Gemeinde Riederich Gemeinde Riederich 0
AktuellesRiederichRathausVereine, Kirchen u. a. GewerbeÖff. EinrichtungenKultur & SozialesKontakt
Gemeinde Riederich
Gemeinde Riederich




Geschichte
Anfahrtskizze
Daten und Fakten
Rundgang
Bildergalerie mit Motiven aus Riederich
Natur und Landschaftsschutz
Wanderwege
Gastronomie und Hotel
Bürgersolaranlagen
Telekommunikation
Lokales Zukunftsprogramm, Lokale Agenda 21
Historie
Leitbild der Lokalen Agenda 21 in Riederich
Bürgerfragebogenaktion
Initiative Bürger helfen Bürgern
Arbeitskreis Internet / Jahresmotto 2007 Internet und Chat
Der Arbeitskreis K 3 - Ein ergänzendes Kulturprogramm
Bildergalerie
Politische Vertreter
Wohnen und Gewerbe

Gemeinde Riederich
Mittelstädter Straße 17
72585 Riederich
Tel.: 07123-93 59-0
Fax: 07123-9359-11
E-Mail: info@riederich.de

Öffnungszeiten Rathaus:
Mo. - Fr. 9 Uhr - 12 Uhr
Di.       15 Uhr - 19 Uhr

Bankverbindungen
Kreissparkasse Reutlingen
Kto. 900 557
BLZ 640 500 00 

Volksbank Metzingen- Bad Urach 
Kto. 250 270 005
BLZ 640 912 00

 






Jahresmotto 2007 Internet und Chat

Aus dem Zukunftsrat der Lokalen Agenda 21 hat sich der Arbeitskreis Internet, bestehend aus Frau Rektorin Isabel Heisig, Herr Rudolf Weiß und Herrn Hauptamtsleiter Torben Dorn, gebildet. Dieser Arbeitskreis stellt das laufende Jahr unter das Motto "Internet und Chat - Chance und Risiko". Der beigefügte Flyer soll Eltern, Lehrer, Erzieher aber auch engagierte Bürgerinnen und Bürger ansprechen und für dieses Thema sensibilisieren. Bei den vier unterschiedlichen Vorträgen im laufenden Jahr wird dieses Thema näher beleuchtet.

Flyer LOKALE AGENDA 21 Jahresmotto 2007 "Internet und Chat - Chance und Risiko" 


 

Vortragsreihe der Lokalen Agenda 21 "Ursachen und Entwicklung kindlicher Gewalt"

Herr Dr. Henry Marc eröffnete die Vortragsreihe mit dem Thema: „Ursachen und Entwicklung kindlicher Gewalt“ vor knapp hundert Zuhörern in der Aula der Gutenbergschule.

In seinem Vortrag führte Herr Dr. Henry Marc aus, dass Aggression ein Teil der menschlichen Natur sei und bereits im Säuglingsalter beginne. An vielfältigen Beispielen erklärte er wie wichtig es ist, dass Eltern frühzeitig geeignete Konfliktlösungsmöglichkeiten durch ihr Beispiel vorleben. Dies bedeutet, dass sie Kinder Kompromissbereitschaft und sogar die Fähigkeit vermitteln, zu erkennen wie man sich wieder versöhnt. Die Basis dafür sind Eltern, die feinfühlig auf ihre Kinder reagieren und eingehen. Durch weitere Beispiele zeigte er auf, welch wichtige Rolle auch die Gesellschaft bei der Erziehung eines Kindes spielt, damit dieses als selbstbewusstes und konfliktfähiges Mitglied heranwachsen kann.

Nach dem, von Dr. Henry Marc in gewohnt lebendiger und anschaulicher Art und Weise vorgetragenen Inhalt, gab es für die Anwesenden die Möglichkeit Fragen zu stellen.


 

Vortragsreihe der Lokalen Agenda 21 „Kids online“

Die Lokale Agenda 21 hat das laufende Jahr unter das Motto „Internet und Chat, Chance und Risiko“ gestellt und hat bzw. bietet hierfür vier Informationsveranstaltungen an.

