpunktmäßig einbezogen werden. In weiteren Schritten wird dann das Angebot
des Bildungshauses auch für die Kindergartenkinder im zweiten und ersten Jahr
erweitert werden. Das Land unterstützt das "Bildungshaus" mit zwei zusätzlichen
Lehrerstunden pro Woche und Lerngruppe. Da es vermutlich acht Tandems zwischen
Schule und Kindergarten ab September nächsten Jahres geben wird, kann mit 16
zusätzlichen Wochenstunden gerechnet werden.
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Gesplittete Abwassergebühr ab 2011
Abwassergebühr unterscheidet künftig nach Schmutzwasser und
Niederschlagswasser
Die Kommunen in Baden-Württemberg müssen nach der Entscheidung des
Verwaltungsgerichtshofes Mannheim die Abwassergebühr künftig getrennt nach
Schmutz- und Niederschlagswasser bemessen. Bisher wird als Berechnungsmaßstab
die bezogene Trinkwassermenge zu Grunde gelegt. Diese Gebührenregelung verstößt
nach Auffassung des Gerichts gegen den Gleichheitsgrundsatz und das
Äquivalenzprinzip.
Das Bürgermeisteramt informiert nun über die vorgesehenen Änderungen:
Die Vorgabe, dass ein Festhalten am Frischwassermaßstab als alleinige
Bemessungsgrundlage für die Abwassergebühr auch bei kleineren Kommunen künftig
nicht mehr möglich ist, verpflichtet die Städte und Gemeinden zur unverzüglichen
Umstellung ihrer Abwassersatzungen. Dies soll auch in Riederich im Laufe des
Jahres 2011 erfolgen, jedoch mit Rückwirkung auf 01. Januar. Dafür sind jedoch
aufwändige Vorarbeiten erforderlich. Zunächst müssen auf jedem Grundstück die
Flächen ermittelt werden, die für die Niederschlagswassergebühr relevant sind.
Sie berechnet sich nach der Größe der bebauten und befestigten Flächen, auf
denen das Niederschlagswasser (Regen und Schnee) nicht auf natürlichem Weg
versickert, sondern in die Kanalisation abgeleitet wird. Versiegelte Flächen,
welche nicht an die Kanalisation angeschlossen sind (z.B.
Pflasterbelag/Rasengitter mit Versickerung im Gartenbereich), bleiben
unberücksichtigt.
Diese Berechnungen erfolgen in vielen Kommunen, auch in Riederich, auf der
Grundlage einer Markungsbefliegung. Nach Auswertung der Luftbilder wird der
Versiegelungsgrad festgestellt. Er ist später für die Höhe der
Niederschlagswassergebühr maßgebend. Unterschieden wird wie folgt:
- Vollständig versiegelte Flächen, z.B. Dachflächen, Asphalt, Beton, Bitumen,
fugenlose Plattenbeläge, werden mit dem Faktor 0,9 bewertet.
- Stark versiegelte Flächen, z.B. Pflaster, Platten, Verbundsteine,
Rasenfugenpflaster, Gründächer mit Schichtdicke bis 12 cm, werden mit dem Faktor
0,6 bewertet.
- Wenig versiegelte Flächen, z.B. Kies, Schotter, Schotterrasen,
Rasengittersteine, Porenpflaster, Gründächer mit Schichtdicke über 12 cm, werden
mit dem Faktor 0,3 bewertet.
Die neue Abwassergebühr, die sich künftig nach der in die Kanalisation
eingeleitete Schmutz- und Niederschlagwassermenge bemisst, führt insgesamt nicht
zu Mehreinnahmen der Gemeinden. Die Gebührensumme setzt sich nur anders
zusammen. Allerdings werden für Grundstückseigentümer in Einzelfällen durchaus
spürbare Mehr- oder Minderbelastungen entstehen. Mit höheren Gebühren müssen
insbesondere diejenigen rechnen, auf deren Grundstücke wenig Frischwasser
verbraucht wird, aber eine große Fläche versiegelt ist. Dies gilt u.a. für
Gewerbebetriebe und öffentlichen Einrichtungen.
