Um die Bevölkerung für den Agenda-Prozess zu gewinnen und zu sensibilisieren,
wurde beim ersten Bürgerinformationstag am 04 Februar 2001 der Gemeinde das
Kommunale Zukunftsprogramm zu einem der zentralen Themen des Tages. Neben der
Wanderausstellung der Landesanstalt für Umweltschutz konnte Frau Dr. Margarete
Dohmann über die Möglichkeiten und Chancen des Prozesses und Erfahrungen im
Landkreis berichten. Im Nachgang hatten sich aber nur wenige Bürgerinnen
und Bürger für den Prozess interessiert.
Mit aus diesem Grund heraus, wurde es ein wenig ruhig um das Kommunale
Zukunftsprogramm der Gemeinde. Erst im Herbst 2002 wurde das Thema wieder
ernsthaft aufgegriffen. Da begannen die Vorbereitungen zur zentralen
Informationsveranstaltung „Kommunales Zukunftsprogramm für die Gemeinde
Riederich“, die für den Februar 2003 terminiert wurde. Gleichzeitig wurde die
Ausstellung „Wir der Geist von Rio“ so zeitlich festgesetzt, dass die
Ausstellungseröffnung bei der weit über 50 Personen teilnahmen, am Tag der
Informationsveranstaltung statt fand.
Auftaktveranstaltung
Die Verknüpfung der Ausstellungseröffnung mit der Auftaktveranstaltung zum
Kommunalen Zukunftsprogramm der Gemeinde erwies sich als sehr sinnvoll. Etwa 40
Bürgerinnen und Bürger wollten sich über den weiteren Verlauf des
Agenda-Prozesses in Riederich informieren und nahmen auch aktiv an der
Veranstaltung teil.
Nach den einführenden Worten von Bürgermeister Klaus Bender und Frau Dr.
Margarete Dohmann konnten die Besucher erste Ansatzpunkte und Themenvorschläge
unterbreiten. Zu den von der Verwaltung vorgegebenen Oberthemen Energie und
Umwelt; Jugend, Kultur, Freizeit und Soziales; Wohnen, Arbeit und Verkehr,
konnten die Bürgerinnen und Bürger eine Reihe bunter Zetteln mit Vorschlägen,
Ideen und Vorstellungen an die Stellwände pinnen. Die Erhaltung der
Streuobstwiesen, gesundheitsverträgliche Mobilfunkversorgung, Integrierung
Kinder in den Kindergarten, Freizeitangebote für Jugendliche,
Nachbarschaftshilfe, Kommunikation Jung und Alt oder die Verbesserung des ÖPNV,
sind nur ein Auszug der Themen.
Den Abschluss der Veranstaltung bildete die Gründung dreier Arbeitskreise zu
den oben genannten Oberthemen. Insgesamt 23 Personen hatten sich bereit erklärt
in einem der drei Arbeitskreise mitzuwirken und die Zukunft der Gemeinde aktiv
mitzugestalten.