Gemeinde Riederich, 06.02.2008
URL: http://www.riederich.de/Druck/romane-fuer-erwachsene.html
Romane für Erwachsene
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Albom, Mitch: Nur einen Tag noch : Roman. - Goldmann, 2006. - 235 S. In „Nur einen Tag noch“ wird die Geschichte von Chick Benedetto erzählt, einem ehemaligen Baseball-Spieler, der in einer Sackgasse angelangt ist: seine Ehe ist gescheitert, seine Tochter will nichts mehr von ihm wissen, er trinkt wesentlich mehr, als ihm gut tut und dann verliert er auch noch seinen Job. Da faßt er den Entschluss, seinem verpfuschten Leben ein Ende zu setzen. Er fährt in die Stadt seiner Kindheit und stürzt sich von einem alten Wasserturm. Wie durch ein Wunder überlebt er – und traut seinen Augen nicht, als er plötzlich seiner verstorbenen Mutter gegenübersteht. Diese hatte ihn in den 1960er Jahre allein aufgezogen, nachdem sich seine Eltern scheiden ließen und sein Vater nur noch manchmal zu seinen Spielen auftauchte. Jetzt gewährt das Schicksal ihnen noch einen einzigen Tag, um endlich nachzuholen, was die beiden ein Leben lang versäumt haben. Und Chick begreift endlich, was seine Mutter aus Liebe zu ihm alles auf sich genommen hat ... „Eine Hommage an alle Mütter“ |
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Alsanea, Rajaa: Die Girls von Riad. - Pendo-Verl., 2007. - 331 S. Dies ist die Geschichte von Kamra und ihren Freundinnen, vier jungen arabischen Frauen, die sich verlieben wie überall auf der Welt. Doch diese Geschichte spielt in Saudi-Arabien, wo man zwar „Sex and the City“ im Fernsehen empfangen kann, als Frau aber nicht allein mit einem Mann in einem Zimmer sein darf. Alsanea erzählt vom geheimen Doppelleben der Frauen, die die neuesten Lippenstifte auftragen, Jeans und moderne T-Shirts aber unter Abaja und Schleier verstecken müssen. Von einem Leben, in dem das Handy vor allem dazu dient, das strikt überwachte Kontaktverbot zwischen den Geschlechtern zu umgehen. Und sie erzählt in Form von e-mails auch von den Reaktionen auf ihr Buch, das 2 Jahre lang in Saudi-Arabien auf dem Index stand, in der restlichen arabischen Welt jedoch ein Bestseller wurde |
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Châtelet, Noelle: Die Klatschmohnfrau : Roman. - Kiepenheuer & Witsch, 2001. - 174 S. Marthe, die 50 Jahre lang mit einem von ihrem Vater ausgesuchten Ignoranten verheiratet war, trifft in einem Pariser Café den Mann ihrer Träume. Sie verliebt sich zaghaft wie ein junges Mädchen in den Kunstmaler Felix, den „Mann mit den tausend Halstüchern“. Für die alte Dame, die bisher nur für ihre Kinder und Enkelkinder da war, beginnt ein neues Leben. Sie trinkt statt faden Tees aromatischen Kaffee, läßt ihr Schlafzimmer neu tapezieren, kleidet sich neu ein und genießt mit jeder Faser ihr neues Dasein, auch wenn ihre Kinder der Sache etwas skeptisch gegenüberstehen. |
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Crichton, Michael: Next : Thriller. – Blessing, 2007. – 539 S.
Die Universitätsklinik von Los Angeles, in der Frank Burnet von Knochenmarkkrebs geheilt wurde, hat die Rechte an seinen Immunzellen ohne sein Einverständnis an BioGen Research Inc. Verkauft. Doch eines Tages sind die Zell-Linien kontaminiert. Um die Firma vor dem Konkurs zu retten, werden erneut Zellen benötigt. Burnet bleibt nur noch die Flucht …
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Ironside, Virginia: Nein! Ich will keinen Seniorenteller! : das Tagebuch der Marie Sharp. - Goldmann, 2007. - 288 S.