Die Umstellungsarbeiten werden das gesamte Jahr 2011 in Anspruch nehmen. Die
Luftbilder können erst im Zeitraum März/April (Voraussetzung: keine Schneelage,
die Natur muss sich aber noch in der Vegetationsruhe befinden) produziert
werden. Die ingenieurtechnische Auswertung wird Monate dauern. Jeder
Grundstückseigentümer erhält das Auswertungsergebnis mitgeteilt und hat die
Möglichkeit, dieses zu überprüfen und dazu Stellung zu nehmen. Danach ist die
Gebührenkalkulation vorgesehen, bevor die neue Satzung mit Rückwirkung auf
01.01.2011 vom Gemeinderat beschlossen werden kann.
Die Gemeindeverwaltung rechnet für diese Arbeiten mit Gesamtkosten von ca.
25.000 Euro. Dies sind verhältnismäßig hohe Aufwendungen für das von der
Rechtsprechung geforderte größere Maß an Gebührengerechtigkeit.
Die Gebührenvorauszahlungen beziehen sich im Jahr 2011 weiterhin auf den
Frischwassermaßstab und bleiben daher zunächst unverändert. Die Umrechnung
erfolgt am Jahresende.
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Bürgerversammlung (KW 46/2010)
Information und Diskussion am 09. Februar 2011
Gemeinderat und Verwaltung laden die Bürgerschaft zu einem Informationsabend
am Mittwoch, 09.02.2011, 19.30 Uhr, Gutenberghalle, ein.
Themen sind die Standort- und Raumkonzeption für die Kleinkindbetreuung, die
Umnutzung von frei werdenden Schulräumen für Kindergartengruppen, sowie die
Zukunft des Lehrschwimmbades. Zu diesen Vorhaben wird der Gemeinderat im
Frühjahr 2011 Entscheidungen treffen müssen. Zuvor ist jedoch die Bürgermeinung
gefragt. Über die Projekte und Möglichkeiten soll berichtet und diskutiert
werden. Nachfolgend eine kurze Darstellung der Sachverhalte.
Kleinkindbetreuung
Seit 2009 können Kleinkinder von Tagesmüttern in von der Gemeinde zur
Verfügung gestellten Räumen im Seniorenhaus Entenbachstraße 28 ganztägig betreut
werden. Das von der Gemeinde Riederich mit dem Tagesmütterverein Reutlingen e.V.
vereinbarte Modell (Tagesbetreuung in anderen geeigneten
Räumen, kurz „TigeR“ genannt) ist kreisweit das erste dieser Art und
hatte Pilotwirkung. Außerdem werden ein- und zweijährige Kinder vormittags auch
in der Kleinkindgruppe im (ebenfalls angemieteten) Saal des katholischen
Gemeindehauses in der Weiherstraße betreut. Darüber hinaus bezuschusst die
Gemeinde auch Tagesmütter, die Kinder in ihrem Haushalt betreuen.
Dennoch reichen diese Angebote nicht aus. Ab 01.08.2013 besteht ein
Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Ein- und Zweijährige. Die Gemeinde
ist daher gefordert, weitere Räumlichkeiten für die Tagesbetreuung (Krippen) zur
Verfügung zu stellen.
Wie und wo lassen sich diese Einrichtungen schaffen? Erste Planungen gehen
davon aus, die Krippenplätze entweder in bestehenden Kindergärten zu schaffen;
dies setzt aber die Verlegung von Kindergartengruppen, z.B. an die
Gutenbergschule, voraus. Oder einen Neubau für zwei bis drei Gruppen (je Gruppe
sind maximal 10 Krippenplätze zu belegen), ebenfalls im Bereich der
Gutenbergschule in Erwägung zu ziehen. Damit könnte die gesamte
Kleinkindbetreuung an diesem Standort zusammengefasst werden. Für ein derartiges
Projekt stehen Fördermittel des Bundes zur Verfügung.
