Am 1. Oktober war es soweit: Mein erster Arbeitstag als Bürgermeister im Rathaus begann – und damit eine neue Aufgabe, viele neue Begegnungen und die viel zitierten „ersten 100 Tage“ im Amt.
Nach der offiziellen Meldung meines Dienstantritts beim Landrat ging es gleich mitten hinein in die Arbeit. Meine ersten drei Tage standen ganz im Zeichen einer intensiven Klausur mit meinen Amtsleitungen. Gemeinsam mit der Leiterin des Amtes für Finanzen, Frau Dreier, dem Leiter des Amtes für Planen und Bauen, Herrn Bischoff, und dem Leiter des Amtes für Zentrales und Bürgerservice, Herrn Matthiesen, habe ich mir einen ersten Überblick über unsere Gemeindeverwaltung, die Organisation, laufende Projekte und insbesondere die aktuell wichtigsten und drängendsten Themen verschafft.
Die ersten Tage waren für mich vor allem Tage des Zuhörens, Fragens und Kennenlernens. Mir ist wichtig, zunächst ein gutes Verständnis dafür zu entwickeln, welche Themen uns aktuell beschäftigen, wie unsere Verwaltung arbeitet und wo in den kommenden Wochen und Monaten wichtige Entscheidungen anstehen.
Dabei blieb es natürlich nicht bei Gesprächen und Akten im Rathaus. Zu einem guten Überblick gehört für mich auch, unsere Gemeinde und ihre Einrichtungen vor Ort zu erleben. Deshalb führte uns am vergangenen Freitag ein erster gemeinsamer Rundgang zu verschiedenen gemeindlichen Einrichtungen und Liegenschaften. Auch ein Besuch im Lehrschwimmbecken durfte dabei natürlich nicht fehlen.
Besonders wichtig ist mir in den kommenden Wochen das persönliche Kennenlernen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bereits an meinem ersten Arbeitstag habe ich mich deshalb mit einer persönlichen Nachricht an die gesamte Belegschaft gewandt. Darin habe ich unter anderem eine Dienstversammlung, Besuche in den einzelnen Organisationsbereichen und Einrichtungen sowie das Angebot persönlicher Kennenlerngespräche angekündigt.
Denn für mich geht nichts über den direkten Austausch. Ich möchte nicht nur wissen, welche Aufgaben die einzelnen Bereiche übernehmen, sondern vor allem auch die Menschen kennenlernen, die jeden Tag für unsere Gemeinde arbeiten. Ich möchte von ihren Erfahrungen profitieren, ihre Ideen aufnehmen und natürlich auch verstehen, welche Herausforderungen sie in ihrer täglichen Arbeit sehen.
Nach Abschluss der dreitägigen Klausur beginnt für mich nun die schrittweise Übernahme der laufenden Amtsgeschäfte. Gleichzeitig werde ich das Kennenlernen innerhalb und außerhalb des Rathauses fortsetzen. In den nächsten Wochen stehen daher zahlreiche Gespräche, Begegnungen und Besuche auf meinem Programm.
Auch mit unserem Gemeinderat möchte ich frühzeitig in einen intensiven Austausch über die kommenden Jahre eintreten. Eine gemeinsame Klausur soll uns die Gelegenheit geben, uns gegenseitig besser kennenzulernen und gemeinsam über die wesentlichen strategischen Ziele und Schwerpunkte unserer Gemeinde zu sprechen.
Daneben werden nach und nach meine Antrittsbesuche und Gespräche mit örtlichen Akteuren, Vereinen, Institutionen und Einrichtungen folgen.
Nach drei intensiven ersten Tagen ist für mich vor allem eines klar: Die kommenden Wochen werden vom Kennenlernen, Zuhören und persönlichen Austausch geprägt sein. Ich freue mich darauf, viele weitere Menschen in unserer Gemeinde persönlich kennenzulernen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und gemeinsam in die neue Amtszeit zu starten.
Bürgermeister