Als ihr sechzigster Geburtstag näher rückt, beschließt Marie Sharp die Ereignisse der nächsten Monate in einem Tagebuch festzuhalten. Es wird ein turbulentes Jahr, in dessen Verlauf sie Großmutter wird, aber auch ihren besten Freund verliert. Sie feiert Feste, schließt neue Bekanntschaften und verliebt sich schließlich sogar. Vor allem aber genießt sie diese Zeit und das Gefühl, endlich nicht mehr jung sein zu müssen.
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Moehringer, J. R.: Tender Bar : Roman. - S. Fischer, 2007. - 459 S.
Moehringer erzählt die Geschichte seiner Kindheit und Jugend. Sein Vater, ein Radio-DJ, verließ die Mutter, als sein Sohn erst wenige Monate alt war. Er drückte sich nicht nur vor den Unterhaltszahlungen, sondern auch vor den Besuchen, versprach das Blaue vom Himmel und hielt seine Versprechen nie. Also suchte sich der Junge einen neuen Vater – und fand deren viele in den skurrilen und warmherzigen Männern, die sich in der Bar seine Onkels Charlie zu Hause fühlten. Von ihnen lernt er Mut, Zuversicht und die Gewissheit, dass es nicht nur Gut und Böse gibt, dass Bücher Berge versetzen können und dass man an gebrochenem Herzen nicht stirbt. Er lernt auch, dass Träume wahr werden können – wenn man bereit ist, dafür zu kämpfen. |
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Pessl, Marisha: Die alltägliche Physik des Unglücks. - Fischer, 2007. - 601 S.
Blue van Meer und ihr Vater Gareth sind ständig auf der Reise. Jedes Semester verbringen sie an einer anderen Universität. Dieses letzte Schuljahr ist jedoch etwas ganz besonderes. Deshalb hat Blues Vater auch ein großes Haus gemietet und einen teuren Schreibtisch gekauft, obwohl er sich das von seinem Gehalt als Professor eigentlich nicht leisten kann. Bisher waren Bücher und Filme die besten Freunde von Blue, aber nun gerät sie in eine Clique von 4 charismatischen Freunden, die sich jeden Sonntag bei ihrer schönen und geheimnisumwitterten Lehrerin Hannah Schneider treffen. Als diese ihre Schüler zu einem Wochenendcamp mit in die Berge nimmt, passiert etwas Entsetzliches: Blue findet Hannah erhängt auf. Alles deutet auf Selbstmord hin, aber Blue ist davon überzeugt, dass Hannah ermordet wurde. Bei ihrer Suche nach der Wahrheit gerät ihre eigene Welt ins Wanken ... |
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Safier, David: Mieses Karma : Roman. - Rowohlt, 2007. - 282 S.
Die erfolgreiche Fernsehmoderatorin Kim Lange wird gerade an dem Abend, an dem sie den deutschen Fernsehpreis gewinnt, von den Trümmern einer herabstürzenden russischen Raumstation erschlagen. Im Jenseits erfährt sie, dass sie in ihrem Leben viel zu viel mieses Karma angesammelt hat. Zur Strafe wird sie als Ameise wiedergeboren.Wenn sie also wieder zurück zu ihrer Familie will, muss schleunigst jede Menge gutes Karma her, damit es auf der Reinkarnationsleiter wieder nach oben geht! Doch der Weg vom Insekt zurück zum Zweibeiner ist hart und voller Rückschläge ... |
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Schenkel, Andrea Maria: Tannöd. - Ed. Nautilus, 2006. - 125 S.
Alle Bewohner des einsam gelegenen Danner-Hofes sind in einer Nacht mit der Spitzhacke erschlagen worden, sogar die Kinder. Obwohl kaum jemand die Familie mochte, geht jetzt im Dorf die Angst um, denn vom Mörder fehlt jede Spur. Der Leser verfolgt seine alltäglichen Verrichtungen, ohne seine Identität zu kennen. Die Autorin zeichnet das Porträt einer bigotten und ganz und gar nicht idyllischen Dorfgemeinschaft mit einem traumatischen Beziehungsgeflecht, die schließlich zum Mord führt.
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