Umnutzung von Schulräumen
Die Hauptschule in Riederich ist ab dem kommenden Schuljahr nur noch auf die
Klassen 5 und 6 beschränkt. Diese Schüler werden aufgrund der kleinen
Klassengröße in einigen Fächern gemeinsam unterrichtet. Danach wechseln sie in
die Klasse 7 einer benachbarten Werkrealschule.
Gemeinderat, Verwaltung und Schulleitung hoffen, dass sich unsere Fünft- und
Sechstklässler auch weiterhin für die Gutenbergschule entscheiden und somit die
pädagogischen Vorteile des Unterrichts in kleinen Klassen in Anspruch
nehmen.
Der unvermeidbare Wegfall der Klassen 7 bis 9 in Riederich führt jedoch zur
Frage, wie freiwerdende Schulräume künftig sinnvoll genutzt werden können.
Möglich erscheint ein Umbau für Kindergartenzwecke. Sollten die Krippenplätze in
bestehenden Kindergärten eingerichtet werden, müssten zuvor drei bis vier
Kindergartengruppen verlegt werden. Selbst beim Neubau eines Kinderhauses für
die Betreuung der unter Dreijährigen könnten die beiden Gruppen aus der
Bismarckstraße in den Fachklassentrakt der Gutenbergschule verlagert werden.
Damit würde sich die Gemeinde die mittelfristig anstehenden und mit ca. 150.000
Euro geschätzten Sanierungskosten in diesem knapp 60 Jahre alten
Kindergartengebäude ersparen. Weitere Überlegungen in diesem Zusammenhang:
Vollständige Aufgabe des Gebäudes und Umnutzung des Areals (ca. 17 Ar) in
Wohnbebauung, Refinanzierung der anstehenden Investitionen durch den
Grundstückserlös. Auch darüber wird informiert.
Zukunft Lehrschwimmbad
Ein weiteres wichtiges Thema ist der angestrebte Erhalt des Lehrschwimmbades.
Die Lüftungsanlage und die Wasseraufbereitungstechnik sind dringend
erneuerungsbedürftig. Die technischen Anlagen können kurzfristig ausfallen. Dies
hätte die sofortige Schließung des Bades zur Folge und zwar solange, bis über
etwaige Reparatur- und Sanierungsmöglichkeiten grundsätzlich entschieden
ist. Da auch umfangreiche energetische Sanierungen an diesem 45 Jahre alten
Gebäudeteil anstehen, wurden bereits Architektur- und Ingenieurbüros mit
Kostenschätzungen beauftragt. Das Ergebnis hat überrascht; die Höhe der
Gesamtkosten liegt bei 1,3 Millionen Euro. Neben den Investitionskosten muss
zudem seit jeher ein jährliches Betriebskostendefizit von 100.000 Euro
einkalkuliert werden. Kann sich Riederich dieses Sanierungsbauvorhaben leisten
und wie lassen sich diese hohen Kosten finanzieren?
Das Riedericher Bad nutzen derzeit ca. 150 einheimische Schüler, außerdem
kommen Grundschüler aus Mittelstadt und Tischardt zu freien Zeiten vormittags
nach Riederich. Nachmittags und abends wird das Lehrschwimmbad der öffentlichen
und Vereinsnutzung zur Verfügung gestellt.
Die Gemeinde Großbettlingen stand in diesem Jahr vor der gleichen Situation.
Der dortige Gemeinderat hat erst kürzlich beschlossen, das Lehrschwimmbad zum
31.12.2010 aus Kostengründen zu schließen. Damit haben Grafenberger und
Großbettlinger Grundschüler keine Möglichkeit mehr, Schwimmunterricht an der
eigenen Schule in Anspruch zu nehmen. Als Ersatz gibt es eine 3.
Sportstunde.
Die Entscheidung, ob es einen Weiterbetrieb geben wird, ist auch deshalb
wichtig, weil im Sommer 2011 die ebenfalls dringliche Sanierung der Heizzentrale
für die Schulgebäude und die beiden Hallen ansteht. Das 17 Jahre alte
Blockheizkraftwerk bedarf unbedingt der Erneuerung. Zur Bemessung des
Wärmebedarfs ist das Bad ein wichtiger Faktor, der für die exakte
Dimensionierung der Anlage bekannt sein muss
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Grenzabstände bei Bäumen, Sträuchern und Gehölzen (KW 09/2010)
Immer wieder wird bei uns angefragt, welche Grenzabstände mit
Bäumen, Sträuchern und Gehölzen einzuhalten sind. Daher wollen wir nachstehend
auf die Abstandsbestimmungen des Nachbarrechtsgesetzes hinweisen.