Am 14.05.2007 der zweite Vortrag „Kids online“ in der Aula der Gutenbergschule statt. Frau Polizeioberkommissarin Cornelia Stobbe von der Polizeidirektion Reutlingen informierte in ihrem Vortrag über das Surfen, Chatten und Spielen im Internet.

Zu Beginn des Vortrags legte sie den rund 40 interessierten Zuhörern und Zuhörerinnen ans Herz, Erziehungskompetenz auch als Medienkompetenz zu verstehen. Da 89 % der deutschen Haushalte mit Jugendlichen einen eigenen PC besitzen und davon 92 % über einen Internetzugang verfügen, hat der PC und insbesondere die damit verbundene Internetnutzung bereits den Fernseher als Platz 1 der von den Jugendlichen am meisten begehrtesten Multimedias abgelöst. Als Tipps beim Surfen im Internet gab Frau Stobbe unter anderem die Nutzung der technischen Hilfsmittel mit auf den Weg. Durch Firewalls, Filter und freiwillige Vereinbarungen zwischen Eltern und Kindern über die Surfzeiten im Internet kann vieles unterbunden werden. Die Gefahr für Kinder und Jugendliche beim Surfen im Internet besteht im Wesentlichen leider immer wieder darin, dass sehr schnell und problemlos auf Gewaltverherrlichungen und Pornographie gestoßen wird. Durch einfache Schreibfehler in der Internetadresse stößt man leider immer wieder sehr schnell auf unerwünschte Seiten. Im Bereich des Chattens, sprich der Unterhaltung am Bildschirm in virtuellen Räumen sogenannten Chatrooms, lauern unzählige Gefahren für Kinder und Jugendliche. Zahlreiche fragwürdige Foren beschäftigen sich mit Themen wie Suizid, Drogenmissbrauch, Anleitung zum Bauen von Bomben oder verfassungsfeindlichen Inhalten. Durch übermäßiges Chatten besteht insbesondere ein Verlust der Sprachkultur und ein Flüchten in eine Scheinwelt. Frau Stobbe appellierte an die Anwesenden ihren Kindern klarzumachen, dass in solchen Chatrooms nie persönliche Daten preisgegeben werden dürfen. Außerdem sollte von gewünschten Treffen abgesehen werden, hier besteht die große Gefahr, dass durch ein „ vermeintliches“ Kennen des anderen Kinder und Jugendliche zu leicht auf derartige Lockangebote reinfallen können. Viele Unterhaltungen im Chat führen leider immer wieder zu sexuellen Belästigungen, daher sollten sich Eltern sehr genau informieren in welchen Chaträumen sich ihre Kinder bewegen.

Am Ende ihrer zweistündigen, sehr interessanten und aufschlussreichen Ausführung gab Frau Polizeioberkommissarin Stobbe den anwesenden Eltern folgende Fragen mit auf den Weg:

Wissen Sie wo sich Ihr Kind aufhält?

Kennen Sie die Freunde und Hobby`s Ihrer Kinder?

Sind Sie mit den Funktionen des Handy´s und des Internets vertraut?

Haben Sie mit Ihren Kindern Regeln und Abmachungen für die Nutzung des Internets vereinbart?

Sind Sie selber Vorbildfunktion bei der zeitlichen Inanspruchnahme des Internets?


 

Vortragsreihe der Lokalen Agenda 21 "Internet und Recht"

Unter diesem Motto stand die dritte von vier Veranstaltungen der Lokalen Agenda 2007. Rechtsanwalt Martin Rath und Rudolf Weiß konnten trotz großer Hitze zahlreiche Interessierte in der Aula der Gutenbergschule begrüßen.

Mittlerweile ist für viele Menschen der tägliche Gebrauch des Internets – ob beruflich oder privat – zur Selbstverständlichkeit geworden. Dass hierin auch Gefahren liegen, ist vielen Nutzern, vor allem Jugendlichen nicht bewusst.

Welche rechtlichen Risiken, welche „Gratis-Fallen“ beim Gebrauch des Internets auf den Benutzer warten, erkennt er meist erst, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Die beiden Referenten konnten aufgrund ihrer profunden Kenntnisse Einblicke in die komplizierten, ja meist verwirrenden Formen der Angebote im Internet aufzeigen.

Da wird dem ahnungslosen Nutzer ein Angebot für einen MP3 Player gemacht, oder es werden ihm Computerspiele angeboten, die nichts kosten sollen. Auch das Verschicken von kostenlosen SMS und die Angebote zur Nutzung von sonstigen Dienstleistungen, die umsonst seien, sollen dem Ahnungslosen schmackhaft gemacht werden. Letztlich geht es in vielen Fällen um „Abzocke, ja um kriminelle Energie“.

Wie kann man sich vor unseriösen Angeboten schützen, lautete die Kernfrage des Abends. Wie kann verhindert werden, dass die Gutgläubigkeit des Internetnutzers missbraucht wird? Hier muss sich jeder einzelne fragen, wie er mit seinen persönlichen Daten umgeht. Gibt man persönliche Daten online weiter? Füllt man schnell und ohne Bedacht ein Datenfeld aus? Hat man die AGBs (allgemeine Geschäftsbedingungen) sorgfältig gelesen? Besondere Vorsicht ist geboten, wenn ein Anbieter gleich zu Beginn seines „Angebotes“ nach den persönlichen Daten fragt. Ein seriöser Anbieter wird dies erst am Ende seines Angebotes tun.

Für den sicheren Umgang beim Surfen im Internet gibt es 10 goldene Regeln:

  1. Firewall einschalten
  2. Windows Betriebssystem regelmäßig aktualisieren
  3. Anti-Viren Programm installieren (z.B. AntiVir)
  4. Antispionage Software installieren (z.B. spyboot search & destroy)
  5. Mail-Anhänge nicht leichtfertig öffnen
  6. Browser – Firefox oder Opers nutzen
  7. abstrakte Passwörter verwenden
  8. Datensicherung auf zweiter Festplatte
  9. Daten sicher löschen
  10. Schmuddelkramseiten meiden

Mit einer lebhaften Diskussion, die auch Raum für persönlich erlebte Internetbetrügereien ließ, endete der kurzweilige Vortrag, der von den Zuhörern mit großem Applaus bedacht wurde.


 

Vortragsreihe der Lokalen Agenda 21 "Fremdsprache Internet"

Wie kommt das Smiley in den Block und kann ich überhaupt noch mitreden?  Diese Frage versuchte Herr Rudolf Weiß von der Lokalen Agenda 21 in seinem Vortrag „Fremdsprache Internet“ zu beantworten. Zahlreiche Wortlaute, Kürzel, Akronyme, Anglizismen prägten die Sprache im Internet. Neben den Gefahren, welche in sogenannten Chatrooms auf Kinder und Jugendliche lauern, können auf einschlägigen Websites auch Gewaltvideos, Live-Hinrichtungen sowie Verabredungen zum Suizid verfolgt werden. Im Rahmen des Powerpointvortrags, in der Aula der Gutenbergschule, führte Rudolf Weiß ein Beispiel aus dem Web 2.0 vor. In dieser neuen Dimension des Internets finden sich Auswüchse, wie Second Live, eine Plattform auf der mittlerweile fast 10 Mio. Menschen eine zweite virtuelle Identität sich zugelegt haben. Rudolf Weiß appellierte an die Eltern, Kinder auf gar keinen Fall unbeaufsichtigt oder alleine im Internet surfen zu lassen. Kinder können nämlich nicht entscheiden, was gut und was schlecht für Sie ist.

Mit der Fremdsprache Internet wurde die Vortragsreihe des Arbeitskreises „Internet und Chat, Chance und Risiko“ im Jahr 2007 abgeschlossen. Bürgermeister Klaus Bender bat in seinem Schlusswort alle Anwesenden sowie sämtliche Multiplikatoren in der Gemeinde, die Chancen und Gefahren, welche das weltweite Netz bietet, nicht nur Kindern und Jugendlichen, sondern insbesondere auch den verantwortlichen Eltern aufzuzeigen.

Die Vortragsfolien können Sie hier einsehen.




 




  Copyright © 2010. Letzte Aktualisierung am 06.02.2008  

Gemeinde Riederich Gemeinde Riederich