1. Bei Beerenobststräuchern und -stämmen, Rosen, Ziersträuchern
und sonstigen artgemäß kleinen Gehölzen sowie mit Rebstöcken außerhalb von
Weinbergen beträgt der Abstand 0,50 m. Die Gehölze dürfen die Höhe von 1,80 m
nicht überschreiten, sonst muss ein Abstand von 2,00 m eingehalten werden.
2. Bei Baumschul- und Weihnachtsbaumkulturen sowie mit
Weidenpflanzungen, die jährlich genutzt werden, beträgt der Abstand 1,00 m. Die
Gehölze dürfen die Höhe von 1,80 m nicht überschreiten, sonst muss ein Abstand
von 2,00 m eingehalten werden.
3. Bei Kernobst- und Steinobstbäumen auf schwach- und mittelstark
wachsenden Unterlagen und anderen Gehölzen artgemäß ähnlicher Ausdehnung, bei
Forstsamenplantagen sowie bei Weidenpflanzungen, die nicht jährlich genutzt
werden, beträgt der Abstand 2,00 m. Die Gehölze dürfen die Höhe von 4,00 m nicht
überschreiten, sonst muss ein Abstand von 3,00 m eingehalten werden.
4. Bei artgemäß mittelgroßen oder schmalen Bäumen wie Birken,
Blaufichten, Ebereschen, Erlen, Robinien (Akazien), Salweiden, serbischen
Fichten, Thujen, Weißbuchen, Weißdornen und deren Veredelungen, Zieräpfeln,
Zierkirschen, Zierpflaumen, und anderen Gehölzen artgemäß ähnlicher Ausdehnung
sowie mit Obstbäumen auf stark wachsenden Unterlagen und veredelten
Walnussbäumen beträgt der Abstand 4,00 m.
5. Bei großwüchsigen Arten wie Ahornen, Buchen, Eichen, Eschen,
Kastanien, Linden, Nadelbäumen, Pappeln, Platanen, unveredelten
Walnusssämlingsbäumen sowie mit anderen Bäumen artgemäß ähnlicher Ausdehnung
beträgt der Abstand 8,00 m.
Die in Nummer 3 und 4 aufgeführten Abstände ermäßigen sich
gegenüber Grundstücken in Innerortslage auf die Hälfte. Dies gilt nicht für
Baumschul- und Weihnachtsbaumkulturen, Forstsamenplantagen, Obstbäume auf stark
wachsenden Unterlagen und veredelte Walnussbäume sowie für geschlossene Bestände
mit mehr als drei Gehölzen. Einzeln stehende großwüchsige Bäume, ausgenommen
Nadelbäume, dürfen gegenüber Grundstücken in Innerortslage mit einem Abstand von
6 m gepflanzt werden. Enthält ein Bebauungsplan oder eine Satzung nach den
Vorschriften des Bauplanungsrechtes Festsetzungen über Böschungen,
Aufschüttungen, Einfriedigungen, Hecken oder Anpflanzungen,
so müssen die nach dem Nachbarrechtsgesetz vorgeschriebenen
Abstände nicht eingehalten werden, wenn es die Verwirklichung der planerischen
Festsetzungen erfordert. Dies gilt nicht gegenüber landwirtschaftlich genutzten
Grundstücken (§ 27 des Nachbarrechtsgesetzes).
Soweit die Anpflanzungen die Grenzabstände nicht einhalten, ist
der Besitzer des Gehölzes verpflichtet, das Gehölz in der Zeit vom 01. Oktober
bis 29. Februar zu verkürzen.
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Copyright © 2013.
Letzte Aktualisierung am 16.05.2013 |
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